Thema: Privileg

  1. #1
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    Privileg

    Als wir im Räderwerk der Zeit
    unsere Jugend eintauschten.
    Erwachsen war die Obrigkeit
    an der wir uns gern berauschten,

    tauschten wir unsere Naivität
    - die wollte niemand mehr haben.
    Was wir eintauschten merkten wir spät
    und hockten nun wichtig im Graben.

    Damals gaben wir viel Leichtigkeit auf.
    Zurück führt kein einziger Weg.
    Das Leben ist wie ein Hindernislauf.
    Mit zu spielen - ein Privileg.

    Dresden, D, 31.05.2018

  2. #2
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    Die Frage ob etwas natürlicheswie Spielen Privileg ist erinnert daran wie sehr wir real und virtuell vergleichen möchten, was meistens über Zustandsänderung versucht wird. Und auch du gehst in die Beschreibung eines Wandlungsprozesses um deinen Punkt zu machen der mir fast so erscheint als wäre darin mehr Leichtigkeit übrig geblieben als wir ihr hinterhertrauern. aus welchen Gründen auch immer.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Lieber copiesofreality,

    ein rhythmisches Lesen ist mir nicht gelungen (Metrik).
    Mit zu spielen - ein Privileg.
    Hiermit meinst Du sicher ein gesellschaftlich einflussnehmendes Mitspielen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Lieber Hans
    Danke für Dein Feedback. Ich und die Metrik - keine heiße Liebe, da hast Du recht. Ich weiß auch nicht, ob es richtig ist von mir darauf zu beharren nicht auf den XxxXxXx etc herumzufeilen, bis es passt. Vielen gefällt das und ja, es klingt natürlich gefälliger in den Ohren. Aber es ergibt auch oft ein Stakkato, das man dann schnell herunterleiern kann. Meine Gedichte kann man betont lesen und dann haben Sie auch einen Rhythmus, der klingt. Aber ich gebe zu, ich muss mich auch erst in jeden Text einlesen, um das richtig herauszuarbeiten. Also ein Thema über das man berechtigt streiten kann
    "Mit zu spielen - ein Privileg"
    Damit meine ich tatsächlich einmal nicht das gesellschaftliche Mitspielen, sondern das Spiel sowohlmit unserer Naivität als auch den als "wichtig" apostrophierten Dingen in unserem Leben. Also das Bewusstmachen des täglichen Hindernisparcours. Für mich allerdings immer spannend zu erfahren, wie es aus anderer Perspektive interpretiert wird.
    Viele Grüße copies of r



    Hallo Terrorist,
    ja, die Erinnerung an die nunmehr "virtuelle" Vergangenheit im Vergleich mit der heutzutage (ironischerweise) immer virtueller werdenden Realität ist ganz sicher nicht neu. Für mich aber sehr interessant zu erfahren, wie das aus anderer Perspektive interpretiert wird - in diesem Fall spannend .... Danke für das Feedback.
    Viele Grüße copies of r

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