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  1. #1
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    Ein Loch im Sand

    Am gut besuchten Badestrand,
    da seh ich grad ein Loch im Sand.
    Nicht weit entfernt ein nacktes Paar,
    das intensiv beschäftigt war.

    Ein junger Bursche sah dort hin,
    ich denk, der braucht jetzt Hängolin.
    Er hatte auf dem Bauch gelegen,
    dies tat er wohl der Aussicht wegen,

    die er gewiss auch sehr genoss,
    sodass ihm auch sein Bäumchen spross.
    Es bohrte in den Sand ein Loch
    und dies ist wahr, ich seh das noch.
    Geändert von Hans Plonka (08.02.2018 um 12:09 Uhr) Grund: Gliederung
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Was is'n daran erotisch?

    Cara

  3. #3
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    liebe cara
    was ist an einem gedicht über fische fischig?
    an einem gedicht über den tod tödlich?
    kaspar

  4. #4
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    Liebe Cara, lieber kaspar,

    ich denke, Erotik ist ein Empfinden, das sich sicher bei jedem aufgrund von etwas anderem einstellt. Es wird durch das persönliche erotische Empfinden ausgelöst. Es muss eine Vorliebe für etwas sein, was Erregung auslöst. Dies ist ein Gedicht über Voyeurismus und die hier harmlosen aber sichtbaren Folgen. Für manche hätte es auch unter Humor gepasst. Danke für die Kommentare.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
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    Lieber kaspar,
    das ist schwierig zu erkären, was für mich ein erotisches Gedicht ausmacht.
    Ich will es mal versuchen: Der Dichter erzählt mit Zärtlichkeit, Lebenserfahrung und Menschenliebe von einer Liebesbeziehung. Vielleicht findest du das ganz doof, aber ich kann ja nur von mir sprechen.
    Es gibt hier einige Dichter im Forum, die diese Kunst können, auch hier kann ich wieder nur für mich urteilen.
    Bei Hans Plonkas Gedicht empfinde ich nichts, rein garnichts, daher meine Frage.
    Aber es stimmt sicherlich, dass unter Erotik und einem erotischen Gedicht sehr Verschiedenes empfunden wird.

  6. #6
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    Eben, Cara.
    Keiner, der vom Tod spricht oder von Fischen,
    muss das "mit Zärtlichkeit, Lebenserfahrung und Menschenliebe" tun - oder?
    Oder könnte es sein, dass du neben deinen eigenen keine Massstäbe gelten lässt, was "Zärtlichkeit, Lebenserfahrung und Menschenliebe" betrifft?
    Über den "künstlerischen" Gehalt des Textes von Hans Plonka kann man sicher geteilter Meinung sein. Aber dein Ansatz kann mMn nur in eine Sackgasse führen.
    Kaspar

  7. #7
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    Liebe Cara,

    habe schon vor Jahren hier im Forum eine Diskussion darüber erlebt, was Erotik ist, und es blieb Uneinigkeit. Was dem einen erotisch ist, ist dem anderen nur langweilig, und manches was nur als Schweinerei empfunden wird, wirkt auf manche anregend. Oft kommt es dabei auf die Umstände, die Stimmung oder die Umgebung an. Bei fehlenden sexuellen Bedürfnissen gibt es auch keine Erotik. Gefallen, Zuneigung und Liebe kann es auch ohne Erotik geben.

    LG Hans
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  8. #8
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    Lieber Hans,
    ja, es ist ein schwieriges Thema!
    Und nachdem mir kaspar mitgeteilt hat, dass ich mich in einer Sackgasse befinde, bin ich ersteinmal still .
    Vielleicht melden sich noch andere Dichterfreunde zu Worte,
    Dir jedenfalls Dank für deine freundlichen Antworten, denen ich überwiegend zustimmen kann.

    LG, Cara

  9. #9
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    Ein Loch im Sand

    Liebe Cara,

    danke für Deine Toleranz und Dein Verständnis.

    LG Hans
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  10. #10
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    Hallo L A F Strässler,

    ich denke, es ist besser das Thema Erotik zu vermeiden. Deine Vorschläge habe ich gerne angenommen.

    LG Hans
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  11. #11
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    Hallo Hans,

    ich finde dein Gedicht witzig, aber nicht erotisch. Erotisch ist ja eh eine jedermenschverschiedene Sache. Aber witzig ist dein Text allemal, und natürlich ist so ein Loch verräterisch, nicht? :-P

    Das lyrische Ich schaut halt gerne zu, na, das tun Bären ja auch gerne. Hab ich zumindest mal gelesen ... (?)

    Die Schlusszeile ist dir meiner Meinung nach EDIT: nicht gelungen, weil sie Aussagelos ist, im Gegensatz zum Rest der Geschichte.

    Wie wäre es mit:

    aus dem was milchig weißes kroch.
    woraus was milchig Weißes kroch?

