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Thema: Beerenauslese

  1. #1
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    Beerenauslese

    Du willst Bärlauch suchen gehen.
    Deine Brombeeraugen locken
    und dein süßer Erdbeermund
    lacht und tut mir Sachen kund,

    küsst den meinen kundig wund,
    als wir dort am Boden hocken,
    ohne Hemden, Hosen, Socken;
    du bist reiner Himbeerduft,
    der mich nah und näher ruft.

    Schließlich, als wir Schäfchen sehen,
    die das blaue Gras abmähen,
    scheint die Zeit fast still zu stehen,

    bis Zitronenworte fallen,
    die sich in die Nieren krallen –
    langsam wird mir angst und bange:
    Selbst das Wetter scheint zu wenden.

    Da stehe ich mit leeren Händen,
    im Magen wilde Stachelbeeren,
    die sich gegen alles wehren
    und der Bärlauch blüht schon lange.
    Wir lesen uns!

  2. #2
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    Alles wunderbar und zusammenpassend bis auf die Zitronen, die an dem Ort, wo du mich hinschreibst, so gar nicht vorkommen. Findest du keine Giftbeere mit xXx? Das würde auch die Nieren mehr belasten als das Bisschen Zitronensäure.
    Und metrisch eine Krittelei: Z1 und 2 der letzten Strophe beginnen auftaktig, was etwas aus dem Rahmen fällt und sich mir vom Inhalt her nicht erschliesst.
    LG gugol

  3. #3
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    Guten Morgen Isaban,
    @Gugol, die Zitronen haben mich hier nicht wirklich überrascht, obwohl sie im Umfeld von Lauch und Beeren Exoten sind, denn genau besehen passt ja so einiges nicht: der frühe Bärlauch, den man ja vor der Blüte sammelt, nicht zu den hoch/spätsommerlichen Brombeeren, den Frühsommer-Erdbeeren, der reine Himbeerduft, das blaue Gras … Da scheint sich jemand doch ordentlich etwas vorgemacht zu haben! Ich denke also, allzu rational an dieses surreale Wortgemälde heranzugehen, wird in eine Sackgasse führen.
    Aber der Reihe nach:
    Das Bärlauch-Suchen würde ich zeitlich ins frühe Frühjahr legen, auf eine Beziehung übertragen an die ersten zarten Anfänge, doch LI greift dem weit voraus mit all den Beerenfrüchten des Sommers, den Blick kindlich phantasierend und romantisierend, in den siebenten Himmel zu grasenden Schäfchenwolken gerichtet … Von so hohen Erwartungen kann man sich leicht überfordert fühlen … Um dem Einhalt zu gebieten, muss man schon sehr deutlich werden, zu 'Zitronenworten' greifen. Da fällt LI aus allen Wolken, in ein tiefes Loch und die LeserIn gleich mit durch die beiden auftaktigen Verse nach der Wetterwende., die in den gewohnten Rhythmus einbrechen. In den letzten beiden Versen lese ich einerseits ein trotziges Beharren, auch wenn der blühende Bärlauch niemals mit reifen Brom-, Erd-, Himbeeren zusammentreffen wird, sich ja auch ganz anders schreibt, mal ganz abgesehen davon, dass die Bärlauchblätter in und nach der Blüte geschmacklos werden.
    Was mich ein wenig stutzig gemacht hat, ist der kleine Holperer bei den Schäfchen in S3, die 'das blaue Gras abmähen'. Das kommt ein wenig früh, noch vor dem Vers zum fast Still-Stehen der Zeit. Ich hab da lange überlegt, ob ich nicht 'die blauen Gräser mähen' schreiben würde, mähen als unreiner Reim von sehen und stehen eingebettet, wäre für micht schon dick genug aufgetragen. Das ist wohl Geschmacksache .

    Auch in der ersten Strophe V4
    lacht und tut mir Sachen kund
    Habe ich ein wenig gestockt, die Sachen, die phonetisch das ‚lacht‘ aufgreifen, erscheinen so trivial, die Formulierung kindlich ungelenk, hab mich dann aber entschieden, gerade das dem naiven LI zuzuschreiben, wie auch die Reime, die locker durcheinanderpurzeln.

