Aus der Nacht treibt letztes Werk,
Müdigkeit aus meinen Augen fort-
endlich darf ich mich dem Erlegen,
erleben wie Wind die Wolken dort-

wegwehen. Heraus aus dem Chor
Tausender stiller Töne. Nur Airport
glitzert mir entgegen. Zwischen der
Nacht und dem Tag sehe ich regen.

Was hat die Welt nur für einen Ort-
erschaffen, jede Station auszulegen?
Als Tage im symmetrischen Akkord
ziehen sie mich hin, weiter zu gehen.

Was hat der Tag mir nur zu geben?
Ich frage mich und spring auf Seite
weiter. Nichts ist heute, stolpere
noch und breche auf -schon heiter.

Scheint die Sonne hinter Wolken-
auch heute dürfte ich mich nicht
sorgen. Ich stehe grade im Leben
und krumme Wörter beschreiben-

bloss meine inneren toten Geister:
Wann reißt die Sonne golden auf?
beschattet meinen Geist zu Boden,
sieht meine Torheit und entstaubt.