1. #1
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    Lexikon der Lexika!

    Bevor es
    nicht zu spät ist,

    melde ich mich nicht.
    Sonst wäre

    umsonst warten
    ja nicht sinnlos.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #2
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    Lieber Terrorist,

    Bevor es
    nicht zu spät ist,

    melde ich mich nicht.
    Sonst wäre

    umsonst warten
    ja nicht sinnlos.
    bevor es nicht zu spät ist, benennt eine Zeit in der es zu spät ist.
    Also in einer Zeit in der es zu spät ist, meldet sich das LI nicht.
    Denn würde es sich in der Zeit melden in der es zu spät ist, wäre es sinnvoll zu warten, doch wie kann das Warten sinnvoll sein, wenn es doch umsonst ist?
    Dazu frage ich mich worauf will dass LI sinnvoll umsonst warten, wenn es doch schon zu spät ist?

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (23.06.2018 um 20:49 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Auf die Information z.Bsp. dass es zu spät ist.

    Vielen Dank + MFG!
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  4. #4
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    Lieber Terrorist,

    wenn das Warten umsonst ist, erkenne ich es nicht als sinnvoll, so dass hierin ein Wiederspruch gesehen werden kann. Wenn das wartende Li dies jedoch noch nicht weiß, ist es in der Annahme, sinnvoll zu warten, obwohl sein Warten sinnlos ist. Wenn ich es richtig sehe, geht es um den wartenden Zustand des LI.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
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    Es heht um die Logik wie wir uns selbst verwirbeln. Psychoelektronik. Ob das warten umsonst ist entscheidet ja immer das Gegenüber und der wartende Zustand ist in seiner Einschätzung so unklar wie ein Sinnlosigkeit kontra Bestimmtheit. Wie schalten wir uns in das Gefüge der Ereigniskapazitäten um den Strom fliessen zu lassen der Terminwiderstände aufrauchen lässt. Denn was kontinuierlich möglich ist verfällt gar nicht erst in wartende Zustände.

    MFG!
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  6. #6
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    Hey Terrorist, jaja die doppelte Negation stellt immer wieder Fallen. Hier kreierst du sogar eine dreifache - sollte da nicht jeder keine Hirnknoten bekommen? Und müsste man auf diese Frage nun mit JA oder NEIN antworten, wenn man mir zustimmen wollen würde? LG gugol

  7. #7
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    Ein ganz besonderer Haken liegt darin, dass die Sprachoberfläche für grundsätzlich Unmögliches nicht klar unterscheidet zwischen Sein und Nichtsein. "Bevor es zu spät ist / Bevor es nicht zu spät ist" blinken hier beide auf, wenn ein Kurzschluss gemeldet werden soll.
    KP

  8. #8
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    Kopfschmerzen sind auch keine Lösung nicht mehr, solange sie nicht rechtzeitig die Tarnung als Hirnknoten aufgeben müssen. Denn dann zerbrechen wir uns den Kopf darüber wie wir ihn uns anhand daran brechen wie er uns gebrochen erscheinen könnte. Denn da ist das Unmögliche so relevant dass es gleichzeitig Sein und Nichtsein kann. Anhand unser Bewegung zwischen den Kurzschlüssen aus Sicht der jeweiligen Verspektive.

    Vielen Dank + MFG!
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