1. #1
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    in Dankbarkeit

    *


    Du trägst mich so wie ich bin.
    Auch in den zweifelnd und trauernden Tagen.
    In Blicken die dir kein Wort sagen
    siehst du mich trotz allem als deinen Gewinn.

    Ich erfahre dass du mich aufrichtig liebst,
    fühle wie du mir so viel Herzblut gibst.
    Doch ich kann deine Gaben nicht halten.
    Jede Nacht träume ich von Gestalten
    die gierig an meinen Kräften zehren.

    Noch bin ich zu schwach mich dagegen zu wehren.

    Am Tag lenken Ängste mein Denken,
    verdrängen den Wunsch sich der Freude zu schenken.
    Und ich falle. Bis ich am Boden aufpralle.

    Dann nimmst du mich in deine Hände,
    schmiegst dich an meine zitternden Wände.
    Bei dir darf ich schwach sein und gespalten,
    in dunklem Sein deine Nähe halten
    und mich selbst einmal mehr überstehen.

    Um Licht und Liebe wieder aufgehen zu sehen.


    *
    So bin ich nur als Kind erwacht,
    so sicher im Vertraun
    nach jeder Angst und jeder Nacht
    dich wieder anzuschaun.
    Ich weiß, sooft mein Denken misst,
    wie tief, wie lang, wie weit - :
    du aber bist und bist und bist,
    umzittert von der Zeit.

  2. #2
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    Liebes Wüstenblümchen,
    dem LI ist offenbar Gutes widerfahren. Wäre ich das angesprochene Du - ich würde mir Dein Gedicht einrahmen, nachdem ich alle Worte in Schönschrift und Goldtinte auf teurem Pergament verewigt hätte.
    Dir und Deinen Lieben wünsche ich ein wunderbares Weihnachtsfest!
    Liebe Grüßeaus dem Rheinland in den Süden,
    Festival

  3. #3
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    Lieber Festival,

    hab herzlichen Dank für deine schmeichelnden Worte - das freut mich ganz arg!

    Mit Goldtinte habe ich die Gedanken noch nicht verewigt, aber in Handschrift werden sie sicher dem Menschen geschenkt, dem ich mein Gedicht gewidmet habe.

    Ganz liebe Grüße zurück zu dir und alles Gute und Liebe für dich!

    dein Wüstenblümchen
    So bin ich nur als Kind erwacht,
    so sicher im Vertraun
    nach jeder Angst und jeder Nacht
    dich wieder anzuschaun.
    Ich weiß, sooft mein Denken misst,
    wie tief, wie lang, wie weit - :
    du aber bist und bist und bist,
    umzittert von der Zeit.

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