1. #1
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    Magie des Tanzens


    Magie des Tanzens


    Die Unbekannte tanzt,
    entfacht durch ihre Lust,
    sich zu bewegen,
    ein ungestümes Sehnen,
    durchglüht vom Feuer
    eruptiver Sinnlichkeit,

    hält inne, zuckt, dreht,
    wendet sich, schnellt hoch
    wie Flammenzungen aus der Glut,
    wirbelt derwischgleich um ihre Mitte.
    Ihn drängt, er weiß nicht, was und wie,
    sie zu berühren, erspüren,
    was ihn wie magisch fasziniert.

    Ist´s der Zauber vollen Blühens?
    Sind`s Wildheit, Zartheit und ihr Lachen?
    Entspringt die Anmut ihres Tanzens
    dem gleichen Klang
    von weiblicher Natur und Seele?
    Statt weiter zu sinnieren, wagt er
    den ersten Schritt, geht auf sie zu.
    Sie lächelt mit den Augen, lädt ihn ein.
    Schon bald sind seine Ahnungen
    im Zwiegespräch des Miteinander-Tanzens
    wie Feuerrauch in Luft verschwunden.

  2. #2
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    Dieser Text befindet sich in der Vorstufe zu seinem eiigenen Thema. Es wird zwar ausgedrückt worum es gehen soll und wie Interaktion nun mal ist aber die Einzigartigkeit von flammengleichem Irgendwas verliert sich in den weiten von Umsetzungsraum und Wirkbereich. erst die Durchdringung durch sich selber erhebt einen Text über sich selber damit er mehr wird als eine Beschreibung sondern mehr oder weniger eine paralysierte Form von Information über nicht faktische Vorkommnisse. Aber dazu ist der Satzbau hier zu sinnierend. Der Einprägefaktor ist dadurch nicht ganz auf der Höhe wo sich Vorstellungskraft mit Dynamik paart.

    hält inne, wie Flammenzungen um ihre Mitte.
    ihn drängen, er weiß nicht,
    was ihn wie magisch fasziniert.

    Kleines Beispiel.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Hallo, Schulz und Sühne,

    du liegst durchaus richtig, wenn du schreibst: "Dieser Text befindet sich in der Vorstufe zu seinem eiigenen Thema." Der Fehler meinerseits beginnt mit der Überschrift "Magie des Tanzens" ich hätte schreiben müssen "Die Magie ihres Tanzens". Es handelt sich hierbei nicht um die Wirkungsweise des Tanzes an sich, sondern um eine persönliche, gleichsam impressionistische Augenblickswahrnehmung, verbunden mit einem häufig anzutreffenden Unterschied der Geschlechter: Sie ist, wie sie ist, tanzt sich, wie sie sich fühlt. Er denkt nach, was ihn hier besonders anzieht, ahnt Richtiges, was aber durch die wortlose Kommunikation "des Miteinander-Tanzens" hinfällig wird. Hier würde beginnen, was du mit den Worten "erst die Durchdringung durch sich selber erhebt einen Text über sich selber damit er mehr wird als eine Beschreibung" anmahnst. Solches aber war nicht meine vorrangige Intention.
    Vielen Dank für deinen bedenkenswerten Gedankengang! Vielleicht gelingt es mir einmal, die "Magie des Tanzens" überzeugend auszuloten.

    Freundlichen Gruß
    Carolus

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