1. #1
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    Tango-Abgesang



    Tango-Abgesang


    Jene bittersüße Melodie,
    durchtränkt von unerfülltem Suchen,
    durchflutet meinen Sinn.

    Töne wie Peitschenhiebe, Akkorde,
    zerfließend in hinreißender Zärtlichkeit,
    schluchzendem Bandoneon entlockt.

    Entflammte Sinne, fortgerissen
    zu tanzender Wildheit,
    süchtig nach verzehrenden Flammen.

    Ausgebrannte Glut.
    Stochern in der Asche
    melancholischer Erinnerung?

    Sturmwinde fauchen vor Ort
    Salzluft über Felder,
    Wellenbrecher schäumen Gischt.

    Leere Gassen, stumm die Fensterhöhlen.
    Trübes Kneipenlicht. Alte, Karten spielend,
    auf das Winterende wartend, auf den Tod.

    Düstre Bilder, dunkle Töne,
    Teile jener bittersüßen Melodie,
    konnt`ich nicht erfassen.
    Sommerträume hielten mich
    in ihrem Zauberbann gefangen.
    Geändert von Carolus (31.01.2018 um 22:36 Uhr) Grund: Änderungen auf Grund von Kaspars Anregung

  2. #2
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    tanzende wildheit
    töne erfassen
    akorde zerfliessen in zärtlichkeit
    durchtränkendes sucnen
    schluchzendes bandoneon

    lieber carolus
    solche stellen allein sehen aus, als könnte man um jede herum ein gedicht schreiben.
    du hingegen zwängst sie in einen text, der mit wörtern wie obschon, wie damals, wie eine nur mit Licht, wie will mir nicht aus dem sinn operiert.
    ich würde deshalb behaupten, du hast dich leider leider nicht zwischen einem prosatext und einem gedicht entscheiden können. beides bedarf einer gewissen kompaktheit, die in deinem text fehlt.
    kaspar

  3. #3
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    Lieber kaspar,

    herzlichen Dank für deine weiterführende Intervention und Anregung!

    Bedenke ich deine zutreffende Bemerkung:"du hast dich leider leider nicht zwischen einem prosatext und einem gedicht entscheiden können. beides bedarf einer gewissen kompaktheit, die in deinem text fehlt." so möchte ich doch durch einige Änderungen eine "gewisse kompaktheit" und die Zuordnung des Textes als Gedicht erreichen.
    Ich hoffe beides ist jetzt aufgrund der Änderungen einigermaßen gelungen.


    Carolus

  4. #4
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    hallo carolus
    mir ist unwohl, wenn ich sehe, dass dein original nicht mehr eisehbar ist.
    ich denke aber, dass in der neuen version für mich als leser mehr nahrung drin ist, obwohl diese zweite wahrscheinlich kürzer ausfällt als die erste.
    vielleicht könnte man die letzten vier zeilen ersatzlos streichen und dafür die strophe mit der zu stochernden asche her hin setzen? und dieselbe strophe sogar auch an den anfang? dann hätte man den rahmen, der einem zusätzlich hilft, die bilder einzuordnen. braucht es dort überhaupt das fragezeichen?
    kaspar

  5. #5
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    .

    Jene bittersüße Melodie................................................ Jene bittersüße Melodie von damals,
    durchtränkt von unerfülltem Suchen,...............................durchtränkt von unerfülltem Suchen,
    durchflutet meinen Sinn.................................................will mir nicht aus dem Sinn.

    Töne wie Peitschenhiebe, Akkorde,..................................Töne wie Peitschenhiebe, Akkorde
    zerfließend in hinreißender Zärtlichkeit,............................zerfließend in hinreißender Zärtlichkeit,
    schluchzendem Bandoneon entlockt.................................schluchzendem Bandoneon entlockt,

    Entflammte Sinne, fortgerissen....................................... entflammten meine Sinne, rissen
    zu tanzender Wildheit,....................................................mich fort zu tanzendem Wahn,
    süchtig nach verzehrenden Flammen................................süchtig nach verzehrenden Flammen.

    Ausgebrannte Glut........................................................ Niedergesunkene Glut, längst ausgebrannt.
    Stochern in der Asche....................................................Wozu stochern in der Asche
    melancholischer Erinnerung?.......................................... melancholischer Erinnerung?

    Sturmwinde fauchen vor Ort...........................................Sturmwind treibt jetzt vor Ort
    Salzluft über Felder,.......................................................Salzluft über Land. Brecher
    Wellenbrecher schäumen Gischt.......................................schäumen Gischt auf Ufermauern.

    Leere Gassen, stumm die Fensterhöhlen..........................Leere Gassen, Fensterläden dicht.
    Trübes Kneipenlicht. Alte, Karten spielend,.......................Eine Kneipe nur mit Licht.
    auf das Winterende wartend, auf den Tod.........................Ein paar Alte spielen Karten,
    .................................................................................warten auf das Winterende und den Tod.

