Ich schaue hin und seh es nicht.
Es blickt der Körper und der Geist.
Gespäht wird auch in jede Schicht
und so auch Wissen eingespeist.

Es ist uns fremd und ist verdeckt,
durch das was wir gerade sehen.
Für alle Seher ist's versteckt,
gleich wie sie sich auch dazu drehen.

Das Sehen wird begrenzt vom Geist.
Wem es gefällt, den wird’s nicht stören.
Wer nur in eine Richtung reist,
dem kann die andre nicht gehören.

Es ist ein Nichts, das wir nicht sehen,
weil es nicht ist, für den der ist.
Es ist kein Sein und kein Geschehen
und wird von niemandem vermisst.

Was es nicht gibt, ist Feind des Seins.
Das Dasein ist Geschehn und Leben.
Für alles Nichtsein gibt es keins,
drum muss es in das Dasein streben.

Das was nicht ist, kann niemand sehen,
doch es kann werden oder war.
Oft musste Sein sich lange drehen,
nachdem das Nichtsein es gebar.