Thema: Bonheur

  1. #1
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    Bonheur




    Heut Morgen
    ein Anruf der Bahn!
    Ahnt’ ich’s drei Wochen später nicht mehr!
    Mein Tablet vom Fensterbrett
    blieb
    in Wuppertal
    liegen.

    Ist bald wieder da.




    (In Wuppertal befindet sich das zentrale Fundbüro der DB. Man hatte mein Tablet bei der Beschreibung des Fundes versehentlich als Handy bezeichnet, weshalb die Zuordnung meiner Verlustmeldung zum gefundenen Gerät nun drei Wochen beanspruchte. Ich hätte gerne erfahren, wer das Tablet so anständig in die Obhut der DB gab. Wahrscheinlich war es ein/e Bahnbedienstete/r. Und ich danke hier nochmals ganz offen dem DB-Beschäftigten in Wuppertal für seine Recherchebemühungen. Er konnte Verlustmeldung und Gerät einander zuordnen. Ich werde mich nicht persönlich bedanken können beim ehrlichen Finder, was ich sehr bedaure. Aber ich danke dem/der Finder/in und dem Herrn in Wuppertal für ihren Anstand.)

  2. #2
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    Lb. Honigblume,

    das Zugpersonal ist leider bemüht die Fundgegenstände schnell nach Wuppertal zu schaffen, statt sie auch trotz schneller Nachforschungen am Zielbahnhof oder zumindest an einem Bahnhof auf der Strecke wenigsten kurzzeitig zu belassen. Der Eigentümer muss dann extra nach Wuppertal fahren, was nicht immer die Kosten und den Aufwand lohnt.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Lieber Hans,

    vielen Dank für deinen Kommentar – weniger zum Gedicht freilich

    Ich musste nicht nach Wuppertal fahren, sondern erhielt mein Tablet per Nachnahme (Kostenpunkt 25 Euro, soweit ich mich erinnere) nach Hause geschickt

    Zum Glück war es ein RE der älteren Sorte, in dem ich mein Tablet liegen gelassen hatte: Die Schließung der Türen muss bei solchen Zügen noch mittels eines Schlüssels vom Zugbegleiter getätigt werden, weshalb ein Zugbegleiter bei Zügen dieser Bauart während der Fahrt an Bord sein muss. In vielen anderen, moderneren Zügen mit automatischer, vom Lokführer gesteuerter Türschließung ist auf Regionalstrecken oft gar kein Zugbegleiter mehr dabei, der, am Endbahnhof angekommen, mal durch die Waggons gehen würde, um liegen gebliebene Gegenstände einzusammeln.

    Oftmals ist der Aufenthalt des Zuges an einem Endbahnhof noch dazu sehr kurz, bevor er wieder in die andere Richtung losfährt. Dann haben die Zugbegleiter gar keine Zeit, ein Fundstück bei der betreffenden Stelle am Endbahnhof abzugeben. Oder die Zugbegleiter müssen dann eilig zu einem anderen Zug wechseln, der eine andere Strecke fährt, und nehmen ihre Fundstücke womöglich erst mal mit … Dann landen sie – vielleicht nachdem sie einen Tag lang auf unterschiedlichen Strecken spazieren fuhren, am Ende in Wuppertal.

    Naja, für mich selbst war ich froh, dass es Wuppertal gibt

    Herzlich
    Honigblume

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