    Die zugrundeliegende Idee, das Verwirrspiel um die Beeren und den 'aufgebundenen Bären‘ finde ich erfrischend originell, die Umsetzung wirklich gelungen.

    Liebe Grüße
    mona

  4. #4
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    Liebe Isaban,

    ob Du uns mit Deinem „Verwirrspiel um die Beeren einen Bären aufbinden wolltest, wie Mona meint, weiß ich nicht und bin Ihr dankbar, dass sie sich durch Dein Kraut und Rüben gekämpft hat.

    Mich beschäftigt jedoch etwas anderes, nämlich dass ich Dein ja durchaus reizvolles Gedicht nicht lesen kann, ohne schlimm zu leiern. Kaspar hat dem Jambus schon da und dort unterstellt, er sei Kasernengleichschritt, aber was der Trochäus hier anrichtet, übersteigt das bei weitem, die Unregelmäßigkeiten, auf die Gugol hingewiesen hat, bestätigen das nur. Nun ist der Trochäus ohnehin nicht so geschmeidig wie der Jambus, sondern neigt zum Stakkato, aber weshalb das hier so ist, versteh ich nicht. Weil die Verse immer je ein Satzglied lang sind? Es gibt ja nur ein Enjambement (S1Z3+4), und kein Vers enthält eine Cäsur (außer S3Z1: Schließlich, als wir Schäfchen sehen.)

    Aber verstehen tu ich den Effekt nicht. Vielleicht lesen andere es ja auch anders, und es liegt an mir

    Michael

  5. #5
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    Hallo, ihr drei!

    Heute zäume ich das Pferd mal von hinten auf, weil die diesbezüglichen Eindrücke noch so frisch sind.

    @ Michael:

    Ah, empört und weidwund sank ich nach deiner Rückmeldung darnieder - bis mir einfiel, dass wir Autoren ja alle dazu neigen, bei eigenen Texten ein wenig "werksblind" zu werden. Dass der Text bei mir kein bisschen leiert oder im ewigen Gleichschritt marschiert, war demnach vorauszusehen. Um mir eine möglichst etwas weniger subjektive Meinung zu bilden, zwangsverpflichtete ich meinen im hohen Grade widerstrebenden Jüngsten, der das Ganze für eine Art ziemlich gemeine Prüfung hielt, mir das Gedicht, das ihm zuvor nicht bekannt war, stimmhaft vorzutragen.

    Obwohl seinem Timbre deutlich anzumerken war, wie wenig ein 16-Jähriger dazu geneigt ist, den Werken seiner Mutter zu huldigen - nichts leierte, nichts klang nach Kasernenschritt, einzig etwas Unmut klang durch und ein wenig Hochnotpeinlichkeit bei der Stelle kurz vor den Socken - war ja schließlich seine Mutter, die sowas da schrieb.

    Nächstes Opfer. Ich bat meine Freundin telefonisch, mir den Text vorzutragen. Sie war erstaunt, tat aber, worum sie gebeten wurde und - nichts leierte, nichts lang nach Kasernenschritt.

    Hm. Der Rest meiner Söhne hatte Lunte gerochen und sich erfolgreich verdrückt, blieb also nur noch meine Tochter. Auch sie wurde telefonisch überfallen und las - ohne Erstaunen, ohne Unmut, ohne Leiern und ohne Kasernentritt. Es war mir ein Vergnügen.

    Um es abzukürzen: Ich glaube, ob ein Text leiert oder nach Kasernenschritt klingt, kann zwar am Versfuß liegen, aber selbst beim Jambus (und natürlich auch beim Trochäus) verhindern im Allgemeinen schon unterschiedliche Kadenzen und natürlich die Anordnung der Reime, dass der "Gleichmarsch" forciert wird, genau wie es die gleichen Stilmittel es schaffen, dass man die Verse zum "marschieren" bringt.
    Allerdings kann - so wie jeder Autor sich seinen Text schön lesen kann - jeder Leser Texte so vortragen, dass sie entweder leiern, vollkommen abgehackt, sehr zackig oder einfach albern klingen, ohne dass Autor und Werk unbedingt etwas dazu beitragen.

