Glasige Stille des Mittags,
Bäume und Gräser ruhen, verstummt
die Vögel und Heupferde. Sogar
die Krähen im Schlaf.

Gewoge der hohen Pappeln,
tänzerisch, zwischen weißen Fassaden,
fern das Rauschen des Stadtverkehrs,
hoch die Sonne im Tageszenit.

Unter bunten Markisen
ein Raunen von Menschenstimmen,
und irgendwo in den Büschen bellt
ein trauriges Hündchen.

Über die Dächer wölbt
sanft sich der Marmor des Himmels,
Schweigen tritt in die Schatten
der Mauern.