1. #1
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    3.801

    Was bleibt von Hasskommentaren?


    Was bleibt von Hasskommentaren?

    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    Was bleibt vom lauten Krähenkrächzen
    Im Frühling, wenn das Jahr erwacht?
    Nicht viel, denn hinter sich entlässt
    Das Edle dies in schwarze Nacht.

    Geforen bleibt der Hass im Boden,
    Den immerzu der Satan treibt,
    Denn Sonne, Mond schieben das Grün
    Jetzt höher, wo nichts Dunkles bleibt.

    Der Hass verramscht das weite Netz,
    Wo er nichts trägt und sich nicht bindet,
    Denn mit der bitterbösen Not
    Packt er nur den, der selbst entrindet.

    Niemand blickt auf Seelenverkäufer,
    Die nur das Strunzgelage kennen,
    Auf Totholz treffen bei Kumpanen,
    Wo Windmühlflügel sie berennen.

    Nichts bleibt von hasserfüllten Worten,
    Selbst wo lockend der Rauschwind ächzt,
    Denn ewig bleibt nur jene Stimme,
    Nach der die Friedensseele lechzt.

    *

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2013
    Beiträge
    83
    Was bleibt vom lauten Krähenkrächzen
    Im Frühling, wenn das Jahr erwacht?
    Nicht viel, denn hinter sich entlässt
    Das Edle dies in schwarze Nacht.
    Nun ja, das ist eine "hübsche Beleidigung" für die Krähen, von denen die Forschung längst weiß, dass sie hochintelligente Tiere sind, die sogar nachweislich ein Selbstbewusstsein haben, sich also als Persönlichkeit empfinden, und in der Lage sind, kausale Zusammenhänge herzustellen, um eine Handlung mit einem Ziel erfolgreich auszuführen. Vom Krähenkrächzen bleibt immer eine Menge an Nützlichem, denn Krähen kommunizieren sinnvoll, was nicht von jedem Vertreter der gekrönten Schöpfung behauptet werden kann, wofür dieser verschwurbelte, sprachlich an Hässlichkeit kaum zu übertreffende Text, der sich als "Gedicht" tarnt, ein zum Weinen trauriges Beispiel ist.

  3. #3
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    3.801
    Fithdimension,
    das ist doch keine Frage von Intelligenz, sondern eine Frage des Stils und des Anstands, wenn man kommentiert. Es geht somit um Herzensgüte und um die Fähigkeit, das Sittengesetz verinnerlicht zu haben. Hasskommentierern ist dies möglicherweise entgangen....
    HHK

  4. #4
    Registriert seit
    Dec 2013
    Beiträge
    83
    Irrtum, Dr.Karg, es geht bei einem Text, egal ob Prosa, Gedicht oder Sachtext, um dessen Qualität und Aussage. Mit Intelligenz hat das nur insofern zu tun, als es Ihnen daran mangelt, dies zu erkennen, wie Sie auch zwischen Kritik und Hass nicht zu unterscheiden vermögen. Aber Sie und Ihre Scheuklappen stehen hier nicht im Mittelpunkt. Es geht um den Text, und der ist in der Aussage falsch, in seiner Form verheerend, sprachlich hässlich und von dem, was man als "Lyrik" genießen könnte, so weit entfernt wie eine versalzene Wassersuppe von einem nahrhaften, leckeren Eintopf. Die billige Tour , ihre Texte zu verteidigen, indem Sie Ihren Kritikern einen schlechten Charakter oder einen Mangel an Intelligenz und Menschlichkeit zuschreiben, ist fruchtlos. Statt sich mit Ihren Texten und mit der Kritik auseinanderzusetzen, stellen Sie jede Beschwerde über die Zumutungen, die Sie den Lesern zufügen, auf die persönliche Ebene. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie mal bei einer Selbstanalyse Ihrer Persönlichkeit beginnen würden, anderenfalls beschränken Sie sich einfach auf die Kritik an Ihren Texten - und möglichst sachlich.

