auf zehenspitzen balanciere ich den flutsaum entlang
doch nicht einmal das dünengras schenkt mir aufmerksamkeit
wo ich auch hinsehe nirgends bewunderer weit und breit

unvermittelt wirft die flut dich direkt vor meine füße
weiß und unschuldig liegst du hingestreckt im graunassen sand
das herztattoo auf der schulter vernebelt mir den verstand

für einen moment glaube ich deine augen zu spüren
um sie an den nächsten wellenschlag wieder zu verlieren
bist du nur ein schäumender nixentraum ich denke wohl kaum