Wolken ziehen über Wipfel,
über die ein Adler fliegt.
Hoch hinüber zu dem Gipfel,
wo sein Horst am Felsgrat liegt.

Heut am Waldrand sah ich ihn,
gleitend so wie Zeit die rinnt,
zu den Höhn des Lebens hin,
das mit der Geburt beginnt.

Leben in und mit der Zeit,
die so wie die Wolken zieht,
fliegt der Adler hoch und weit.
Über mir ist sein Gebiet.

Wälder Berge und auch Seen
sind sein großes Jagdrevier.
Eine Landschaft weit und schön,
die des Lebens Himmelstür.

So wie der Adler aus der Höh,
schau auch ich weit in die Luft,
wo ich diesen Vogel seh,
der von oben zu mir ruft.

„Bist für mich ein armer Wicht,
tief am Waldrand unter mir.
In die Lüfte fiiegst Du nicht,
doch Du kannst ja nicht dafür“