  5. #5
    Registriert seit
    Jan 2011
    Ort
    schweiz/bw
    Beiträge
    8.013
    der kollege karg mag ja mit seiner gedichtetechnik ein bisschen die fronten aufweichen, was man auch mal lobend anerkennen darf.
    aber mit seinen aussagen, sofern er sie denn verdeutscht, macht er immer wieder deutlich, dass es gute und schlechte menschen gibt, bzw. höhere und niedere. ich freue mich immer wieder, festzustellen, dass ich nicht der gleichen gruppe angehöre wie er. möge er uns deshalb noch möglichst lange erhalten bleiben.
    kaspar praetorius

  6. #6
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    5.954
    Liebe Vorredner/innen,
    hoch verehrter Dr. Karg,

    der Prophet galt im eigenen Land leider nie etwas und es ist schandbar, wie Ihr gleich Odysseus die Ohren mit Wachs verstopft, um den Sirenenklängen Dr. Kargs gleichsam die eherne Stirn zu bieten. Auf dass Ihr zu hören und zu erkennen beginnt, habe ich diese wahre Goldgrube kargscher kontrapunktischer Lyrik zu entschlüsseln versucht und bedauere dabei, dass solche Verse wie:

    Denn Sonne, Mond schieben das Grün
    xXxXXxxX (Kargphantasmus)

    unter die Räder der Prosa kommen. Selbst in einen Prosatext verwandelt, bleibt die Wucht und Erhabenheit unberührt:
    In die Schwärze der Nacht entlässt das Edle im erwachenden Jahr das Krächzen der Krähen. Der satangetriebene, gefrorene Hass bleibt im Boden, unterdessen schieben Sonne und Mond das Grün immer höher ins Helle. Der schon erwähnte Hass beschäftigt sich derweil mit dem Verramschen des weiten Netzes, denn nichts trägt und bindet ihn da. Der nächste Protagonist ist die bitterböse Not, die aber nur sich selbst Entrindende packt. Nun folgt ein Höhepunkt: Kenner der auf Totholz treffenden Kumpane, von niemanden erblickt, feiern Strunzgelage, derweil sie von Windmühlenflügeln berannt werden. Das Ächzen des lockenden Rauschwindes eliminiert die hasserfüllten Worte und nur das Lechzen einer einsamen Friedensseele erhebt in Ewigkeit seine Stimme.

    Der morgen zu begehende Feiertag veranlasst mich zu erwähnen: Jesus hat für alle Sünden gebüßt und nur im Vorfeld seines Leidens ein einziges Mal geweint (Judas hatte ihm während des Abendmahls die Ballade von den Hasskommentaren vorgelesen) und gefleht: Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen!

    Festival
    Geändert von Festival (03.04.2018 um 08:52 Uhr)

  7. #7
    Registriert seit
    Jan 2011
    Ort
    schweiz/bw
    Beiträge
    8.013
    lieber festival
    leider geht deine salve hinten raus.
    deine fliesstextansicht zeigt genau das, was du nicht zeigen willst: nämlich das sprachspielerische pathos eines prosagedichtes. gut, da sind ein paar stolperstellen dabei, aber im ganzen ist das weniger langweilig als manch anderes "gedicht", das nach dir diesen namen verdienen würde. über den möglicherweise vorhandenen Inhalt des textes sei damit nichts gesagt.
    kaspar
    Geändert von kaspar praetorius (30.03.2018 um 09:32 Uhr)
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  8. #8
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    Im nächtlichen Wald
    Beiträge
    8.656
    Hallo zusammen,

    und jetzt zurück zum Gedicht. Danke!

    Gruß
    Nachteule
    -Moderator-

  9. #9
    Registriert seit
    Oct 2010
    Ort
    la ville rose
    Beiträge
    620
    Hallo Dr. Karg,

    mir gefällt die erste Strophe Deines Gedichts eigentlich ganz gut, danach scheinst Du aber vom Weg abzukommen und es geht auf einmal querfeldein, hartholperig über die tiefen Furchen Deines noch unbestellt scheinenden Lyrikackers, um ein bischen im Nirgendwo zu verlaufen.

