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So verloren scheint ohne dich jede Stunde.
Ich sehn mich nach deiner Haut, deinem Munde
umarme die unbeschwerte Zeit
in der wir liebten mit Kinderherzen.
Das Land war fruchtbar, der Blick reichte weit.

Doch in den Wurzeln schwelten seelische Schmerzen.
Achtsamkeit ging mit Ängsten verloren.
Die Macht der Gedanken thront nun über dem Sein.
Jeder Tag wird in Tränen geboren.
Und jeder von uns trägt sein Laster allein.

Es ist die Zeit der Prüfung; in der kein Frühling wohnt.
In der das Wort von Kälte umringt ist
wie Raureif der das Saatgut nicht schont.
Es ist eine Zeit die die Wahrheit vermisst.

All das traumgebastelte Denken
darf nicht länger den Geist betrüben.
Dem was ist sollten wir uns willenlos schenken
und wieder uns selbst im Selbst genügen.

Halte mich mein Prinz mit liebendem Sinn.
Lass uns in guten Gedanken versinken.
Du zeigst mir den Weg wer ich wirklich bin,
lässt mich aus deiner warmen Quelle trinken.

In deiner Liebe werde ich untergehen,
Nähe als ein Geschenk empfangen
und zu tiefstem Empfinden gelangen.

Zünd noch einmal die Kerzen für uns an.
Summ noch einmal das Lied unsrer Zeit
in der wir uns liebten mit Kinderherzen.


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