Ich gleite über eine dunkle Weite, ohne Segel oder Wind treibt mein Schiff dahin,
fremde Ufer, über denen alle Sonnen der Welt aufgehen und wieder verblassen;
es sind mir fremde Gezeiten, obwohl ich zwischen den Küsten meines Kopfes bin.
Und meine Gedanken schlagen Wogen und ziehen mich in die Wassermassen.

Ich versinke. Ertrinke in Finsternis, das letzte Licht verblasst am Wasserrand,
ich bin unsicher, ob ich nicht freiwillig in diese alles zerfressende Leere sprang.
Düstere Wesen voller trügerischen Leben ziehen mich tiefer rein ins Schattenland;
das ewige Nichts, ich treibe antriebslos in meinen ewig währenden Untergang.

Bewegungslos hänge ich in der Schwebe, ohne zu wissen ob ich träume oder lebe,
und bin verloren, doch werde in den weiten Tiefen der Schatten wiedergeboren;
ich lande an einem Strand, mein tiefstes Ich erreicht über ewige Irrwege,
doch habe auf der Reise fast alles, was mich ausmachte, im Nichts verloren.

Aufgespült, unsicher ob ich noch bin was ich war; ich wurde reingewaschen,
doch habe auch mehr Dunkelheit als gut war abbekommen und aufgenommen.
Sehe alles was mich einst ausmachte langsam in den tiefen Weiten verblassen;
das Licht meiner Augen erlischt, ich bin an der Grenze meiner Grenzen angekommen.