Blut in deinem Haar,
Splitter in der Brust.
Zart und weich, schwer auf dem Asphalt.
Finger, Nägel, Hände, Haut reiben sich schon auf
an der Verzweiflung die dich treibt.
Hin zu deinem Kind.
Hin zu seinen Augen.
(Ein Moment den du nie wieder vergisst.)
Einen Atemzug vom Tod entfernt,
ein letzter liebestreuer Blick.. er bricht.
Und Einsamkeit die deinen Leib erfasst,
dir gar für Jahre noch Lächeln aus Mund und Augen wischt.

Dein Herz ist nun gebunden
in kalte Tücher, fest und klamm.
Leblos fällt sein Arm zu Boden,
die Wangen noch ganz Rot und Warm.

Doch bin ich nicht da, um dich zu fangen,
auch nicht Morgen oder dann,
wenn wir uns wieder sehen,
denn ich bin ebenso gefallen
und muss gleichfalls mit dem Zustand leben,
den auch ich nur schwer ertragen kann.

Ja, ich weis genau um diese Sehnsucht, die ständig nach dir greift,
denn die Schmerzlichkeit des Missens, die dich innerlich zerreißt,
sitzt nicht nur in deinem, sondern auch in meinem Fleisch.

Tief in meinem Herzen und kriege es nicht raus,
tiefer noch als Füße fähig sind zu laufen,
in mitten eines karg möblierten Raums,
(wo ~Schmerz auf~Schmerz auf~Schmerz~ auf Seele trifft,
auch warme Brötchen auf zwei Tellern
und zwei Stühle stehen schon bereit.
Auf einem ich, auf einem du.
Zumindest war es früher so.
Jetzt steht auf deinem nur ein Bild,
eigentlich gar viele, naja ich tausche zwischen ihnen.
Was? ..das Lachen?
Das kommt von draußen, aus dem..
du meinst es gibt gar keinen Garten?
Dann ist auch das wohl nur Erinnerung.)

Wenigstens am Tage spür ich´s nicht,
dafür schreie ich des Nachts,
oder beiße fest in meine Laken
bis Müdigkeit dem irgendwann ein Ende macht.