1. #1
    Registriert seit
    Nov 2014
    Ort
    Dorf im Nordschwarzwald
    Beiträge
    762

    Gebrauchsanweisung


    Gebrauchsanweisung


    Verwandle nur
    das Muss in Muse,
    den Frust in Lust,
    verspeise mit Genuss
    ein Musebrot.
    Und solltest du danach
    noch irgendwas vermissen,
    musst du die Muse selber küssen.
    Geändert von Carolus (13.04.2018 um 06:26 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Mar 2010
    Beiträge
    589
    Hallo Carolus,
    bis einschließlich Z5 "funktionierte für mich der Text noch...danach war es nach meinem Eindruck zu "plakativ"....eventuell lebt der Text klanglich auch sehr von seinen Endreimen. Inhaltlich ist es wohl das "Leichte (zu sein), was so schwer zu machen ist".
    Obwohl der Titel Gebrauchsanweisung heisst, wäre meine Textidee zu diesem Thema. eher das Sinnliche in den Vordergrund zu rücken um ein "must have" Effekt zu erzeugen.
    Soweit ein erster Eindruck
    Beste Grüße
    gitano
    "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit in der Kritik."
    feiner Satz von M. Reich-Ranicki

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2014
    Ort
    Dorf im Nordschwarzwald
    Beiträge
    762

    Hallo gitano,
    herzlichen Dank für dein Reinschauen und deine Anregung zu dieser Frühstücksidee, die dem Tag eine heitere Wendung gab.
    Du schreibst: "Obwohl der Titel Gebrauchsanweisung heisst, wäre meine Textidee zu diesem Thema. eher das Sinnliche in den Vordergrund zu rücken um ein "must have" Effekt zu erzeugen." Gerne habe ich deine "Textidee" aufgegriffen und die Zeilen im Hinblick auf deine Intention leicht verändert. Ich hoffe, einigermaßen in deinem Sinne.
    Ich freue mich, wieder etwas von dir zu lesen.
    Liebe Grüße
    Carolus

  4. #4
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    8.562
    Liber Carolus,

    es geht um die Herangehensweise. Statt mit Frust, besser mit Lust. Statt zu vermissen es lieber küssen, statt zu vermiesen soll man genießen.
    Mit allen Sinnen kannst Du gewinnen.
    Mit der richtigen positiven Einstellung wird es immer zu einem besseren Ergebnis kommen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    München, Berlin, London
    Beiträge
    6.838
    Kann ja nur ein Angebot sein selber mit den Worten sich was zurechtspielen aus dem dann der Umgang mit Kreativität deutlich wird. Wenn es psychoelektronisch nur noch zu den Kurzschlüssen führt wie sie mir hier durchs Gehäuse geschickt wurde. Das es erst mal mehr als alles andere nur schepperte bis dann per Gebrauchsanweisung etwas rauskam das man den Fehlfunktionen nach genau bestimmen konnte.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
    Registriert seit
    Nov 2014
    Ort
    Dorf im Nordschwarzwald
    Beiträge
    762
    Hallo Hans,

    "es geht um die Herangehensweise." bemerkst du zu recht, aber "Statt mit Frust, besser mit Lust." klingt einfach, ist es aber nicht. Entscheidend ist hier der Imperativ "verwandle", denn die Veränderung schließt den Prozess einer Abkehr vom geselllschaftlich aufgezwungenem und akzeptiertem "Muss" hin zu einem kontemplativem, gelassenem Lebensverständnis ("Muse") ein.
    Den "Frust", eine persönliche Leidenserfahrung aufgrund vielfältiger Ursachen, zu transformieren in einen lebensbejahende kraftvolle Geisteshaltung, ist nicht minder schwierig und erfordert einige Anstrengung.
    Im dritten, entscheidenden Schritt die Aufforderung, das Glück (das häufig dem Tapferem hilft) beim Schopf zu packen und...s.o..

    Freundlichen Gruß
    Carolus




    Hallo Schulz und Sühne,

    mehr ahnend als verstehend, was du mit deinem Statement gemeint haben könntest, bitte ich um Aufklärung, zumal syntaktische Bezüge mehrmals unklar bleiben.
    Den Sinn des ersten Satzes vermag ich mir noch hinreichend zusammenreimen. Beim zweiten, der aus zwei Nebensätzen besteht, fehlt der Bezug zu einem Hauptsatz. Hier bleibt der Bezug des Subjektes "es" im zweiten Nebensatz unklar. (Prädikat müsste im Plural stehen.).
    Wie soll ich das verstehen?

    Gute Nacht
    Carolus

  7. #7
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    München, Berlin, London
    Beiträge
    6.838
    Es als die Gedichtauswirkungen auf das Leben z. Bsp.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden