Ich bin lebendig wie der Tag, doch zugleich still wie die Nacht.
Ich wirke so stark, doch bewegen tue ich mich nur, wie der Mond es macht.
Der Wind mein Antrieb, der Mond, der mich anzieht, trage jeden - ob Heiliger oder Bandit.
Ich bestimme, über Tod oder Leben, bin in jedem und allem, doch will nicht nur geben. Ich muss auch nehmen, um das Gleichgewicht zu wahren - so ist es schon, seit ewigen Tagen.
Ich lasse Landschaften entstehen, ich lasse Landschaften verschwinden. Ich lasse Erinnerungen vergehen, ich lasse Menschen sich verbinden.
Und wenn auch das letzte Lebewesen geht, bleib ich der letzte auf diesem Planet.


Wasser.