    LG
    Frank Reich
    Geändert von Nachteule (10.04.2018 um 18:13 Uhr) Grund: Reaktion auf Spam gelöscht
    Elation - Elegance - Exaltation
    John Coltrane, a Love Supreme

  10. #10
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    5.954
    ja, zurück zum Gedicht und seinem Autor!
    Dr. Karg, könntest Du so freundlich sein und mir erklären, wann Du von "Hasskommentierern" sprichst? Es kann doch nicht sein, dass alle, die es wagen, Deine Gedichte (inhaltlich und formal) zu kritisieren, "Hasskommentierer" sind?
    Festival
    Geändert von Festival (07.04.2018 um 20:47 Uhr)

  11. #11
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    3.801
    Festival,
    das ist doch ganz einfach zu benennen und das kennst Du ja auch:
    Kommentare, welche die Person mit üblen Sätzen angreifen und/oder von vornherein auf ganz hundsgemeine Art abwerten und aus denen somit nichts anderes als Hass spricht, sind Hasskommentare. Diese sind inzwischen auch im Netz und in Foren strafbar. Dort, wo sittenethische Forenleitungen am Ruder sind, wird es solche Kommentare nicht geben!
    Ganz einfach gilt der Grundsatz: WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU', DAS FÜG' AUCH KEINEM ANDEREN ZU!"
    MfG
    H. H. Karg
    Geändert von Dr. Karg (08.04.2018 um 11:57 Uhr) Grund: Textergänzung

  12. #12
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    Im nächtlichen Wald
    Beiträge
    8.656
    Hallo zusammen,

    ich habe soeben 22 Beiträge als Spam gelöscht. Ich rate dringend, das Gedicht ab jetzt nur noch begründet zu kommentieren oder für immer zu schweigen und seine Energie dann in andere Gedichtekommentare zu investieren. Danke!

    Gruß
    Nachteule
    Folgender Kommentar von Dr. Karg gelöscht. Nach Löschung vieler Beiträge unpassend.

  13. #13
    Registriert seit
    May 2006
    Ort
    hannover
    Beiträge
    3.210
    Ganz ohne persönliche Wertung...
    Das werk ist aus hier bei meinen vorrednern aufgezeigten gründen schlecht!

    Dass immer wieder neue nutzer auf diese art von werken des herrn dr.kark anspringen, sollte doch
    Der administration so langsam mal vor augen fuehren, wer hier der hasstreibende störenfried ist.

    Jedes seiner werke ist vollendet. Jedes werk hat inhalte die wir niedrigen menschen ... Sorry... Wir hasskommentierer
    einfach nur nicht erkennen weil wir nicht so schlau sind.

    Soweit ich weiss ist dies hier ein forum und dient dem austausch. Nach dutzenden wenn nicht gar hunderten werken
    aus seiner ideenküche, solltet ihr mal schauen in wie weit da das intresse an austausch vorhanden ist. Sollte ja schnell erkennbar sein.

    Ich denke zig usern sollte die administration mal ...sagen wir 3 beispiele nennen, bei denen dieser user hier
    an einem austausch interessiert war und nicht nur an der heuchlerischen beleidigung der user die ein solches
    Intresse gezeigt haben, oder grad die veroeffentlichung grossenteils fragwürdiger parolen auf die selbstredend
    nicht weiter von ihm eingegangen wird.

    Man wird den lehrer nicht belehren koennen. Da er nachweislich deplaziert ist sollte man ihm mal erklaeren was
    Ein blog is. Dies hier ist ein forum und hier hat der gute mann absolut nix zu suchen... Selbst wenn er tolle werke
    posten wuerde.

    ... So viel bleibt von hasskommentaren. Denke mein geschriebenes bezieht sich diesmal zu 100% auf den text und ich
    fänd eine editierung echt schade
    wissen zerstört... denken befreit

    MEINE WERKESAMMLUNG
    Meine Lesetips quer durchs Forum Sehnsucht,Mondlicht,Winterwind,Morgenstille,Wasserspiele
    ©
    T.C.

    alle meine werke bekommen von mir ( nicht ohne grund ) ein copyright aufgedrückt! wer eins kopieren möchte, BITTE FRAGEN!!

