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  1. #16
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    Liebe Gugol,
    man kann es sicher auch dezenter ausdrücken, aber mein Freund ist in einer beinharten Branche tätig und da sind solche Sprüche an der Tagesordnung. Meinen Fehltritt hattest Du mir ja schon verdeutlicht und mir meine Erklärung wohl abgenommen.

    Lieber Sidgrani,
    was kann einem Besseres passieren, als am Stil, sei er auch "festivalisch", erkannt zu werden. Darf ich das als Kompliment verbuchen? Herzlichen Dank!

    Liebe Richmodis,
    ich hatte ja, wie es die Regel vorschreibt, einem anderen Poeten meine Stimme gegeben. Dir danke ich für Deinen Glückwunsch und das "gelungene Werk in unverkennbarem Stil. Ich werde wohl aufpassen müssen, dass der Stil nicht zur Marotte oder zur schlechten Manier wird.

    Euch Dreien - besten Dank für Eure Beiträge!

    Festival
    Geändert von Festival (18.02.2018 um 16:53 Uhr)

  2. #17
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    Hallo zusammen,

    die Teilnahme schwankt von Wettbewerb zu Wettbewerb. Der Grund wird zum einen am Thema, mit dem nicht jeder immer klar kommt/bei dem einen nicht immer die Muse küsst und zum anderen an der jeweiligen Zeit, die jeder gerade hat liegen.

    Mehr stimmen gibt es seit einiger Zeit. Allerdings abhängig von der Anzahl der Gedichte, die eingereicht wurden, da es unpraktikabel wäre, wenn im Extremfall bei drei Gedichten vier Stimmen möglich wären. Dieses mal hätte es genügt, dass ein Gedicht mehr teilgenommen hätte. Aber es muss auch angemerkt werden, dass bei weitem nicht alle Abstimmenden auch alle Stimmen, die sie zur Verfügung haben auch nutzen.

    Gruß
    Nachteule

  3. #18
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    Hallo Nachteule,

    deine aufgeführten Gründe für eine Nichtteilnahme sind die eine Seite. Die Bemerkung von horstgrosse2 verdient aber auch Beachtung.

    Zitat Zitat von horstgrosse2
    Ich kann nicht glauben, was Manche für feurige Gedichte schreiben und beim Wettbewerb im Winterschlaf versinken.
    Gruß
    Sidgrani
    Dichten und dichten lassen

  4. #19
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    Danke Richmodis und Sidgrani! Mich wundert, dass das Gedicht nach "gugol" roch, denn gerade die Fantasie geht mir leider oft etwas ab. Bei dieser Geschichte war sie scheinbar zu Gast. LG gugol

  5. #20
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    Meine Meinung:

    Bei Gedichten geht es nicht darum, damit Wettbewerbe zu gewinnen. Man kann nicht das "Beste" "Schönste" oder "Passendste" Gedichte haben, denn All dies ist interpretationsabhängig. Darum wäre ich dafür, die Bewertung völlig abzuschaffen. Ich habe noch nie abgestimmt, denn vielleicht habe ich das geniale bei Gedicht a übersehen...usw.

    Ich finde es einfach toll, mehrere Gedichte zum gleichen Thema lesen zu können, die zu einem ähnlichen Zeitpunkt und in einem ähnlichen Zeitraum entstanden sind.

    Grüße
    Jan
    Geändert von 9400jfm (19.02.2018 um 11:18 Uhr)

  6. #21
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    Zitat Zitat von 9400jfm
    Bei Gedichten geht es nicht darum, damit Wettbewerbe zu gewinnen.
    Bei einem Gedichtewettbewerb schon, und die Dichter können mit ihrer Teilnahme ein wenig zur Attraktivität des Forums beitragen!
    Dieses Mal habe ich nicht mitgemacht, weil mir zum vorgegebenen Thema einfach nichts Sinnvolles einfallen wollte. Ja, auch ich finde es sehr interessant, zu lesen, wie die einzelnen Dichter ein Thema behandeln.
    Geht es um die Stimmvergabe, schaue ich mir erst dann das aktuelle Abstimmungsergebnis an, nachdem ich meine Stimme abgegeben habe.