    Solche Bilder, solche Töne,..............................................Solche Bilder, solche Töne .
    Teile jener bittersüßen Melodie,....................................... könnt ich damals nicht erfassen
    konnt`ich die erfassen, als ich......................................... obschon Teil von jener bittersüßen Melodie,
    tanzend taumelte durch Sommerträume?...........................Sommerträume hatten mich in ihren Bann geschlagen.


    Lieber Kaspar,
    deinem Unwohlsein abzuhelfen, weil das "original nicht mehr eisehbar ist", erlaube ich mir, beide Fassungen nebeneinander zu stellen. Deine Verbesserungsvorschläge ("vielleicht könnte man die letzten vier zeilen ersatzlos streichen und dafür die strophe mit der zu stochernden asche her hin setzen? und dieselbe strophe sogar auch an den anfang?") erscheinen mir recht überzeugend, nur kommt bei deren Realisierung jener wichtige Gedanke zu kurz, dass der Tanzende in seinem Tangoglück sich nicht die Kehrseite seines Sommertaumels, die Bitterkeit der späten Jahre, wahrnehmen kann und will.
    Der bisherige Schluss der Neufassung befriedigt mich nicht. Ich schlage folgenden, unverfänglichen Schluss vor:

    Düstre Bilder, dunkle Töne,
    Teile jener bittersüßen Melodie,
    konnt`ich nicht erfassen.
    Sommerträume hielten mich
    in ihrem Zauberbann gefangen.

    Carolus
    Geändert von Carolus (29.01.2018 um 17:19 Uhr)

  6. #6
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    Lieber Carolus
    Das ist eine wirklich interessante und leserfreundliche Art, zwei eigene Versionen gegenüberzustellen.
    Ich hoffe, dass sich dadurch ein(e) Lyrikspezialist(in) anlocken lässt und eine fundierte Kritik schreibt.
    Kaspar

  7. #7
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    Lieber Carolus,

    in der Zwischenzeit hast du wohl beide Versionen vermischt. - Egal, allzusehr unterscheiden sie sich mMn nicht. - Mich berühren beide...hm...trotz makelloser Sprachbeherrschung .... eher unangenehm. Denn ich frage mich beim Lesen unentwegt: Warum Pathos mit Pathos beschreiben?
    Ich muß nur eine Sekunde gedanklich switchen - und schon spür ich, dass ich viel lieber eine nüchterne Betrachtung einer Tangoszene lesen möchte.... genauso, wie mich vermutlich ein pathetisches Gedicht über den Verzehr einer Salzgurke wohlig grinsen ließe. Das mal generell.

    Ich lese in deinem Gedicht: "Wow, welch Feuer in diesem Tango, der doch angeblich eine "getanzte Träne" sein soll? Ick seh keene Träne! Basta!" - Na juuut, denn siehste eben keene. Vielleicht wirkt gerade der Wein, die Sommernacht, det schöne Fraulein am Tisch 6....
    Dem Blues wird ja ebenfalls Traurigkeit nachgesagt. Ich habe Weltstars vor (und hinter) der Bühne erlebt und sah nur Eleganz, Trotz, Leidenschaft und... ähm... viel Drogen. Ich sage gern: Der Blues ist voller Rassismus... auf beiden Seiten!

    Die Träne hier, die Traurigkeit da... erkennt man erst, wenn man die SCHLAGER jener Zeit anhört, als beide Musikrichtungen noch als primitiv beleumdet waren. Wetten, bei DIESEM Vergleich würden dich mühelos die dunkleren Töne erfassen? Später wurden Tango und anschließend auch der Blues Mainstream. und heute sind beide (meistens) nur noch abgenutzte Folklore...

    Aber Du schreibst ja zwischen all den Zeiten. Da die Musikgeschichte - hier deine imaginierten oder realen Berührungen mit dieser Musik. Was hindert dich eigentlich, statt strophenweise Pathos an Pathos zu reihen, dich nach einigen einleitendenden Impressionen ehrlicher bzw. zeilenintensiver im Gedicht zu befragen, warum du keine Trauer hörst? Du mußt natürlich nicht, aber wenn du es schon anschneidest....

    Ich bedanke mich ohne Ironie für DEIN gut gemachtes Gedicht. Ich werde mich umgehend hinsetzen und MEIN Gedicht beginnen zu schreiben.

