1. #1
    Registriert seit
    Nov 2011
    Beiträge
    1.013

    Männergegenwart


    Müssen starke Männer denn verschwinden,
    wenn sich offen starke Frauen finden?
    Müssen sie erst lernen zu verstehen,
    wenn sich Frauen gleichen Wertes sehen,
    dass sie nichts an Männlichkeit verlieren?
    Mit der Urzeit noch argumentieren,
    so als würden wir nicht weiterschreiten
    an Gesellschaftsmittel und -möglichkeiten?
    Alte Rollen werden aufgebrochen,
    Vorurteile werden widersprochen.
    Nun wird alles kritisch hinterfragt,
    was der alte, weiße Mann gesagt.
    Hat er endlich was dazugelernt
    über Menschenwürde und Consent?

    Obstipui steteruntque comae et vox faucibus haesit
    Vergil: Aeneis III, 48

    Ich erstarrte, meine Haare standen zu Berge.
    Und die Stimme blieb stecken mir im Hals.

  2. #2
    Registriert seit
    Jun 2009
    Beiträge
    2.378
    Die meisten Männer (die ich kenne) bevorzugen starke Frauen. Und die Gleichberechtigung ist schon seit Jahrzehnten in unserer Verfassung verankert. Was Du meinst, das hat mit Gleichberechtigung überhaupt nicht zu tun. Nehmen wir mal als Beispiel die Frauenquote im Berufsleben: Nirgendwo steht geschrieben, dass eine Frau nicht in einen Vorstand gewählt werden darf. Das Recht hat sie also ohnehin schon. Die Femen, die da mit ihren Demo-Schildern durch die Gassen ziehen, sind alles andere als starke Frauen. Das sind schwache Frauen...aber vor allem sind das Heuchlerinnen. Während der Mann sich für eine Stelle qualifizieren muss...wollen diese Tussen per Gesetz befördert werden. Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun. Ich kenne keinen Unternehmer (und ich kenne sehr viele)...der Posten nach Geschlecht vergibt. Sie nehmen die besten die sie bekommen können - und das sind i.d.R. eben Männer.

    Deine Frage ist aber berechtigt, denn die schwanzlose Hipster-Generation nickt alles ab...was diese Heuchlerinnen verlangen.
    Selbst David Precht, und das ist ein ultralinker Philosoph, sieht das sehr kritisch.

    Wenn eine Frau zu mir kommt und ein höheres Gehalt oder einen höheren Posten verlangt, dann höre ich mir a. ihr Argumente an und b. überlege ich...ob sie das wert ist. Bei einem Mann verfahre ich nicht anders. Der einzige Unterschied: Die Frauen kommen erst gar nicht. Und für ihre eigene Dummheit sind sie eben auch selbst verantwortlich. Ein Unternehmer denkt unternehmerisch...wie das Wort schon sagt. Und wenn da eine Frau kommt...von der ich überzeugt bin...dann stelle ich sie auch ein. Männer waren..sind und bleiben auf allen Gebieten führend. Nicht der Mann ist das Problem...sondern die Tatsache...dass viele Frauen ihre natürlichen Grenzen nicht wahrhaben oder akzeptieren wollen. Frauen sind, bis auf wenige Ausnahmen, unprofessionell...können das Private vom Beruflichen nicht trennen. Gestern war die Bäckereifachverkäuferin freundlich zu dir...sagte Guten Tag und gab dir die größte Nußschnecke...heute genau das Gegenteil. Vorgestern war sie beim Friseur und wurde abends gut gevögelt, gestern entdeckte sie neue Falten. Der Mann ist immer gleich freundlich oder unfreundlich - er ist berechenbar und somit auch zuverlässig. Wir benötigen nicht mehr Frauen...sondern weniger Frauen in der Berufswelt. Selbst die meisten Frauen arbeiten viel lieber mit Männern zusammen. Frauen hassen es wenn man(n) sagt "die Frauen sind alle gleich". Dabei sind sie alle gleich. Wenn die Frau in Not ist und zwischen einer Polizistin und einem Polizisten zu wählen - für wen wird sie sich entscheiden? Genau, für den Mann. So ist das auch beim Friseur und in fast allen Lebensbereichen und Lebenslagen. Und sind Frauen Arbeitgeber, dann bezahlen sie ihre weiblichen Angestellten noch schlechter als ein Mann das tun würde. Alles nur Heuchelei. Und welche Frau beschwert sich, dass unter den Maurern zu wenige Frauen sind....oder unter den Müllmännern?! Die Frauen waren schon immer so, weshalb wir keine neuen Frauen brauchen...sondern neue Männer...solche mit Schwanz und Eiern. Denn die sind fast unbemerkt in den letzten 20 Jahre ausgestorben. Am Ende werden die Frauen die Leidtragenden sein, denn mit der jetzigen Sorte Männer werden sie nichts anfangen können.
    Geändert von AndereDimension (31.05.2018 um 18:11 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.745
    Als ob wir in der Geschlechterrolle jemals falscher liegen könnten als wie beim Sündenfall. Muss wohl sehr lyrisch gedacht worden sein um überhaupt noch daran vorbeizuschlittern was Frauen und Männer sich in dem angesprochen Lebensbereich an Liebesbeweisen schulden bzw. ersparen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
    Registriert seit
    Nov 2011
    Beiträge
    1.013
    Hallo AD,

