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  1. #1
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    Ich denk nicht gern ...

    Ich denk nicht gern an jenen Kuss,
    den ich dir stahl, Agathe.
    Nun hab ich einen Bluterguss,
    denn du beherrschst Karate.
    Geändert von Claudi. (29.04.2018 um 18:13 Uhr)
    Dichten und dichten lassen

  2. #2
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    Er küsste sie, da schlug sie zu!
    Was kannst du daraus lernen?
    Agathe wollte ihre Ruh`,
    so stand es in den Sternen.

  3. #3
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    Hallo Tynset,

    herzlich willkommen im Forum. Schön, dass du mir deinen ersten Kommentar, und dann auch noch als perfekt gereimten Vierzeiler, widmest.

    Ob Agathes Handkantenschlag wirklich in den Sternen stand, ist allerdings fraglich. Das "Lyrische Ich" wäre wohl besser romantischer vorgegangen, dann hätte Agathe die Hände vielleicht stillgehalten (oder besser anderweitig eingesetzt ).

    Danke und einen lieben Gruß
    Sidgrani
    Dichten und dichten lassen

  4. #4
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    Danke für diesen warmen Willkommensgruß!

    Bei diesem pfiffigen Reim von Kuss und Bluterguss dachte ich mir: Das ist ein guter Beginn, wenn ich hier ab jetzt auch mitmachen möchte.

    Und bei dem Paar Agathe - Karate fing mein eigener Kopf sofort an, Namen auf andere Kampfsportarten zu suchen: Judo - Udo / Aikido - Guido / Kung Fu - Mary Lou... Aber ich möchte das nicht überstrapazieren.

    Übrigens sah das "lyrische Ich" in deinem Gedicht bestimmt, dass Agathes Handkantenschlag in den Sternen stand, als im nämlich schwarz vor Augen wurde und die Sternlein tanzten. Zugegeben, der Moment dürfte sehr kurz gewesen sein.


    Herzliche Grüße
    Tynset

  5. #5
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    Ich denk nicht gern an jene Nacht
    mit dir im Bett, Camilla.
    Er stand vor dir in voller Pracht,
    du nanntest ihn Chinchilla.
    Humorvolle Lyrik ist der Hofnarr der Poesie

  6. #6
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    Ich denk nicht gern an jene Nacht,
    mit dir im Bett, Wolf - Otto,
    nix hast du da zustand gebracht,
    'ne Niete warst im Lotto!

    Cara

  7. #7
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    Ich denk nicht gerne an die Carmen,
    sie schafft in Köln. im "Pascha"
    als Domina, kennt kein Erbarmen
    mit mir. (Auch nicht mit Sascha).

    Ich denk nicht gern an den Friseur,
    er hat mein Haupt geschändet,
    weil er - und das ist ein Malheur -
    statt Farbe Teer verwendet.

    Ich denk nicht gern an Susi Blau,
    sie war zu oft betrunken.
    Dann machte sie mich stets zur Sau.
    das hat mir echt gestunken.

    Ich denk nicht gern an meinen Pudel
    Bin schuld an seinem Tod.
    Ich gab ihm zu viel Apfelstrudel
    (der war im Angebot).

    Ich denk nicht gern, ich denk nicht gern.
    Ich bin auch nicht sehr hell´
    Ich guck statt dessen lieber fern.
    Am liebsten RTL.
    Geändert von Richmodis (29.04.2018 um 19:39 Uhr)

  8. #8
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    Ich denk voll Sorge an den Kuss
    auf meinen blanken Degen.
    Nun leide ich nach dem Genuss,
    er will sich nicht mehr legen.
    Dichten und dichten lassen

  9. #9
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    Ich denk nicht gern an dich, Jeanette,
    doch gerne an Silvester.
    Da war ich nicht mit dir im Bett,
    frag einfach deine Schwester




    Ich denke gern an dich, Simone,
    an die Zeit von Tutti Frutti.
    So schön warst du als die Zitrone
    neben dem Apfel - deiner Mutti.


    Ich denk nicht gern an dich, Elfriede,
    und will mich auch nicht bemühen.
    Zu winzig sind die Unterschiede,
    zwischen dir und meinen Kühen.