    Sidgrani
    Dichten und dichten lassen

  7. #22
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    Hallo Sidgrani (und inhaltlich auch Hallo Horst),

    je nachdem, wie man den Winterschlaf interpretiert hat nicht jeder Lust auf Wettbewerbe oder es liegt nicht jedem jedes Thema, zu dem er dennoch etwas schreibt. Wenn man sich ein Thema selbst ausdenkt, ist das Brennen deutlich einfacher, als wenn man zu einer Vorgabe etwas schreiben "muss". (Aber die, die kein Interesse an Wettbewerben haben, sind nicht für die Schwankung verantwortlich. )
    Aber ganz ehrlich: Mit 10-20 Gedichten bin ich schon zufrieden. Erst wenn es unter 6 werden, bin ich enttäuscht, eben weil ich weiß, dass es für jeden individuelle Gründe gibt, kein Gedicht einzureichen. Unter 6 wird das Thema aber eine größere Rolle spielen. Und das ist in 3 von 5 Fällen unsere Fehler.


    Gruß
    Nachteule

    Hallo 9400jfm

    Ich finde es einfach toll, mehrere Gedichte zum gleichen Thema lesen zu können, die zu einem ähnlichen Zeitpunkt und in einem ähnlichen Zeitraum entstanden sind.
    Das ist eine interessante Aussage. Denn unsere Versuche, eine Ideenschmiede einzuführen, ist grandios gescheitert.

    Gruß
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  8. #23
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    Lieber 9400jfm,
    weit größere Dichter als wir haben sich immer einen Spaß daraus gemacht, wettbewerbsmäßig zu einem Thema ein Gedicht zu schreiben. Da haben z.B. drei Dichter es sich zur Aufgabe gemacht, das "versauteste" Gedicht zum Thema Erotik zu schreiben. Was dabei heraus gekommen ist, wäre auch heute noch nicht jugendfrei. Ich glaube, ein Herr Gottfried August Bürger war beteiligt und hat den dritten oder zweiten Platz belegt "An die Feinde des Priaps" -suchen musst Du es Dir schon selbst (und Dir vorstellen, wie der Sieger vom Leder gezogen hat).
    Außerhalb des Forums gibt es zahlreiche (genauso seriöse) Literaturclubs, die ständig Wettbewerbe mit mehr oder weniger hoch dotierten Preisen veranstalten. Was spricht dagegen?
    Liebe Grüße,
    Festival

  9. #24
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    Zitat Zitat von Festival Beitrag anzeigen
    Lieber 9400jfm,
    weit größere Dichter als wir haben sich immer einen Spaß daraus gemacht, wettbewerbsmäßig zu einem Thema ein Gedicht zu schreiben. Da haben z.B. drei Dichter es sich zur Aufgabe gemacht, das "versauteste" Gedicht zum Thema Erotik zu schreiben. Was dabei heraus gekommen ist, wäre auch heute noch nicht jugendfrei. Ich glaube, ein Herr Gottfried August Bürger war beteiligt und hat den dritten oder zweiten Platz belegt "An die Feinde des Priaps" -suchen musst Du es Dir schon selbst (und Dir vorstellen, wie der Sieger vom Leder gezogen hat).
    Außerhalb des Forums gibt es zahlreiche (genauso seriöse) Literaturclubs, die ständig Wettbewerbe mit mehr oder weniger hoch dotierten Preisen veranstalten. Was spricht dagegen?
    Liebe Grüße,
    Festival
    Hallo Festival,
    in diesem Fall gehen unsere Meinung weit auseinander. Trotzdem danke ich dir sehr für deine freundliche Antwort. Für mich gibt es keine "größeren Dichter", das ist für mich nicht verständlich. Wieso sollte Gedicht a besser sein als Gedicht b. Weil das Metrum durchgängig ist? Vielleicht zeigt uns Gedicht b ja etwas mit dem nicht durchgängigen Metrum. Vielleicht auch nicht.
    Weil die Reime alle sauber sind? Vielleicht nervt es auch, dass man die Reime schon tausend Mal gehört hat.
    Die Qualität eines Gedicht zu bestimmen ist für mich nicht möglich, was auch die sporadischen Beispiele zeigen sollen, da man nicht weiß, was der Künstler vielleicht sagen wollte oder was er für geniale Ideen hatte, die man vielleicht übersieht.

