1. #1
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    Zum Neuen Jahr


    Zum Neuen Jahr

    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    Mit neuen Versen Welten schmücken,
    Da braucht es keinen Senf auf Würste.
    Der Sprache wortreiches Entzücken
    Verwirft die Übervaterbürste.

    Das Es, das Ich sind sich doch immer einig:
    Sie sind der Kritikaster überdrüssig,
    Denn die Kritik ist ja beliebig wie jemeinig,
    Deshalb für viele Dichter überflüssig.

    So lasst ein Neues Jahr uns wagen,
    Bei dem wir gerne endlich ignorieren
    Die Beckmesser, die nur beklagen,
    Dass wir verwerfen ihr lautes Verführen.

    Die Welt ist bunt und wird erst wieder jung,
    Wenn wir Wortlichter reich auswerfen
    Und mit der uns verbliebenen Zung'
    Den Glauben an die Dichtkunst weiter schärfen....

    *
    Geändert von Dr. Karg (01.01.2018 um 20:17 Uhr) Grund: Textkorrektur

  2. #2
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    Lieber Herr Dr. Karg,

    tztztzz. Neues Jahr, neuer Kampf.
    Wenn mein Kommentar hier Senf ist, dann muss Ihr Text hier die Wurst sein.

    Dennoch ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen.

    Richmodis

    PS: Ich bin nochmal in meinen Kommentar reingegangen, weil ich ihn zuerst löschen wollte. Aber ich möchte ihn stehen lassen, jedoch eine Erklärung hinzufügen: Mein Kommentar ist Ausdruck meiner Enttäuschung, dass ich - statt den erwarteten netten Neujahrsgruß an uns Mitdichter - Beschimpfungen zu lesen bekam. Aber vielleicht sollte ich lediglich meine Erwartungen runterschrauben.
    Geändert von Richmodis (01.01.2018 um 22:23 Uhr)
    "Aber es muss gehen, andere machen es doch auch!"
    Loriot

  3. #3
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    Hallo Dr. Karg
    Wenn Kritik an einem Text nur beliebig (=willkürlich und subjektiv??) ist, warum stellst du denn hier überhaupt Gedichte ein? Das ist doch ein Forum, in dem es darum geht, über Textarbeit etwas dazu zu lernen. Deine Gedichte sind für sich genommen - sorry, kann nicht anders, als hier mein subjektives Empfinden klar zu benennen - jetz kein wahnsinniger Lesegenuss. Aus manchem könnte aber eine schöne Sache werden, würde die ein oder andere Kritik eines Forumsmitglieds mal beherzigt.
    "Wortlichter auswerfen" gefällt mir übrigens als hoffnungsvolles Bild für die Dichtkunst gut!
    LG gugol

  4. #4
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    hallo dr.karg
    es gibt zumindest einen user im forum, der deine gedichte laut eigener aussage als die eingebungen eines genies sieht.
    ich bin das nicht. ich kann gut auf deine ins lehrerrentnerbärtchen gebrummelten erkenntnisse verzichten, in dene es nur zu oft darum geht, die übrigen menschen schlecht zu machen (naja, du weisst ja nicht, wann wir geburtstag haben und du hast auch keine adresse von uns, um uns zu deinem wiegenfeste einzuladen. kenntest du beides, läsen wir deine texte weniger kritisch. "wäre ich nicht euer chef, würden wir bestimmt alle gut freund" - ein spruch, der auch auf dich hier passen könnte.)
    interessant, und deshalb mische ich mich hier wieder mal ein, finde ich, dass sowohl richmodis wie auch gugol die lage noch nicht begriffen haben.
    deshalb frage ich die beiden direkt:
    "ziemt es sich, einen spruch des orakels von delphi auf seine formale oder inhaltliche schlüssigkeit zu hinterfragen?
    kann die pythia belangt werden für ihr gelalle? müssen wir nicht ihr lallen als besondere form der kunst im sinn von göttlichkeit annehmen und für uns interpretieren?"
    ach, du hast gar kein lehrerrentnerbärtchen? warum kriege ich dann beim lesen deiner texte oft diesen eindruck?
    frohes weissagen auch im neuen jahr
    wünscht
    kaspar

  5. #5
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    Natürlich allen ein gesundes, gesegnetes 2018!
    H. H. Karg

  6. #6
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    Hallo Dr. Karg,

    Du schreibst:

    Das Es, das Ich sind sich doch immer einig:
    Sie sind der Kritikaster überdrüssig,
    Denn die Kritik ist ja beliebig wie jemeinig,
    Deshalb für viele Dichter überflüssig.