    So gern denk ich an dich, die Ruth,
    an all die schönen Stunden,
    die du nicht da warst - ach wie gut,
    hat ich das einst gefunden.


    Ich denk nicht gern an dich, Marie,
    den Kopf trugst du zwar oben,
    die Brüste hingen bis zum Knie,
    die Muschi war verschoben.



    Ich denk von Herzen gern an dich,
    du fehlst mir so, Susanne.
    Doch Schwester, jetzt beeile dich,
    denn randvoll ist die Pfanne


    Ich denke nicht sehr oft an dich,
    doch wenn, dann in der Kneipe.
    Dann denke ich ganz still für mich,
    ich geh nicht heim - ich bleibe.


    So oft denk ich an dich, ach Brit,
    wie jetzt, an deinem Grabe.
    Dann weiß ich wieder wie ich litt,
    wie gut ich es heut habe.


    Im Bett denk ich heut nur an dich,
    dein Name ist Sibille?!?
    Doch denke du dann auch an mich,
    vor allem an die Pille!

    Ich denke oft an dich, Susann,
    vom Winter bis zum Herbst.
    Am meisten denke ich daran,
    wie viel du einmal erbst.


    Ich denk an dich, o Rosalinde,
    und auch an deine Falten.
    Verfiel einst, ach dem schönen Kinde,
    wills jetzt nicht mehr behalten.

    Ich denk an dich, ach Käthe,
    nicht beim Singen, Darten,
    nur wenn ich Unkraut jäte,
    vor dem Haus-im Garten.

    Beim Beten denke ich ganz still
    an Gott - und an Auguste,
    damit er sie bald holen will.
    Was er bis heut nicht wusste.

    Ich denk an dich, Constanze,
    auch jetzt, zu dieser Stunde,
    denn unsere Romanze,
    geht in die letzte Runde.
    Geändert von AndereDimension (05.06.2018 um 20:05 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  10. #10
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    Ich denk an dich, geliebtes Kind,
    an uns, die alte Zeit,
    an Jahre, die mir wertvoll sind,
    und nicht an manchen Streit.
    Ich denk an dich, an meine Frau,
    so lange ist es her,
    nach dir kam das Septembergrau
    und tausend Tränen mehr.
    Ich denk an dich, ganz leis und tief,
    an uns, an jede Nacht,
    die ich an deiner Seite schlief
    und über dich gewacht.
    Ich denk an dich, an deinem Grab,
    hab Blumen in der Hand,
    die mir die Tochter übergab,
    gepflückt am Wegesrand.
    Ich denk an dich, jetzt muss ich gehn
    und lasse dich allein,
    auch wenn wir uns nie wiedersehn,
    bleibst du doch ewig mein.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  11. #11
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    Ich denk oft an den Zungenkuss,
    was hat dich bloß geritten.
    Du machtest erst nach Stunden Schluss
    und brachst mir meine Dritten.
    Dichten und dichten lassen

  12. #12
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    Ich denke gern an jenen Kuss
    im Innenhof der Schule:
    Da öffnete sich mir die Blus-
    e von der schönen Jule.



    Hallo Sid,
    wunderbarer Agathe- Reim!
    Sehr blödel- motivierend!
    Grüße!
    Geändert von Georg C. Peter (21.06.2018 um 13:47 Uhr)
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  13. #13
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    Ich denk nicht gern an deinen Kuss
    in Martinsthal, Sibylle.
    Es bahnte sich dein Speichelfluss
    bis runter nach Eltville.
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  14. #14
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    Ich denk nicht gern an deinen Kuss
    Sophie-Marlenchen. Als ich
    zu Bett dich brachte. „Ja, du musst!“
    Er schmeckte tränensalzig.
    Geändert von eddigeh (26.06.2018 um 07:16 Uhr)
    "Ich pass' immer auf zu dir"

  15. #15
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    Ich denk nicht gern ans Brötchen
    mit Mett, ich habs erbrochen.
    (Das schmierte mir der Jochen
    mit ungewaschnen Pfötchen).

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