In meinem Garten geb ich acht,
Dass alles ist sehr gut durchdacht.
Es gibt dort Kräuter, Beerenbüsche,
Auch für das Gras gibts eine Lücke.
Die Obstgehölze gut gestreut,
Ein Anblick der mein Herz erfreut.

Auf die Chemie verzichte ich,
Gebe der Natur hier ihr Gewicht.
Denn soll das Leben hier stets toben,
So halt den Garten ausgewogen.

Die Gräser werden nicht gemäht,
Hybriden werden nicht gesäht,
Und an der Bäume dicke Stämme,
Ich Nistkästen für Vögel hänge.

Bewässern will ich in der Nacht,
Denn Wasser gibt dem Leben Kraft.
Ich hab Insektenhotels fest verbaut,
Dass jeder Nachbar nur so staunt.

Als gestern stieg ich aus dem Wagen,
In meinem wunderschönen Garten,
Besah die Auffahrt ich mir schliesslich,
Da stellte fest ich sehr verdriesslich,
Dass hinter meinem Auto lagen,
2 Salamander, totgefahren.

Martin Seidel 2018