1. #1
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    In Schneegezeiten, glastkristallen

    Zum Gedicht auf youtube.de:

    Geändert von Nachteule (17.12.2017 um 19:26 Uhr) Grund: Video eingebunden

  2. #2
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    Liebe P.,

    ich habe mir das Video nicht bis zu Ende angehört, da ich so gut wie nichts verstanden habe und die Musik viel zu laut war, das war echt nervig. Das ist sehr schade. Es wäre, meiner Meinung nach, hilfreich dein Gedicht auch hier einzustellen, dann kann man es wenigstens lesen.

    Liebe Grüße
    Liara

  3. #3
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    Hallo P. Schwarzenbach,

    Ich finde die Idee eines geflüsterten Gedichtes sehr schön,
    allerdings ist es wirklich zu leise.

    Dein Gedicht hier auch sicht- und lesbar zu machen fände ich schön.
    Wenn wir alle nur noch zu you-tube verlinken, können wir zusperren hier .

    LG Eselsohr

  4. #4
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    Hi Leute,
    herzlichen Dank für euer Interesse!
    Der Text wird im Video eingeblendet. Auf eine exakte Verstehbarkeit des gesprochenen Wortes wurde zu Gunsten des Stilmittels/ der Ausdrucksform des Flüsterns verzichtet. Daher die Texteinblendung im Video. Auf meinem Bildschirm einwandfrei lesbar. Kommt natürlich auch auf die Internetverbindung an (bei schwacher Leistung unscharf).
    Hier natürlich nochmal der Text zum Lesen:


    In Schneegezeiten, glastkristallen


    Am Grabhügel der Herzen in Schneegezeiten
    verwest der Beryllstern mir unverwest
    Ein Tränengott, kristallverwunden
    Eis, kühl mir die Wange, lisch mein Herz zu Rauch und Tau
    des Tränenstroms der Lethe
    Bewahr` wie Schneeflocken im silbern Flug sein Federngold
    im sanften Fall auf porzellan-milchbleichem Samt
    und Seidenscherben eines Tags.

    Eitelkeit nährt Pfauenstolz
    Schönheit nährt der Tauben Grau - und Blau
    Oh wie euer Blick mich umgarnt
    als wär`s das letzte und das erste Mal zu lieben
    leibberaubt, verbrannt im Glück, ertränkt zwischen Welten
    und tausendfach bestoßen die Seiten des von keinem gelesenen
    Buchs von Fingern aus gläsernem Mond.

    Am Gipfelzenit des erlässlichen Äthers der Kehlen
    verrotteten Atems Geist –
    oh welch` Weite erfasst mein Treten in Schnee
    mein Thronen im Blick vom geltenden Glimmen dort –
    in den Höhlen des Wahnsinns
    die Grabhügel der Herzen
    in Glastkristall, götterbewohnt.

  5. #5
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    ich finde die Einstellung originell, quasi Reizüberflutung in einem Video zu symbolisieren. Lese das auch aus dem Titel heraus. Du flüsterst ja auch nicht zufällig. Und schreibst im Profil nicht umsonst, dass dich Verbessserungsvorschläge nicht interessieren. Mal schauen, wie lange diese Art Selbstdarstellung mir in Erinnerung bleibt.

    Deine eigene Musik?
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  6. #6
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    Hi, herzlichen Dank für Dein Feedback!

    Die Musik im Video stammt in diesem Fall von der Youtube-Audiobibliothek, die lizenzfreie Auswahl gefällt mir dort bisher sehr gut.
    Die "In-Kontext-Stellung" von Sound mit dem Text ist quasi einen eigene "Kunst".

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