Thema: Die Pianistin

  1. #1
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    Die Pianistin

    Natascha, als du ganz bescheiden die Bühne betratest,
    von höflichem Beifall begrüßt und graziös dich verneigtest,
    verfing sich mein Blick in der goldblonden Mähne, dem Ausschnitt
    der Bluse, die spärlich die Brüste bedeckte und kaum noch
    gedacht ich des Zweckes des Abends: Chopin und Ravel mit
    französischen Walzern, gespielt auf dem Flügel, zu hören.

    Was kann ich euch sagen vom Tanz deiner Finger auf Tasten,
    dem Spiel deiner Füße mit beiden Pedalen, den Klängen,
    die zart erst, dann perlend und mächtig ertönten und Herzen
    berührten und Tränen des Glücks aus den Augen mir trieben?

    Hinauf, hinauf in die Wolken und höher
    entschwebt meine Seele, getragen vom Zauber der Töne;
    ich fühle dem siebenten Himmel mich näher
    und lausche begeistert und flieg mit den Engeln davon.
    Geändert von Festival (10.02.2018 um 22:46 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Festival,
    jetzt habe ich keinen bezug zu dieser musik-form
    kann mich wenig dafür begeistern
    und auch nicht damit identifizieren,
    akzeptiere aber deine schreibform

    aber "zaubrischen tönen" ist mir echt zu unklug gewählt, da solltest du dir noch was anderes einfallen lassen

    lg vom GE-wicht
    "Ich möchte wissen, was da draussen ist." -Stephen Hawking-

  3. #3
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    Hallo GE-wicht,
    es liegt mir fern, irgendjemand mit meinem Musikgeschmack auf den Zwirn zu gehen. Der eine rastet bei Hip-Hop aus, die andere bei haeavy-metal.
    Die "zaubrischen Töne" lass ich mir noch mal durch den Kopf gehen, versprochen! Was hältst Du von ein paar romantischen Minuten? Dann drück mal auf YouTube und dann auf Nadia Singer mit "Adagio cantabile aus der Pathétique von Ludwig van Beethoven. Dazu ein Glas Rotwein und Kerzenbeleuchtung - kann ein Genuss sein.
    Liebe Grüße,
    Festival
    PS.
    "zaubrischen" ist weg.
    Geändert von Festival (10.02.2018 um 22:47 Uhr)

  4. #4
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    Ein sehr schoener Lobgesang fuer eine grosse Kuenstlerin. Ohne etwas verschlimmbessern zu wollen, habe ich die letzte Strophe nach meinen Vorstellungen angepasst. Koennte man nicht noch ein enstsprechendes Video von Natscha hier posten, dann koennten wir hier hoeren und lesen.
    Ein sehr schoener Text.
    Lg fietje

    Natascha, als du ganz bescheiden die Bühne betratest,
    von höflichem Beifall begrüßt und graziös dich verneigtest,
    verfing sich mein Blick in der goldblonden Mähne, dem Ausschnitt
    der Bluse, die spärlich die Brüste bedeckte und kaum noch
    gedacht ich des Zweckes des Abends: Chopin und Ravel mit
    französischen Walzern, gespielt auf dem Flügel, zu hören.

    Was kann ich euch sagen vom Tanz deiner Finger auf Tasten,
    dem Spiel deiner Füße mit beiden Pedalen, den Klängen,
    die zart erst, dann perlend und mächtig ertönten und Herzen
    berührten und Tränen des Glücks aus den Augen mir trieben?

    Hinauf, hinauf in die Wolken, höher
    entschwebte meine Seele, getragen vom Zauber der Töne;
    ich fühlte dem siebenten Himmel mich näher
    und lauschte begeistert und
    flog mit den Engeln davon.

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