    Hier in diesem Text wird der durch männliche und weibliche Kadenzen, zwei aus stilistischen Gründen eingestreute Jamben, ein eher freies Reimschema und durch die Möglichkeit, diverse Verse (nicht nur die unten aufgeführten) - inhaltlich begründet - anders als trochäisch lesen wie z.B. hier:
    und dein süßer Erdbeermund
    hier,
    als wir dort am Boden hocken
    hier
    du bist reiner Himbeerduft,
    und hier
    der mich nah und näher ruft.
    was sowohl x x X x Xx X als auch x X x x Xx x oder eben zur Not im Trochäus gelesen werden kann, aufgelockert, selbst die Haufenreime können, dazu vor ein anderer Haufen in eine andere Richtung "trabte" kaum zum Durchmarsch verführen. Manchmal, so glaube ich - und ich nehme mich nicht davon aus - ist Rezitieren tagesformabhängig.

    Dennoch vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Liebe Grüße

    Sabine

    (Rest folgt, wir müssen jetzt los, alle Rückmeldungen werden beantwortet.)
    Wir lesen uns!

  6. #6
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    Hallo Isaban,

    ich musste direkt an Klaus Kinski und sein "ich bin so wild auf deinem Erdbeermund" denken (was glaub ich original nicht von Kinski ist). Du hast die Idee konsequent weitergeführt!

    LG
    k

  7. #7
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    Noch einmal hallo zusammen!

    @ klaatu:

    Hallo klaatu,

    der "Erdbeermund" ist von Paul Zech, der es 1930 dem Stil von Francois Villon nachgedichtet hat (inspiriert, nicht abgekupfert) - und Kinskis Hörfassung ist eine wirklich - saftige Angelegenheit. Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund rrrhhhhhh!
    Vielen Dank für deine Rückmeldung.

    @ Mona:

    Hallo, du Liebe!
    Dein Kommentar war mir eine Riesenfreude. Hach, wo du bist, ist Lyrik gut aufgehoben!

    Deine Interpretation ist - wie immer - sehr fundiert, wunderbar am Text belegbar und gut begründet.

    Zu den Schäfchen:

    Schließlich, als wir Schäfchen sehen,
    die das blaue Gras abmähen,
    scheint die Zeit fast still zu stehen,
    Nachdem der erste Vers dieser (wie alle anderen eigentlich 4-versigen Strophen) durch den Duft sehr von S2 angezogen wurde, hatte ich mir nach diesem - Akt - die Entspannung danach vorgestellt, also ganz chillig auf dem Rücken liegen, den Himmel da oben betrachten, wo die Wolkenschäfchen ihre Wattenasen ins Blau stecken, als wäre alle Zeit vergessen, als gäbe es keine Uhren; die Gedanken treiben, erst der eine, dann der andere, der nächste folgt, man kommuniziert entspannt flüsternd, bis dann - wie ein plötzlicher und sehr unerwarteter Blitzschlag die Zitronenworte den "Wetterumschwung" einleiten.

    Man kann "die das blaue Gras abmähen" X x Xx X xXx oder x x Xx X xXx lesen. Letzteres bebildert bei den Ixen das Abgemähte, ein Schmankerl, das man getrost links liegen lassen kann, wenn es einem nicht gefällt. Ich bin ein Spielkind, ich weiß.

    Auch dir herzlichen Dank für deine Rückmeldung und natürlich für deine tolle Interpretation!