    hm seltsam, ich hab doch gar nichts von einer Quote geschrieben. Schade dass du dich auf einen selbstgewählten gedichtfremden L
    Punkt versteifst und zu lange abschweifst. Ich hätte gerne stattdessen etwas zu meinem Gesicht gelesen. Auf deine restliche Misogynie brauch ich nicht eingehen.

    Obstipui steteruntque comae et vox faucibus haesit
    Vergil: Aeneis III, 48

    Ich erstarrte, meine Haare standen zu Berge.
    Und die Stimme blieb stecken mir im Hals.

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.745
    Aber die Quote ist doch das Einzigste worum es gehen kann. Oder soll plötzlich jede Frau jeden Mann verstehen, bloss weil der nicht gleich Gesellschaftsmittel und möglichkeiten nach Mernschlichkeit und Consent beurteilt. Was durch pure Erwähnung schon von Schaumschlägerei zeugt. Besonders beim dazuzlernen. So als wäre Respekt möglich wenn man nicht nach Belieben jeden ignorieren tut der so rumschleicht? Da alles Falsche was wir machen unsere generelle Richtigkeit nicht widerlegt .
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    819
    Lieber AD,

    beim Lesen Deiner Ausführungen kam mir ein Cartoon von Claire Bretecher in den Sinn, wo eine Frau einem Mann nach einer ähnlichen Tirade sanft über die Glatze streicht und (sinngemäß) sagt: Alles wird gut, kleiner Spinner!

    Lieber Blobstar,

    formal stolpere ich über
    Vorurteile werden widersprochen
    .
    wem wird widersprochen

    Inhaltlich gefällt mir nicht, dass Dein Gedicht zu einseitig auf einen bestimmten Typ (möglicherweise aussterbenden, wie AD fürchtet) Mann ausgerichtet ist. Als hinge die Entwicklung der Gesellschaft von Gnade und Einsicht der alten, weißen Männer ab. In der Realität habe ich mehrere junge Kollegen, die Erwerbs- und Familienarbeit mit ihren Frauen 1:1 teilen und wo beide Partner ihre berufliche Entwicklung ausbalancieren.
    Was die Bezahlung angeht, gebe ich AD sogar recht: Frauen müssen mehr Kampfgeist entwickeln, sonst ändert sich nichts.

    LG
    Okotadia
    Früher waren die Stühle schöne, blütenfressende Tiere. Doch sie ließen sich zu leicht zähmen...
    Zbigniew Herbert

  7. #7
    Registriert seit
    Sep 2013
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.488
    Hallo Blobstar, Gedichte sollten mMn Momente oder Geschichten veranschaulichen und ausloten. Da hat man einen Anfang und ein Ende. Derartig strukturiert ergeben sich meist verständliche Sätze. Deinen ähm...gereimten Kommentar verstehe ich bereits semantisch nicht. Ich erkenne keinen Anfang und kein Ende, kein Thema oder Rhema, keine Logik. Wozu braucht die Welt gereimte politische Kommentare? Es gibt hier ja einige Autoren, die sich daran Woche für Woche verheben. Mit ahnlich gestelzter Sorache. - Its the song, not the singer...
    Geändert von Artname (01.06.2018 um 23:04 Uhr)
    Genau so, oder eben ganz anders!

  8. #8
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.745
    Ja und wieviel Prozent Mann für wieviel Prozent Frau und wenn pure Gegenwart reicht ist das gewollte Dranvorbeidiskutieren sehr geschlechtsunspezifisch.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden