Wer ists, der erst mit scharfem Zahn und Wonne
an Ohren nagt, die Nase nicht verschont,
in meine zarten Händen sich verbeißt,
mit tausend Nadelstichen meine Zehen
und dann die beiden Füße mir vereist?

Wer solches tut, den soll die goldne Sonne,
die hoch und heiß am blauen Himmel thront
und Löcher in die Wolkendecke reißt,
mit ihren Strahlen und des Windes Wehen
zerfetzen und als holder Frühlingsgeist

dem kalten Winter rasch den Garaus machen,
damit die kleinen Mädchen wieder lachen,
Narzissen, Tulpen, Osterglocken blühen,
im grünen Laub Orangen endlich glühen
und ich, anstatt zu frieren, in der Hitze
mit meinem Schatz im Garten sitz und schwitze.