    @Gugol:
    Hallo Gugol,

    auch dir herzlichen Dank für deine Rückmeldung!
    Zu den Zitronen: Ich wollte etwas völlig Unerwartetes bringen, etwas, mit dem das LI auf keinen Fall gerechnet hat und da kamen mir die exotischen Zitrusfrüchte gerade recht. Ich wollte das LI ja nicht umbringen, nur die "beerensüße, himmelblaue Stimmung" ein bisschen aus den Angeln heben. Natürlich hätte ich ein paar Eibenbeeren oder ähnliches einfügen können, das hätte allerdings ein seehr endgültiges Ende dieser jungen Liebe bedeutet. Angedacht war lediglich ein akuter Wetterumschwung, (der dann in S5, V1 und 2 auch metrisch sichtbar wird), weil zu viel Süßes den Geschmack verdirbt.

    Euch allen liebe Grüße

    Sabine, deren Urlaub nun leider der Vergangenheit angehört
    Wir lesen uns!

  8. #8
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    Liebe Sabine,

    auch ich habe ein Probepublikum angestellt, meine Premierenabonnentin, und sie las es durchweg trochäisch. Freilich kommt mein Test gegen ein unverbildetes, junges Publikum nicht an, und so will ich mich Deiner Lesetipps befleißigen und da und dort den Vers mit zwei Unbetonten anfangen, was ja nicht mehr bedeutet, als die trochäische Betonung des Versanfangs wegzulassen. Das geht natürlich, nur auf
    x X x x Xx x für „der mich nah und näher ruft“ komm ich nicht drauf.

    Zur Wiedergutmachung Deiner Empörung und weidwunden Niederlegung hier aus Wolfgang Kaysers „kleiner Versschule“ was Schönes zum Trochäus:
    Conrad Ferdinand Meyer schrieb 1882 unter dem Titel „Wund“:

    Zum Walde flücht ich, ein gehetztes Wild,
    Indes der Abendhimmel purpurn quillt.
    Ich lieg und keuche, Zu mir rinnt herein
    Ein stilles Bluten über Moos und Stein.


    1883 hat dasselbe Gedicht folgende Fassung angenommen:

    In den Wald bin ich geflüchtet,
    Ein zu Tod gehetztes Wild,
    Da die letzte Glut der Sonne
    Längs den glatten Stämmen quillt.

    Keuchend lieg ich. Mir zu Seiten
    Blutet, siehe, Moos und Stein –
    Strömt das Blut aus meinen Wunden?
    Oder ists der Abendschein?


    Ein Hoch dem Trochäus!

    Und wo ich schon dabei bin, fremder Leute Geschenke zu verteilen: Zu Deinen Himmelsschafen gibt es eine Entsprechung bei Hilde Domin (in: Nur eine Rose als Stütze):

    Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten Wolle
    der sanftgescheitelten Schafe die
    im Mondlicht
    wie schimmernde Wolken
    über die feste Erde ziehen.


    Von den Schultern der Klassiker aus frisch über den Tellerrand

    Michael

  9. #9
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    o ja, liebe isaban, man kann auch einen Iambus oder Trochäus so gestalten, dass er eiert statt leiert. oder man kann wie stan laurel im film den paradeschritt kunstvoll ins Gegenteil verkehren (was hier nicht angebracht wäre, weil keine Komödie).
    aber wenn man das nach deinen worten kann, dann reicht das nicht. man müsste es auch tun.
    dein gedicht oben fährt generell auf der leierschiene (was in meinen augen durchaus zum gewählten Thema passt), bricht dann plötzlich zweimal hart aus diesem gleis aus. ich würde vorziehen, dass diese leierkastenmannerotik über alle zeilen durchgezogen wäre.
    kp

    Stehe da mit leeren Händen,
    kau auf stacheligen Beeren,
    die sich gegen alles wehren...
    Und der Bärlauch? Blüht schon lange!
    Geändert von kaspar praetorius (06.06.2018 um 14:04 Uhr)

  10. #10
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    Hallo, ihr beiden!

    @ Michael:
    Herzlichen Dank für diese Ausführungen! Nach der Lektüre verkrümelten sich mein weidwundes Ego gemeinsam mit Fräulein Empörung - den Gerüchten nach machen sich die beiden jetzt auf, zu neuen Ufern - sie wollen irgendwo, wo sie niemand kennt, noch einmal ganz von vorn anfangen.
    (Die "dichtere" Jambusfassung von „Wund“ gefällt mir trotz des mittelgefälligen Paarreimes und des sperrigen „indes“ übrigens um einiges besser; die andere Fassung hat sich so "breit gemacht", dass man kaum glaubt, das gleiche Gedicht zu lesen.)