    Mag zunächst anwidernd sein aber ... es setzte deinen Zeilen auf jedenfall eines drauf und riefe vermutlich eine Mischung aus Anwiderung und Gelächter hervor.

    Liebe Grüße
    Geändert von MiauKuh (12.02.2018 um 16:09 Uhr)

  12. #12
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    Lieber L A F Strässler,

    ich habe davon gehört bei der Bundeswehr den Rekruten Hängolin in den Kaffee gemischt wurde, damit die Betten sauberer blieben. Es waren eine Vermutungen, Beweise dafür gab es nicht. Es freut mich wenn darüber gelacht wird.

    LG Hans

    Liebe MiauKuh,

    es is sich peinlich wenn sich da etwas selbstständig macht, was dann auch verräterisch ist. Auf dem FKK-Gelände kann dies zu einem Platzverweis führen. Dein Vorschlag ist eine Alternative, die ich jedoch mit Vorsicht betrachte. Danke für Deine humorvolle Auffassung.

    LG Hans
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  13. #13
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    Lieber Strässler,
    im Zusammenhang mit Hans Plonkas Überschrift "Ein Loch im Sand" zu mehr Größe und Tiefe zu raten - das ist ein Brüller für sich!
    Lieber Hans,
    Hängolin im Kaffee für Rekruten? Sag mal: Wann und wo hast Du denn Deine Wehrpflicht abgeleistet?
    Die Frage nach dem Hängolin im Kaffee für Knastbrüder müsste ich ja an Strässler richten: Wann und wo hast Du denn diese Erfahrung gesammelt?

    Mir scheint, hier wird aus einem Gedicht, das mich mehr an vorpubertäre Phantasien erinnert als an Erotik (unter der Rubrik steht es ja), eine Diskussion geführt, die das "Gedicht" nicht verdient.
    Die Frage von Cara 1963 ist völlig berechtigt und ich bezweifle sogar, dass das Gedicht in der Rubrik Humor seine Berechtigung hätte.
    Inhalt: Junger Bursche beobachtet ein Liebespärchen und sieht sich genötigt, ein Loch in den Sand zu buddeln, um ... und da schlägt die Prüderie des Autos erbarmungslos zu und hier versandet das Gedicht.
    Festival

  14. #14
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    Lieber Hans Plonka,

    Imposand ist es, wenn ein Pärchen im vollen Badebetrieb zur Sache kommt. Sofort denke ich an das sandige Loch, an den Sand im Getriebe, mit der dazugehörigen hochempfindlichen Wundreizung, und das arme puterrote, blutig geriebene Bäumchen. Solche Bilder können einen schon eine ganze Weile beschäftigen, und man beginnt sich unwillkürlich mit seinen eigenen Vorstellungen an der Eiche zu reiben.
    Dabei sind Sand, Schwanz und Eier doch das Natürlichste von der Welt. Wer kennt sie nicht, diese typische Bauchlage unserer Sprösslinge in Reih und Glied an überfüllten Stränden. Die Schildkröte zum Beispiel vergräbt ihre Eier auch im Sand, und die gemeine Wüstenspringmaus hat einen derartig großen Riesenschwanz, dass sie mit dessen Hilfe im Sand zielgenau bis zu drei Meter springen kann in jedes x-beliebige andere sandige Loch. Das eigentlich erotische ist jetzt aber nicht die Vorstellung, wie weit das Bürschelchen mit oder ohne Hängolin noch springen kann, sondern dass dieser offensichtliche jugendliche Voyeur im Li einen anderen Voyeur mit einem Verbalerguss gefunden hat, der den Leser zum Voyeur über den Voyeur des Voyeurs werden lässt. Dieses Ringelreihen und Rudelvoyeurisieren ist dermaßen rattenscharf, dass ich mich unbedingt in den Kommentar mit eingliedern möchte und mir in freudiger Erwartung ebenfalls ein Fernglas aufgesetzt habe, auf dem Strand voller Feldstecher.
    gerne gelesen. L.G.A.

  15. #15
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    Lieber Festival,

    von dem Hängolin habe ich auch nur von anderen gehört und es beruht sicher auch nur auf Vermutungen. Geheime Versuche an Menschen halte ich jedoch durchaus für wahrscheinlich. Dies könnte sein, beim Sport (Doping), in Heimen, Internaten, bei der Bundeswehr, in Krankenhäusern usw.

    LG Hans

    Liebe Anjulaeanga,

    es könnte ein Nacktbadestrand gewesen sein. Wenn Jugendliche auf dem Bauch liegen ist das auch manchmal deshalb, weil sie ihre Erregung verbergen wollen. Der Voyeurismus ist auch fast überall vorhanden. Meist geschieht er schamhaft im Verborgenen. Mit meinem Gedicht habe ich nur eine Möglichkeit aufgedeckt.

    LG Hans
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