Thema: feinsliebchen

  1. #1
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    feinsliebchen

    hör ich draußen einen schritt denk ich
    an fräulein schmidt doch sie kommt
    nie mehr herein und ich bleib wohl ganz allein

    kein lohn fürs emsig streben was ist das
    für ein leben die man will bekommt man nicht
    und nichts and‘res ist in sicht

    hat mein liebchen todestag leg ich
    blumen auf ihr grab zünde an ein ew‘ges licht
    pflanze noch vergiß-mein-nicht


    Inspiriert von der Volksweise (19. Jh.) „Horch, was kommt von draußen 'rein?“

  2. #2
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    Hi Perry,

    ja, kenne ich auch, das alte Lied. Hat das nicht irgendwann mal Elvis gesungen? Zumindest "Muss I denn zum Städele hinaus" habe ich im Ohr.

    Dein Gedicht, für Fräulein Schmidt, ist auch ganz flott, um mal in jenem Sprachjargon zu bleiben, der wohl in jener Zeit aktuell war.
    Fräulein Schmidt muss ja dann etwas älter gewesen sein, als das lyrische ich oder Pech gehabt haben mit dem Versterben. ( Jetzt hoffe ich sehr, dass ich in kein Fettnäpfchen getreten bin und so unbekümmert daherreden kann )Sie hat in jedem Fall eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Und Deine Verse haben mir Freude gemacht.

    Freundlichst
    zwischenwelt

  3. #3
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    Hallo zwischenwelt,
    keine Sorge der Text ist absolut frei von autobiographischen Bezügen.
    Er ist eine wortspielerische Hommage an den wundervoll poetischen Begriff "Feinsliebchen."
    Danke fürs Interesse und LG
    Perry

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