1. #1
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    Ergriffen heißt auch: endlich müde!

    1.
    Ich steh in der Tür,
    weiß nicht was passiert,
    im Rücken mein Chaos,
    mein Erbe, mein Ich.
    Im Herzen die Sehnsucht,
    das Rasen der Zeit,
    vor mir die Straße,
    die Biegung, das Nichts,

    Bridge:
    Man geht auf ein Ziel los, irgendeins, strengt sich an
    trifft Entscheidungen, tut was man kann.
    Doch irgendwann stoppt plötzlich die Zeit,
    man fühlt sich erlöst, am Ziel, befreit,
    wie's scheint, am Ende vom Liede.
    Ergriffen heißt auch: endlich müde

    Refrain:
    Man tut, man tut, man tut was man kann
    Doch warum, warum, mach ich das mit ?
    Was nur, was nur, was treibt mich an -
    der Frieden oder der Krieg?

    Ich steh in der Türe
    und dann geh ich los.
    Ich könnte es lassen,
    dann wär alles vorbei.
    Doch ich geh auf die Straße
    und mein Chaos geht mit,
    dann nehm ich die Biegung,
    tauche ein in das Nichts...

    Chorus

    Bridge:
    Man geht auf ein Ziel los, irgendeins, strengt sich an
    trifft Entscheidungen, tut was man kann.
    Doch irgendwann stoppt plötzlich die Zeit
    Man fühlt sich erlöst, am Ziel, befreit
    wie's scheint, am Ende vom Liede.
    Ergriffen heißt: unendlich müde.

    Refrain:
    Man tut, man tut, man tut was man kann
    Doch warum, warum, mach ich das mit ?
    Was nur, was nur, was treibt mich an -
    der Frieden oder der Krieg?
    Genau so, oder eben ganz anders!

  2. #2
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    hi,
    hast du Gitarrengriffe fuer den Song.


    lg f

    Ich habe gerade eine komische Tastatur mit der ich noch nicht zurechtkomme, verzeih bitte fehlende Satzzeichen und Umlaute

  3. #3
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    oh mann, da wühlst du aber tief im metrikverseuchten boden, um nach diamanten zu suchen. fast bebt die erde.
    lebt eigentlich hannes wader noch?
    in der Diskussion darum, wie Lyrik funktioniert und welche rolle Metrum und takt in musik wie lytik haben sollen / dürfen / möchten, bringt uns dein text, finde ich, ein gutes stück voran.
    k.p.

  4. #4
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    Lieber Kaspar, ich greif mir mal den unsterblichen Hannes Wader heraus, um darauf hinzuweisen, dass ich keinerlei speziell politischen Absichten mit dem Text verfolge. Ich liege gerade frühstückend im Bett und frag mich, wievielen Lebewesen zeitgleich von mir profitieren oder infolge meines Daseins bedroht werden...

    Sollte er noch frei vom Plastikstaub sein, ist doch der metaphernverseuchte Boden seit Menschengedenken harmloser, als ihr Dichter annehmt

    Lieber Buttenlänner, schrieb den Text erst heut morgen, erhielt aber bereits Nachfragen, ihn vertonen zu dürfen. Diese schnelle Reaktion überrascht mich. Ein gutes Zeichen, hoffe ich. vielleicht sogar für den Text ... Ich hörte heute Nacht die TV-Serie "Bosch" und dachte gleichzeitig über ein zentrales Ereignis meiner letzten Woche nach. Daneben war ausnahmsweise kein Platz mehr für eine Arbeitsmelodie.

    Oops Butenlänner, schreibst du (wie ich) gerade mit Ipad? Seit meinem aktuellen Update stimmt nämlich bei mir das Soll und Ist der Tastatur nicht mehr überein.
    Geändert von Artname (19.05.2018 um 13:24 Uhr)
    Genau so, oder eben ganz anders!

  5. #5
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    @Artname


    Grüße.

    Meine begrenzte Zeit:



    ich steh in der Tür,
    weiß nicht was passiert,
    im Rücken mein Chaos,
    mein Erbe, mein Ich./Erbe-Karma, Schicksal?
    Im Herzen die Sehnsucht,
    das fliegen der Zeit,
    vor mir die Straße,
    ein Tunnel dann Nichts,

    Bridge:
    Man geht auf ein Ziel los, irgendeins, strengt sich an
    such Wege und Sinn, tut was man kann.
    Doch irgendwann stoppt plötzlich die Zeit,
    man fühlt sich erlöst, ist schließlich befreit,
    wie's scheint, am Ende vom Liede.
    Ergriffen heißt auch: endlich müde

    Refrain:
    Man tut, man tut, man macht was man kann
    Doch warum, warum, mach ich das mit ?
    Was nur, was nur, was treibt mich an -
    der Frieden oder der Krieg?

    Ich steh in der Türe
    und dann geh ich los.
    Ich könnte es lassen,
    dann wär alles vorbei.
    Doch ich geh auf die Straße
    und mein Chaos geht mit,
    dann nehm ich den Tunnel,
    tauche ein in das Nichts...

    Chorus

    Bridge:
    Man geht auf ein Ziel los, irgendeins, strengt sich an
    trifft Entscheidungen, tut was man kann. /und geh meine Richtung, tut
    Doch irgendwann stoppt plötzlich die Zeit
    Man fühlt sich erlöst, am Ziel, befreit
    wie's scheint, am Ende vom Liede.
    Ergriffen heißt: unendlich müde.

    Refrain:
    Man tut, man tut, man macht was man kann
    Doch warum, warum, mach ich das mit ?
    Was nur, was nur, was treibt mich an -
    der Frieden oder der Krieg?

    Sorry habe bissel rumgeschnippelt.
    Tschüss

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