  14. #14
    Registriert seit
    Dec 2013
    Beiträge
    83
    Zitat Zitat von Dr. Karg Beitrag anzeigen
    Festival,
    das ist doch ganz einfach zu benennen und das kennst Du ja auch:
    Kommentare, welche die Person mit üblen Sätzen angreifen und/oder von vornherein auf ganz hundsgemeine Art abwerten und aus denen somit nichts anderes als Hass spricht, sind Hasskommentare. Diese sind inzwischen auch im Netz und in Foren strafbar.
    Wenn du dein Gedicht auf der Grundlage dieser Interpretation geschrieben hast, stimmt es von vorn bis hinten nicht. Kommentare, die Personen angreifen, abwerten - also beleidigen -, sind nach dem Gesetz noch längst keine Hasskommentare. Das Gesetz sagt, dass bei Aufruf zum Hass und Aufwiegelung zu tätlichen Angriffen usw. der Tatbestand der Volksverhetzung vorliegt, der strafbar ist. "Krähenkrächzen" im übertragenen Sinne sagt nicht einmal etwas über eine Beleidigung aus, sondern allenfalls über eine Meinung. Meinungen jedoch sind immer subjektiv und nicht strafbar, auch dann nicht, wenn sie nachweislich falsch sind, denn sie sind keine Tatsachenbehauptungen.

    Dein Gedicht hält die Definitionen dieser diversen Begriffe nicht auseinander, sondern vermischt sie willkürlich und kommt dadurch zu völlig falschen Aussagen, mit denen niemand etwas Sinnvolles anfangen kann. Es müsste völlig neu durchdacht und aufgebaut werden. So wie es jetzt hier steht, braucht sich kein User in gedichte.com damit identifizieren.

  15. #15
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Im Herzen des Vogtlandes
    Beiträge
    4.755
    @dr. kark

    Grüße.

    habe nur paar Passagen geändert.

    Und für alle, Schreiber und Kritiker, der Klügere gibt nach. Und es nützt keinem wenn mehrere auf den selben Fehler rumspringen. Geht mal gemeinsam Hand in Hand zum Männertag in die Natur und trinkt ein Bierchen dazu. es gibt tausende und aber tausende Ansichten über belanglose Sachen.

    Ach so,da gibts noch ein Sprüchlein: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Dann nehmt den Sturm die Nahrung, findet Lösungen. Und nicht nur für 2 Stunden lang.

    Tschüss vertragt euch, dem Forum zuliebe.



    Was bleibt vom lauten Krähenkrächzen
    Im Frühling, wenn das Jahr erwacht?
    Nicht viel, denn hinter sich entlässt
    Das Edle dies in schwarze Nacht.

    Gefroren bleibt der Hass im Boden,
    Den immerzu der Satan treibt,
    Gestirne ziehen, schieben das Grün
    Jetzt höher, wo nichts Dunkles bleibt.

    Der Hass verramscht das weite Netz,
    Wo er nichts trägt und sich nicht bindet,
    Denn mit der bitterbösen Not
    Packt er nur den, der selbst entrindet.

    Und niemand blickt auf Seelenverkäufer,
    Die nur das Strunzgelage kennen,
    Auf Totholz treffen bei Kumpanen,
    Wo Windmühlflügel sie berennen.

    Nichts bleibt von hasserfüllten Worten,
    Selbst dort wo lockend Rauschwind ächzt,
    Denn ewig bleibt nur jene Stimme,
    Nach der die Friedensseele lechzt.
    der Gedankenspringer

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Und, was bleibt?
    Von Poematio im Forum Gesellschaft
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.03.2009, 17:58
  2. Was bleibt
    Von Calyptra im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 11.06.2008, 19:05
  3. Was bleibt?
    Von Lusoltinea im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.06.2008, 17:58
  4. was bleibt...
    Von Maccabros im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 05.02.2008, 13:04
  5. Was bleibt,, wenn nichts mehr bleibt
    Von Francesca im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 19.03.2004, 23:10

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden