1. #1
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    Leitkultur 2018

    (ein Scherz, gewidmet Liara)


    Im Herzen trage ich ein süßes Träumchen, und diesen
    neuen Regungen geb ich gerne Raum - ich weiß:
    Jahre kann es sicher dauern, bis reines
    Glück die hoch getürmten Barrieren überwindet
    und Du mein leises Flehen hörst -
    Heil und Segen solls Dir bringen, bis
    auf des Schwarzwalds Höhen alles
    Weh ein Ende findet
    und Balsam meine
    Wunden heilt und Du die
    gute Medizin, naturbelassne
    Salbe, mit zarter Hand
    auf Stellen streichst, dabei die allzu
    groben Risse meines Herzens schließt, den
    Klotz vor meinen Füßen -
    ein Hindernis der schlimmsten Art - mit
    grober Kraft beiseite schiebst, den
    Keil, der unsre Seelen spaltet,
    auf immer flugs entfernst,
    einen Gruß, vielleicht auch einen Kuss mir
    Schelmen sendest und mindestens so
    anderthalbe Streicheleinheiten schickst.


    (Du lieber Gott! was so ein Mann
    Nicht alles, alles denken kann!)
    Goethe, Faust I

  2. #2
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    Reture zu Festival's Scherzen

    Was Du im Herzen trägst
    und Träumchen rufst,
    sinds Schäumchen, gar?
    Doch bewährt dein leises Flehn,
    streift meine mitleidende Seele,
    meine Hände möchten Dir
    Arzeneien reichen zur Kühlung
    und Linderung deiner Qualen.
    Ich will Dir zurufen: Verzage nicht.
    So wie die Gezeiten
    des Meeres kommen und gehen,
    verändern sich auch
    die Zustände in deinem Innern.
    Auf Schwere folgt Leichtigkeit.
    Sei zuversichtlich,
    verliere nicht den Mut.
    Eine liebe Seele
    wartet sicher irgendwo,
    dir dir mit zarten Fingern gerne
    deine Wunden heilt.

    Liara
    Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro!
    - wenn das auge nicht sehen will, hilft auch kein licht -
    ist auch das herz blind, erkennt man die dinge nicht mehr, wie sie wirklich sind

  3. #3
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    Liebe Liara,
    das hab ich nun davon, dass ich aller Welt Einblick in meine leidende Seele gewähre!
    Deine Antwort tröstet mich und frisch genesen tanze ich meinen Frühlings-Beschwörungstanz in meiner Schamanenbehausung. Das Liedchen, das ich dazu singe: Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Schelmenheinzi heiß!"
    Mutatis mutandis:
    Du lieber Gott! was so ein Mann
    Nicht alles, alles dichten kann!

    Liebe Grüße!
    Festival

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