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  1. #16
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    Hi PianoFiona, meine Idee war es, dir einen Reim auf "entzuenden" zu geben, dazu die beiden Vorschlaege mit "ergruenden", mit einem von denen du ev. deine jetzige Zeile S2Z3 (sich die rechten Worte finden) ersetzen wolltest, huch, nun denn, LG, L.
    ausgezogen
    um die welt zu sehen - der versuchung zu entgehen - und sich selber zu verstehen
    lebenslinien wie mäander - führten beide zueinander - wurden voneinander
    angezogen

  2. #17
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    Ja, das war mir klar.

    Ich wollte aber "die Wort finden" nicht rausnehmen. Das die jetzt "zueinander finden" gefällt mir noch besser.

    Danke Dir, trotzdem!

    Grüße
    PianoFiona

  3. #18
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    Ich hab das neue Gedicht mal anders strukturiert. Nun erscheint es mir fast redundant. Der ursprüngliche Eindruck starker Verdichtung verliert sich langsam.

    Mit der Muse gefunden

    und in Reime gebunden
    geben Worte preis
    was der Verstand nicht weiß

    Gleich einem schöpferischen Akt
    als ob ein mystisch' Schloss geknackt
    sich Wortbedeutungen erschließen
    blitzartig ins Bewußtsein schießen

    Wörter zueinander finden
    und Reime die Magie entzünden
    So sprengt ein Funke leis die Pforte
    hin zu Reichen ohne Worte

    Durch des Verstandes Schranken
    aus Worten und Gedanken
    die Essenz der Botschaft rinnt
    und wortlos in die Seele sinkt
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  4. #19
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    Mit der Muse gefunden
    und in Reime gebunden
    geben Worte preis
    was der Verstand nicht weiß

    Gleich einem schöpferischen Akt
    als ob ein mystisch' Schloss geknackt
    sich Wortbedeutungen erschließen
    blitzartig ins Bewußtsein schießen
    Wörter zueinander finden
    und Reime die Magie entzünden
    So sprengt ein Funke leis die Pforte
    hin zu Reichen ohne Worte

    Durch des Verstandes Schranken
    aus Worten und Gedanken
    die Essenz der Botschaft rinnt
    und wortlos in die Seele sinkt
    Ein typisches Beispiel für die Verschlimmbesserung eines Textes
    Ein mystisches Schloss ist ein mystisches Schloss - da lässt sich nichts apostrophieren...ausser Du möchtest einen Dialekt-Wettbewerb gewinnen. So wie es ganz oben zu lesen ist...so passt es auch - lasse dich da nicht beirren.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #20
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    Da muß ich AD rechtgeben. Wir haben das geknackte Schloß leider noch nicht geknackt. Schade ist auch, dass uns AD seinerseits keinen weiteren Vorschlag anbot. Naja. Das Leben geht weiter.

    lg
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  6. #21
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    Natürlich kann ich auch Vorschläge machen, aber ich weiß nicht wo die Prioritäten gesetzt werden. Auf die Beibehaltung der Silbenzahl?...dann wäre z.B.

    Im schöpferischen Akt
    zugleich ein Schloss geknackt
    eine Möglichkeit

    Gruß
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  7. #22
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    Ein Vorschlag, den wir bisher nicht hatten. Und er klingt gut.
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  8. #23
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    hi poeten,
    ich meine es würde Sinn machen, wenn PianoFiona sich an einer Verixung des Textes heranwagen würde. Bock?
    lg fietje

  9. #24
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    Vers libres ver-x-en! Das ist doch mal ein Vorschlag. Und dabei all die retro-stylischen Inversionen und Syntax-Frühgeburten gleich so mitnehmen in die Ver-x-ung? Mann! Ernsthaft?
    KP
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  10. #25
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    Hallo PianoFiona,

    mir scheint, du treibst die Legende weiter, dass ein Dichter kraft der Eingebung durch eine höhere Gewalt schreiben kann, was er nicht weiß.
    Das ist natürlich Unsinn, er kann nur das schreiben, was er weiß. Dass er während des Schreibens zu einer neuen Erkenntnis kommen kann, das würde ich nicht abstreiten. Beim Lesen deiner ersten Strophe fielen mir manche Zeitgenossen ein, die in der Tat besonders gern und ausführlich von Dingen sprechen, von denen sie null Ahnung haben. Dies aber einem Dichter zu unterstellen wäre wohl etwas literaturfeindlich.

    Lb. Gruß, Rumpelstilz

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