    Edit: Nach mehrmaligen Lesen sehe ich, dass du ja durchaus. mal in der einen, mal in der anderen Fassung der Melancholie Platz eingeräumt hast. Vielleicht störe ich mich wirklich vorrangig daran, dass du Pathos mit Pathos beschreibst. Und daran, dass die Melancholie eher wie das Alibi eines Musterschülers eingerückt ist: Ich weiß ja, das Tango die getanzte Träne ist.
    Geändert von Artname (08.02.2018 um 15:44 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  8. #8
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    Lieber Artname,.

    herzlichen Dank für deine Stellungnahme des "Tango-Abgesangs". Ich habe mich sehr gefreut, wenngleich ich deine Deutung nachvollziehen, ihr aber nicht beipflichten kann.
    Du schreibst: "Warum Pathos mit Pathos beschreiben? Ich erkenne hier kein Pathos, höchstens "einige einleitende Impressionen", die das sinnenhafte Erleben dieser Tanzart anreißen sollen, um das zentrale Thema, die Melancholie in den größeren Zusammenhang eines Lebensrückblicks zu stellen.Es geht hier nicht primär um "eine nüchterne Betrachtung einer Tanzszene".

    Die Erinnerung eines alternden Menschen an jene Tanzbegegnung vom Sommer in einem kleinen Küstenort führt diesen zu der Einsicht, dass er damals, obgleich die Musik die düsteren Seiten seelischen Empfindens transportierte, er sich nicht vorstellen konnte und wollte, wie es dort Jahrzehnte später im Winter (in seinem Seelenwinter!) aussehen könnte. (Vgl. den Schluss: "Düstre Bilder, dunkle Töne...").

    Die ersten drei Strophen führen zum zentralen Thema "Melancholie", das in der vierten benannt wird. Erste und siebente Strophe ergänzen einander inhaltlich wie formal und bilden den Rahmen. "Ausgebrannte Glut, Stochern in der Asche melancholischer Erinnerung" scheint vergeblich, die "tanzende Wildheit"ist passé. Aber ein solches Ende konnte sich der Tanzende damals nicht vorstellen.

    Ein Rückblick, wo "jene bittersüße Melodie" jenes Sommers "nicht aus dem Sinn" will, wo das Empfinden der Vergänglichkeit schmerzend die Seele "durchflutet", ist für mich keine Depression, keine Schwermut, sondern im besten Falle "Melancholie"!
    " I remember all those moments that we`ll never find again." (Bryan Ferry). Vgl. auch die Ballade "These foolish things" (Jack Strachey, Harry Link), nur zwei Beispiele für Melancholie in Pop und Jazz.

    Vielen Dank nochmals für deine Mühe!
    Herzlichen Gruß

    Carolus

  9. #9
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    Aah... lieber Carolus... vielleicht war mein lesender Geist heut morgen zu unruhig. Naja, ich habe da deinen Text gelsen und zur gleichen Zeit die " Dreigroschenoper" gesehen und studiert.

    Jetzt verstehe deine Antwort so:
    a) S1-S3 zeichnen eine Erinnerung an einen sommerlichen Tangoabend in der Jugendzeit
    b) S4-S6 zeichnen einen Winterabend an einer nördlicheren Küste und im vorgerückten Alter.
    c) S7 betont das Unvermögen, die Tränen des Tangos während der Sommerträume der Jugend "richtig" zu deuten
    Das berührt mich jetzt, in den Nachstünden, viel angenehmer.

    Aber vielleicht trug neben meiner brechtigen Unruhe noch etwas Anderes zum Missverständnis bei: Dein Gedicht ist fast komplett im Präsens geschrieben. Erst ganz zum Schluß, in S7V3 wechselst du kurz in die Vergangenheit. Dadurch bekommt S1-S6 allein durch die zeitliche Perspektive für mich eine ähnliche (melancholisch/pathetische Stimmung).

    Oder er mit anderen Worten: Wenn mich Erinnerungen schmerzlich durchfluten, dann schmerzt mich nicht mehr ihre lebhafte Lebendigkeit, sondern eher ihre Bruchstückhaftigkeit, ihre Starre. Gerade diese zunehmende Erstarrung der Erinnerungen bedrückt mich. Gerade das Peitschen der Töne, Zerfließen der Akkorde, das schluchzende Bandonium, die entflammten Sinne - erschienen mir zu allgegenwärtig. Und damit zu unglaubwürdig. Kannst du das verstehen?

    Aber dank deiner Antwort nähern sich unsere Ansichten nun vermutlich gewaltig. Oder ist die Erstarren der Erinnerung von Mensch zu Mensch unterschiedlich?
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  10. #10
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    @carolus

    Grüße


    Ja dein Text inspiriert und hat mich zum Versinken in deine Welt verleitet.
    Ich habe die Kommentare die hier kamen überflogen. Und meinen Senf , hier unten, in deinem Gedicht mit eingefügt. Lobgesänge starte ich jetzt nicht, aber texte die mich in den Bann ziehen kenne ich nicht viele.
    Tschüss.