    Dazu hätte ich Gugols Frage auch gerne beantwortet:

    Zitat Zitat von Gugol
    Wenn Kritik an einem Text nur beliebig (=willkürlich und subjektiv??) ist, warum stellst du denn hier überhaupt Gedichte ein? Das ist doch ein Forum, in dem es darum geht, über Textarbeit etwas dazu zu lernen.

    Hier ein Auszug aus den Nutzungsbedingungen unseres Forums, mit denen Du Dich durch Deine Registrierung einverstanden erklärt hast. Da steht unter Punkt II zur Netiquette:



    5. An eine Veröffentlichung werden je nach Umgebung ganz konkrete Erwartungen gestellt
    Sei Dir bitte immer bewusst, dass dieses Forum sich ausdrücklich für eine qualifizierte und kompetente Auseinandersetzung mit der hohen Kunst der Lyrik ausspricht und diese fördern und pflegen will. Damit einher geht natürlich die Wertschätzung künstlerisch aufwendiger Arbeiten, des zugehörigen Fachwissens und seiner Anwendung in Gedicht und Kritik. Entsprechend werden in diesem Forum konkrete Erwartungen an jede Gedichte-Veröffentlichung gestellt, die wir an dieser Stelle als Empfehlungen an euch weitergeben möchten:
    • Die Veröffentlichung ist wohldurchdacht und sorgfältig ausformuliert.
    • Der wesentlichste Grundsatz, denn wenn der Autor nicht ernsthaft bei der Sache ist, widerspricht er dem Grundgedanken dieses Forums und vergeudet die Zeit der Kritiker und anderen User. Eine solche Zeitverschwendung ist unnötig und ob der Ausrichtung dieses Forums widersprechen flüchtig zusammengeschusterte Texte grob dem Geist des Forums.
    • Die Veröffentlichung bietet eigene, individuelle Gedanken und Inhalte und wiederholt nicht nur weithin bekannte Themen oder Phrasen aus dem alltäglichen Hintergrundrauschen der Medien. Wiederholungen sind grundsätzlich überflüssig.
    • Der Autor hat sich genau überlegt, wie er die Veröffentlichung gestaltet und ob diese Gestaltung dem Forum, in dem er sie veröffentlichen will, angemessen ist.
    • Der Autor ist sich über das Forum und dessen qualitätsorientierte Ausrichtung im Klaren und erwartet keinen gegenteiligen Umgang mit seinem Text.
    • Der Autor muss sich bei jeder Veröffentlichung bewusst sein, dass er dank der Meinungsvielfalt nicht jeden Rezipienten zu Begeisterungsstürmen hinreißen kann, sondern möglicherweise auch kritische/ablehnende Stimmen zu hören bekommt.


    Wenn der Autor trotzdem veröffentlicht, so muss er auch die sein Stück reflektierende Kritik ertragen können, ohne beleidigt zu reagieren, falls nicht jeder ein Kleinod in seinem Text erkennt.

    LG Claudi
    Geändert von Claudi. (03.01.2018 um 12:05 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
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  7. #7
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    Lieber arg gebeutelter Dr. Karg,

    ich habe meine kratzigste Bürste hervorgeholt und möchte dir nun ein paar satirische Streicheleinheiten verpassen. Ist dein Wehklagen über die bösen Überväter vielleicht nur Mittel zum Zweck, damit du im neuen Jahr nicht in Vergessenheit gerätst? Wahrscheinlich denkst du, wenn schon keine positiven Kommentare kommen, dann wenigstens viele negative. Vermag nicht ein gehöriger Schlag Senf jedes noch so mickrige Würsten zu veredeln oder zumindest genießbar zu machen? Übrigens, wer oder was hier überflüssig ist, könnte in 2018 ja mal hinterfragt werden.

