1. #1
    Liara ist offline free flying butterfly
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    mit dem rücken an der wand

    ich war mal
    wie zuhause hier
    es war mir halt
    und so oft freud

    und jetzt

    ich bin noch da
    und trotzdem
    steh ich irgendwie
    draußen vor der tür

    und ich weiß
    nicht mehr
    in welche richtung
    ich jetzt geh
    Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro!
    - wenn das auge nicht sehen will, hilft auch kein licht -
    ist auch das herz blind, erkennt man die dinge nicht mehr, wie sie wirklich sind

  2. #2
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    Hi Liara, ich faend's angenehmer zu lesen, wenn aus dem 'ich' ein 'sie' wuerde, verstehst? Es waer dann viel weniger aufwuehlend, was in sich ein Kompliment ist. LG, L.
    ausgezogen
    um die welt zu sehen - der versuchung zu entgehen - und sich selber zu verstehen
    lebenslinien wie mäander - führten beide zueinander - wurden voneinander
    angezogen

  3. #3
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    Liebe Liara,

    bedenke bitte, dass jemand, der sich mit Deinen Texten ernsthaft auseinandersetzt und sich die Mühe macht, seine Standpunkte (zum Teil wiederholt) ausführlich zu erklären, sich Dir gegenüber eigentlich wertschätzend verhält, sogar wenn seine Kritik hart ausfällt.
    Wäre es nicht viel beleidigender, die Kommentatoren würden Dich einfach abschreiben, nur weil sie eines Deiner Gedichte misslungen finden?
    Möchtest Du denn in einer Filterblase leben, wo als Echo nur Deine eignene Stimme à la Ach, das hast Du wieder schön geschrieben (aber da fehlt ein Komma) zurück kommt? Aus vollkommener Harmonie entsteht keine Entwicklung.
    Claudi hat an anderer Stelle das Wort kritikunerfahren benutzt. Das könnte hilfreich sein.
    Du leckst Deine Wunden, das ist ok. Aber komm wieder raus aus dieser Nummer. Dein Gedicht am lagerfeuer der gefühle war schön kämpferisch. Sehr authentisch, dieser fassungslose Zorn und bildlich toll umgesetzt. Ich wollte das nicht direkt darunter schreiben, weil es als plumper Beschwichtigungsversuch rübergekommen wäre, aber ich finde es richtig gut.

    Also, auf ein Neues, reiß die Wand ein!

    LG Okotadia

  4. #4
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    liebe Liara,

    Wenn du mit dem Rücken an der Wand stehst, kannst du eh nur nach vorn gehen. in diesem konkreten Falle heißt es: vorwärts immer - rückwärts nimmer.

    Bitte nimm das nicht als Ironie. Wenn vor dir ein Gegner steht, schieb ihn schreibend ihn zu Seite. Wenn in dir dummerweise gerade eine Scheu oder gar Scham sein sollte, setz dich damit schreibend auseinander. Ich such dann gern mal Restschutz hinter einer Selbironie. - Oder zeig dem Forum einige Tage (oder 2-3 Wochen) den Rücken. Aber kasteie dich nicht. Das ist hier niemand wert! Keiner!!!

    lg
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  5. #5
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    Mit diesem Gedicht machst du es uns Kritikern nicht gerade leicht, Autorin und lyrisches Ich zu trennen - etwas, was du (berechtigterweise) immer mal wieder einforderst und worum ich persönlich stets bemüht bin. Ein Grund, weshalb ich mich in letzter Zeit mit Kommentaren zu deinen Gedichten zurückhielt.
    Davon abgesehen gelingt es dir hier, die Trauer über den Verlust einer kleinen geistigen Heimat in wenigen Worten eindrücklich zu beschreiben.
    LG gugol
    ausgezogen
    um die welt zu sehen - der versuchung zu entgehen - und sich selber zu verstehen
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