    Nachtrag: "Tango Abgesang", der Titel sagt mir nichts.


    Jene bittersüße Melodie,
    durchtränkt von unerfülltem Suchen,
    durchflutet meinen Sinn.

    Töne wie Peitschenhiebe, Akkorde,
    zerfließend in hinreißender Zärtlichkeit,
    schluchzendem Bandoneon entlockt.

    entflammten meine Sinne, rissen mich
    zu tanzender Wildheit,
    süchtig nach verzehrenden Flammen.

    Ausgebrannte Glut.
    wozu stochern in der Asche
    melancholischer Erinnerung?

    Salzlüfte fauchen über Felder (Salzluft)
    Wolken, ziehen, Jede schwärzer wie die Nacht
    Wellenbrecher schäumen Gischt.

    Leere Gassen, stumm die Fensterläden.
    Fahles Kneipenlicht. Alte Männer spielen Karten,
    wartend auf das Winterende, wartend auf den Tod?

    So düstre Bilder und dunkle Töne,
    ein Frösteln erschauert meinen Körper
    wo sind meine grellgelben Löwenzahnwiesen

    die schneeweisen Dolden des Holunderstrauches
    das Bienensummen unter dem blühenden Kirschbaum
    deine streichelnde Hand die mich willenlos macht
    der Gedankenspringer

  11. #11
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    Lieber Artname,

    besonderen Dank für deinen zweiten ehrlichen Beitrag.
    Ich möchte hier, um den Faden nicht unnötig zu dehnen, zwei Anmerkungen zu Thema und Problematik anfügen:

    Du schreibst: "Dein Gedicht ist fast komplett im Präsens geschrieben." Vergleiche dazu Verben im Partizip Perfekt wie "durchtränkt". "entlockt", "fortgerissen" in den Strophen 1-3, ferner in Strophe 4 "Ausgebrannte Glut". Danach herrscht in S 5 und 6 die Gegenwart vor, bis im Schluss die Vergangenheit den Sinnenden einholt. Die Intention dabei ist: Was vergangen, gehört nicht der Gegenwart. In dieser blitzt, dank der wieder gehörten Melodie von damals, die Erinnerung, auch an Einzelheiten, auf.

    Du fragst: "Kannst du das verstehen? ...Wenn mich Erinnerungen schmerzlich durchfluten, dann schmerzt mich nicht mehr ihre lebhafte Lebendigkeit, sondern eher ihre Bruchstückhaftigkeit, ihre Starre." Das kann ich durchaus nachvollziehen.
    Mit zunehmendem Alter mache ich, freilich nicht ohne Einschränkung, die beglückende Erfahrung, dass Erinnerungen aus weit zurückliegender Vergangenheit zunehmend klarer und zusammenhängender mir vor Augen stehen, so dass ich selbst Details wie z. B. Wetter, Aussehen der Beteiligten, besondere Umstände u.a.m. ziemlich realitätsnah wiedergeben kann.
    Allerdings scheinen vereinzelt Erlebnisse vom Gehirn in eine verschlossene Schublade verstaut worden zu sein, nach welchem Selektionsverfahren auch immer. ich vermute, es könnten vorwiegend negative sein. ich staune, wenn andere von gemeinsamen Erlebnissen erzählen und ich davon keine blasse Ahnung mehr habe. Daher kann ich den vorletzten Satz deines Beitrags nur bejahen: "dank deiner Antwort nähern sich unsere Ansichten nun vermutlich gewaltig."
    Nochmals herzlichen Dank.
    Lieben Gruß

    Carolus

  12. #12
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    Hallo, lieber Gedankenspringer,

    "Ja dein Text inspiriert und hat mich zum Versinken in deine Welt verleitet." - " texte die mich in den Bann ziehen kenne ich nicht viele." - das ist schon ein ganz dickes Lob mit roter Schleife! Oder nicht? Dafür meinen besonderen Dank!

    Der Titel des Gedichts "Tango-Abgesang" spielt auf die Gegensätzlichkeit von Auf-und Abgesang an (im Gedicht: S1-3 als aufsteigende Lebenslinie, S4-7 abfallende), überträgt also diese Vorstellung auf den ganzen Text (im Gegensatz zum Sonett).
    In diesem Zusammenhang wären die von dir hinzugefügten Strophen 7 und 8 wieder ein Aufgesang, inhaltlich ein Salto vitale in einen ersehnten Blütenfrühling mit der Allerliebsten. Obgleich ich dafür recht empfänglich bin, so bleibe ich doch bei meiner derzeitigen Melancholie, da sie eher meiner Stimmungslage in diesen trüben Tagen entspricht, wobei ich mich nicht bedrückt oder traurig fühle, eher gelassen und ruhiger als sonst.

    Lieben Gruß und nochmals danke für´s Reinschauen!
    Carolus

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