Ein rauer Wind durchweht die Nacht,
er lässt die Bäume tanzen.
Bedrohlich schwankt in schwarzer Pracht
ein Heer aus Ritterlanzen.

Ich halte dich in meinem Arm,
spann' um dich ein Gewand.
Du hältst mit hellem Feuercharme
die Lunte in der Hand.

Es ist ein kleines Lichtlein nur,
versetzt das Herz in Hast.
Allein der Zeiger deiner Uhr
hält taktvoll Rast um Rast.

Er steigt hinauf zur vollen Stund',
die alles lässt vereinen,
das alte mit dem neuen Jahr,
den Größten mit dem Kleinen.

Und wie der Glockenschlag erklingt,
des Windes Kraft zerreißt,
die Glut von dir zur Lunte schwingt
und zu den Sternen reist.

Es ist kein leiser Augenblick,
er singt die hellsten Lieder.
Auf deinem Antlitz scheint das Glück
in bunten Farben wider.

Und selbst der Wald wirkt nun vertraut
im Farbspiel auf dem Hügel.
Durch Nebelschwaden schneiden sich
schneeweiße Windradflügel.

PS: Kritik und Einschätzungen dürfen gerne gegeben werden. Dazu und ansonsten wünsche ich einen guten Rutsch.