Thema: Genug?

  1. #1
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    Warum denke ich an dich mit düsterer Mine,
    An ihn, ein Lächeln auf meinen Zügen,
    Doch ich würde lügen,
    Wenn ich wüsste was ich wollte,
    Es sei mir vergolten.
    Und doch bleibt ein ungutes Gefühl,
    Was tun? Was wählen? Wem trauen?
    Ein tiefes Grauen,
    Erfüllt mich zu mal und ich wünschte
    Ich könnte loslassen,
    Was mir so oft doch macht zu schaffen,
    Was bleibt ist beim Versuch ein Klaffen
    Meiner Wunde.
    Alles ist zu viel, doch es geht nicht anders,
    Was denn sonst?
    Die gähnende Leere frisst sonst mein Selbst.
    Ein Nebelfeld.
    So viele Antworten, nicht gegeben,
    Bestimmen jeden Tag mein Leben.
    Es wird schwerer,
    Sich zusammen zu nehmen ohne zu brechen,
    Mein Versprechen,
    Zu halten scheint mich zu zerreißen,
    Ich weiß es sollte anders sein, voll Verheißung,
    Neue Energie,
    Doch sie lässt sich nicht mehr erzwingen,
    Wie es früher war,
    Ich werde mir schon so lang nicht mehr klar.
    Was ich will, was ich sollte und wo mein Platz,
    Sich hinbewegt hat.
    Mein Weg durch den Wald meiner Gedanken,
    Lässt sich im Tod,
    Nur noch schwerlich erkennen, ich verenne,
    Mich bis ich atemlos liege, meine Tränen,
    Finden ihren Weg.



    Hallo, vielleicht hätte ich noch etwas sagen sollen. Dann hole ich das jetzt mal nach...
    Ich bin Hisabel und neu hier. Das ist mein erstes Gedicht, was ich hier veröffentliche und ich würde mich sehr über jede Art von Rückmeldung freuen.
    Schönen Abend euch!
    Geändert von Claudi. (06.05.2018 um 22:00 Uhr) Grund: Doppelpost zusammengeführt

  2. #2
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    991
    Hallo Hisabel,

    im Vorbeigehen und auf die Schnelle:

    Warum denke ich an dich mit düsterer Mine,
    An ihn, ein Lächeln auf meinen Zügen,
    Du wechselst innerhalb eines Satzes die Perspektive. Direkte-oder indirekte Ansprache - da solltest Du dich entscheiden.

    Doch ich würde lügen,
    Wenn ich wüsste was ich wollte,
    Wenn Du wüsstest was du wolltest, dann würdest du nicht lügen - höchstens dich selbst belügen.

    Es sei mir vergolten.
    Du meinst vermutlich "vergeben"...das aber etwas ganz anderes ist als vergolten (vergeben von Verzeihung, vergolten von Vergeltung)


    Ein tiefes Grauen,
    Erfüllt mich zu mal und ich wünschte
    nicht erfüllt - man kann nicht von Grauen erfüllt sein. Auch nicht "tiefes", denn es gibt keine Schattierungen des Grauens.
    zumal macht auch keinen Sinn

    Ein Grauen beschleicht/erfasst mich - und ich wünschte...

    Was mir so oft doch macht zu schaffen,
    was mir schon so oft zu......

    Was bleibt ist beim Versuch ein Klaffen
    Meiner Wunde.
    ????????????????????????????????????????????????

    Alles ist zu viel, doch es geht nicht anders,
    Was denn sonst?
    ????????????????????????????????????????????????????


    Bevor ich jetzt Zeile um Zeile zerpflücke...mache dir bitte selbst nochmal ein paar Gedanken zu deinem Gedicht - und stelle dir folgende Fragen: 1. Kann ich die Aussage kürzer/dichter fassen? 2. Ist das meine Sprache? 3. Fühle ich...was ich da schreibe? 4. Bin ich das ?

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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