    Deine Verse wirken auf mich oft so unfreiwillig komisch, so als ob du für deine Werke einen Reime-Generator benutzt, der vom Wortverbuxlervirus befallen wurde. Und so manche deiner kargen Wortlichter würde ich gerne auswerfen, aber ich kann vor lauter Lachen nicht zielen. Dein Wunsch, den Glauben an die Dichtkunst weiter zu schärfen, mag für viele hier in Erfüllung gehen, für dich sehe ich allerdings schwarz.

    Ich wünsche dir für 2018 viele kratzige Übervaterbürsten, jede Menge beckmesserischen Senf und beiß dir nicht auf die Zung!

    Sidgrani
    Dichten und dichten lassen

  8. #8
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    Lieber Dr. Karg,

    Über was darf hier gelacht werden?
    Entweder hast du selbst wieder dieses feine Gespür für deine unfreiwillige Komik, hast deshalb Witzloses unter Humor gepostet, oder du spielst mit der unsagbaren Rätselhaftigkeit einer unerschütterlichen Plattheit. Katzenklo ist schließlich auch zum Hit geworden.
    Das Alter Ego schlummert tief in uns, und wird durch den Zauber deiner Hoppelreime immer wieder zum Leben erweckt. So lasst uns denn auch in 2018 wieder über deine Stöckchen springen und lustig auf die Plattitüden eindreschen, die uns vorgesetzt worden sind. Der Auftakt ist gemacht. Angenommen, dass jeder immer nur mit dem in Resonanz tritt, was ihm selbst am meisten unter den Nägeln brennt, so scheinst du den Zeitgeist der kretikrestistenten und ach so empfindsamen Dichterseele wie eine schwarze, eingetrocknete Dreckkruste unter den garstigen Krallen eines Kritikasters zu tragen. Das untrügerische Gespür dafür belebt den Widerspruchsgeist an allen Ecken und Enden, und es lässt die Diskussionen in deinen threads wild erblühen. Wir sind beschäftigt. Worte, die doch eigentlich in die gemütliche Wohnzimmerplauderecke gehörten. Reflektorisch erwachen in uns die Hyänen, und wir plärren drauf los.
    Wenn das ganze noch Kalkül ist oder gar System hat, so kann ich mich dem Gedanken nicht erwehren, von einer verkannten Genialität ausgehen zu müssen. Vielleicht ist es auch reine Intuition oder ein angeborener Instinkt, mit welchem du uns eifrig die Beckmesser wetzen lässt. Wir können nicht anderes. Der Jagdinstinkt ist geweckt. Wir legen an in Schießscharten oder auf dem Hochsitz, und ballern drauf los, als wenn es um unsere eigenen wertvollen Elaborate ginge. Hallali, gleich haben wir ihn. Und dann gibt es immer wieder ein Erwachen. Nein, wir haben ihn nicht getroffen, uns nur verausgabt und echauffiert. Und ich bin auch wieder drauf reingefallen, es ist einfach zum heulen.
    Allem Unbill zum Trotz wünsche ich dir ein frohes, neues Jahr.
    Auf reichhaltige Anregungen wirst du dich sicherlich auch in 2018 wieder verstehen. A.

  9. #9
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    Liebe Mitdichterinnen und Mitdichter,
    liebe Kritikerinnen und Kritiker,
    vielleicht gibt es noch eine Zone zwischen Satire und Ironie, in die man Gedichte einstellen kann,
    die dann vielleicht sogar komisch wirken d ü r f e n .
    Ich freue mich auf reichhaltige, faire und liebenswürdige Anregungen auch 2018!
    HHK

  10. #10
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    Zitat Zitat von Dr. Karg Beitrag anzeigen
    Liebe Mitdichterinnen und Mitdichter,
    liebe Kritikerinnen und Kritiker,
    vielleicht gibt es noch eine Zone zwischen Satire und Ironie, in die man Gedichte einstellen kann,
    die dann vielleicht sogar komisch wirken d ü r f e n .
    Ich freue mich auf reichhaltige, faire und liebenswürdige Anregungen auch 2018!
    HHK
    werter dokter,
    es wäre schön, wenn sie auf den eintrag der moderatorin claudi antworten könnten. es gehört zum guten benehmen, das zu tun.
    wie wäre es damit, daß sie sich als vorgabe für dieses jahr vornehmen, sich einmal forenkonform zu verhalten und entsprechend mit ihren mitdichtern umzugehen.
    ich danke ihnen schon einmal in voraus dafür.
    lg W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

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