1. #1
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    zwischen nah und fern

    *



    Jeder Abschied birgt neue Hoffnung in sich.
    Die Gefühle kann uns keiner nehmen.
    Zurück bleibt ein ungestilltes Sehnen
    um Schönheit, die mit jeder Stunde verstrich.

    Jede Trennung von dir fällt mir schwer.
    Ich wünschte, ich könnt dich für immer halten,
    mit dir Zeit zu jeder Zeit gestalten.
    Meine Haut und mein Herz lieben dich so sehr.

    Irgendwann werde ich ganz zurück zu dir kehren
    und geborgen in starken Armen liegen.
    Doch das Jetzt ist noch nicht greifbar zum siegen.
    Vernunft verlangt den Preis, Geliebtes zu entbehren.



    *
    So bin ich nur als Kind erwacht,
    so sicher im Vertraun
    nach jeder Angst und jeder Nacht
    dich wieder anzuschaun.
    Ich weiß, sooft mein Denken misst,
    wie tief, wie lang, wie weit - :
    du aber bist und bist und bist,
    umzittert von der Zeit.

  2. #2
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    Liebe DesertFlower -

    Aia schöne Worte, nur: wer verlässt hier wen „von Zeit zu Zeit“ ? Danke

    Viele liebe Grüße!
    Droz

  3. #3
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    Liebe DesertFlower78,

    das Thema hast Du gut umgesetzt. Die Satzstellungen (Inversionen) sind für die gefühlsbetonte Aussage nicht ausreichend tragend. Der Leserhythmus (Metrik) ist unregelmäßig. Die Silbenzahl pro Zeile ist unterschiedlich.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Hans hat mir mit seiner präzisen Kritik weitere Anmerkungen vorweg- und abgenommen. Mir ging es vorerst eher um die Unklarheiten in der Aussage. Aber vielleicht lesen wir dazu noch etwas.

    Viele liebe Grüße!
    Droz

  5. #5
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    Lieber Droz

    Vielen Dank für deine Gedanken zu meinem Gedicht!
    Ich möchte dich nicht länger rätseln lassen.
    Es geht um die Verbindung innerhalb einer Fernbeziehung.
    Einer, die für eine Weile keine war.
    Aus Fernbeziehung wurde Beziehung, dann wieder der Entschluss zur Fernbeziehung.
    Da dies ein aus meinem Leben gegriffenes Thema ist behalte ich es mir vor, nicht näher hier auf
    die Gründe einzugehen.
    Es ist wie es ist und wir lernen und schöpfen aus jedem Tag.
    Was wäre die Welt ohne die Liebe!?

    Liebe Grüße
    Wüstenblume


    Lieber Hans

    nach so langer Zeit deinen Kommentar unter einem meiner Gedichte zu lesen freut mich sehr!
    Vielen Dank dafür.

    Ich stimme dir zu, was die Silbenanzahl angeht gibt es da sicherlich verbesserungsbedarf, auch was den Lesefluss betrifft.
    Meine Gedichte sind selten einem Metrum zuzuordnen, ich schreibe sozusagen aus meinem Bauch raus und versuche natürlich
    den Ryhthmus zu halten. Manches Mal hapert es da noch und ich bin immer offen und dankbar für Verbesserungsvorschläge.

    Alles Gute & liebe Grüße
    Wüstenblume
    So bin ich nur als Kind erwacht,
    so sicher im Vertraun
    nach jeder Angst und jeder Nacht
    dich wieder anzuschaun.
    Ich weiß, sooft mein Denken misst,
    wie tief, wie lang, wie weit - :
    du aber bist und bist und bist,
    umzittert von der Zeit.

  6. #6
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    Grüße.


    Habe etwas gebastelt, aber nicht alles metrisch gerichtet,( Jambus ,Trochäus Hebungszahl usw. )
    Aber es müsste reichen.
    tschüss.





    Jeder Abschied trägt die Hoffnung schon in sich.
    Die Gefühle kann uns keiner nehmen.
    Zurück bleibt jetzt ein ungestilltes Sehnen
    tausend Küsse, dein vertrauter Duft und ich.

    Jede Trennung fällt mir immer noch so schwer.
    Ich wünschte, ich könnt dich für immer halten,
    mit dir den Tag zu jeder Zeit gestalten.
    Meine Haut, mein Herz, sie lieben dich so sehr.

    Irgendwann, da kann ich wieder zu dir kehren
    und geborgen in den starken Armen liegen.
    Doch das Jetzt ist noch nicht greifbar nah zum Siegen.
    Vernunft verlangt den Preis, Geliebtes zu entbehren.
    Geändert von horstgrosse2 (24.03.2018 um 09:19 Uhr) Grund: Fehlerchen verjagt

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