1. #1
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    Von einem Doktoranden zum 30. Geburtstag

    Ich sitze hier und brüte
    ein Ei aus Seiten aus,
    doch bände ich viel lieber
    dir einen Blumenstrauß.

    Dem bunten Osterkörbchen
    glich seine Knospenflut.
    Sie schälte sich zu Blüten,
    berührt von deiner Glut.

    Ich hoffe, dass dir jemand
    schenkt einen solchen Strauß,
    und dass die Zukunft brütet
    dir Glück und Freude aus.

    (Verbesserungsvorschläge und Kommentare erwünscht. Hätte wohl auch in die Gedichtwerkstatt gekonnt, kam aber schließlich hier rein.)

    (Bitte auch Gugols Version beachten)
    Geändert von Malte Dadschun (04.06.2018 um 22:31 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Malte
    Der Titel ist ja besonders. Ob ein Doktorand anders gratuliert als ein Nicht-Akademiker oder ein längst promovierter?
    Ich probiere mal, ob ich die Satzverdreher raus kriege. Allerdings habe ich mit dem Ei (=es) und dem verwendeten "sie" ein Durcheinander.

    Ich sitze hier und brüte
    ein Ei aus Seiten aus,
    doch bände ich dir lieber
    den schönsten Blumenstrauß.

    Dem bunten Osterkörbchen
    glich seine Knospenflut.
    Es schälten sich draus Blüten,
    berührt von deiner Glut.

    Ich hoffe, jemand schenkt dir
    besagten Wunderstrauß.
    Bestimmt, die Zukunft brütet
    dir Glück und Freude aus.

    Mir fehlt noch ein bisschen der Rückbezug auf die Seiten, denn der Gratulant findet es ja schade, dass er nur schreibend gratulieren kann. LG gugol

  3. #3
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    Lieber Gugol,

    danke für deinen Vorschlag, ich werde ihn bedenken. Der Doktorand ist schon wichtig, denn er brütet ja sein "Ei aus Seiten" = seine Dissertation aus. Das "brüten" sollte in seiner übertragenen Bedeutung (vor allem: über etwas brüten) eigentlich zeigen, dass diese Arbeit (geistig) kräftezehrend ist respektive, in zweitrangiger Bedeutung, ihn oft zurückgezogen sein lässt. Sollte das (vor allem das "über etwas brüten") dem Leser nicht deutlich werden, wäre das allerdings ein Problem.

    Ansonsten hast du natürlich Recht: Ein Doktorand verhält sich auch bei Gratulationen nur insoweit anders als Nicht-Akademiker, als sich Akademiker generell anders als Nicht-Akademiker verhalten (um es einmal vorsichtig auszudrücken ).

    Liebe Grüße,

    Malte Dadschun

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