    Von den Schultern der Klassiker aus frisch über den Tellerrand
    Tja, Anti-Schuppen-Shampoo war rar damals, ne?

    Zu Hildes Schäfchen: Nun ja, meine waren von Geburt an etwas eigen – und ziemlich kopfständig und ich glaube, mit dem Scheren haben sie es auch nicht so, sonst könnte man sich vielleicht ein, zwei als Dusche halten.

    Unsere Kommunikation war mir ein Vergnügen, lieber Michael.

    Freundliche Grüße

    Sabine


    @ kaspar:

    Hallo kaspar,

    auch dir vielen Dank für deine Rückmeldung.

    So ganz ohne „Wetterumschwung“ würde mir die Strophe nicht mehr ganz so gut gefallen. Auch würde ich es eher als Verschlimmbesserung empfinden, wenn ich S4, V1 das „ich“ rauben würde, um dem Trochäus, den ich hier, an dieser Stelle, sowieso nicht als erstrebenswert ansah, Genüge zu tun.

    Ich empfinde sowas wie das auslassende „Stehe da mit leeren Händen“ grundsätzlich eher als ungelenk und versuche, in meinen Texten unvollständige Sätze - so sie denn nicht als stilistisches Mittel genutzt werden - weitestgehend zu vermeiden.

    Auch das „kau auf stacheligen Beeren“ entspricht nicht wirklich meiner Intention. Ich wollte ein Zusammenkrampfen des Magens, dieses mehr als unbehagliche Gefühl, das einen beschleicht, wenn etwas Wichtiges völlig schief zu gehen scheint, bebildern. „Kauen“ hat für mich eher „verarbeitenden“ Charakter. Nichtsdestotrotz herzlichen Dank für die intensive Beschäftigung mit meinem Text.

    Liebe Grüße

    Sabine
    Wir lesen uns!

  11. #11
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    Ich wollte ein Zusammenkrampfen des Magens, dieses mehr als unbehagliche Gefühl, das einen beschleicht, wenn etwas Wichtiges völlig schief zu gehen scheint, bebildern.
    Hallo Isaban,

    da du mich gerade weggedrückt hast, wollte ich dir nur sagen, daß deine Texte auf mich wenig sexy wirken, eher das Gegenteil bewirken. Selbst handwerklich dienen sie höchstens als Befunzung der männlichen Leser.

    Trotzdem Grüße
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  12. #12
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    Hallo S69,

    besten Dank für deine aufschlussreiche Rückmeldung.

    Höfliche Grüße

    Isaban
    Wir lesen uns!

  13. #13
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    Schreib doch mal von den Wechseljahren, dem Untergang der Frau im Neoliberalismus oder so ... aber bitte keine Unerotik.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  14. #14
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    Würdest du dir von irgendwem vorschreiben lassen, über welche Themen du zu schreiben hast?
    Ich neige nicht dazu.

    Ob etwas als erotisch empfunden wird oder nicht, liegt im Auge und Empfinden des Betrachters, ist also eine völlig subjektive Wahrnehmung. Manche finden es erotisch, auf Kneipenklos ungeschützt zu kopulieren und dabei geschwängert zu werden, manche empfinden das Knistern bei der ersten Begegnung, der ersten, beinahe versehentlichen Berührung zweier Menschen als erotisch - wie sagt man so schön: Wattem een sin Uhl issem annern sin Nachtigall. Ich würde weder dem einen noch dem anderen sein Empfinden absprechen wollen. Welcher halbwegs vernunftbegabte Mensch wollte da wohl allgemeingültige Regeln aufstellen?
    Wir lesen uns!

  15. #15
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    Das soll ja auch keine Abwertung sein - ich sehe dich eher als Lehrerin, die gute Texte bearbeitet. Sei mal ehrlich zu dir selber.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

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