    Für mich ist mein Gedicht keinesfalls "kleiner" als das von einem Josef von Eichendorff oder Johann Wolfgang von Goethe. Genausowenig wie, wenn nach Abgabe zufrieden, die Gedichte der anderen Teilnehmer. Da hier zwei extrem gegenteilige Philosophien aufeinandertreffen, danke ich einfach für den Meinungsaustausch.

    Grüße
    Jan

  10. #25
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    Hallo Jan,
    wenn ich mir den Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller ansehe, Briefe von Herder oder anderen Zeitgenossen lese, stoße ich immer wieder auf kritische Anmerkungen zu Gedichten. Diese kritischen Anmerkungen habe oft dazu geführt, dass die Kritisierten ihre Gedichte mit dem Ziel der Optimierung überarbeiteten, bis irgendwann eine Endfassung fest stand.
    Das heißt doch, dass auch bedeutende Dichter an Form und Inhalt ihrer Gedichte arbeiteten, um ein mustergültiges Kunstwerk zu hinterlassen, also von der Erstfassung zu einer "Idealfassung" zu gelangen, ich kann auch sagen: Mit tastenden Schritten stufenweise auf den Gipfel der Dichtkunst zu gelangen.
    Selbstverständlich gibt es schlechte, miserable Gedichte (wenn auch jede Mutter/jeder Vater meint, das schönste Kind der Welt sei ihr eigenes) und selbstverständlich gibt es gute und sehr gute Gedichte. Kritik an schlechten Gedichten zu üben, bedeutet immer, dass der Kritiker beurteilt.
    Er müht sich, die Spreu vom Weizen zu trennen, aber immer bleibt die Frage: Was befähigt den Kritiker dazu, ein Urteil zu fällen?
    Gedichte sind ja nun nicht die einzigen Kunstwerke. Nehmen wir ein Bild, nehmen wir eine Marmorstatue: Ich stand vor dem Hermes des Praxitiles in Olympia, ich stand auch vor dem Gemälde "Die heilige Nacht" des Correggio in der Galerie Alter Meister in Dresden und - war fassungslos. Das kann ein Mensch nicht geschaffen haben, das muss es schon immer gegeben haben. Oder: Hier war ein Genie tätig, unfassbar die Schönheit!
    Und da willst Du mir sagen, es gäbe keine Kriterien, die ein schlechtes Gedicht von einem guten unterscheiden?
    Die Reime, die Metrik, die Strophenformen, Grammatik,Orthografie und anderes mehr sind Gestaltungsmittel, fast bin ich versucht zu sagen Handwerkskunst des Schreiberlings. "Auch Michelango hat als Farbenreiber begonnen" - ich weiß nicht, wer das mal gesagt hat (mein Prof formulierte das so: "Auch Zwerge haben mal klein angefangen!"). Natürlich gibt es Dichter, die ihr "Handwerk" besser beherrschen als andere, aber, da gebe ich Dir recht: Selbst der räudigste Köter hat vielleicht schöne braune Augen und der Halter des Hundes hält ihn für den schönsten der Welt, auch wenn er keinen Preis auf einer Hundeausstellung gewinnt.
    Liebe Grüße,
    Festival

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