Kalte traumverlorene Zeit
tanzt im Rad der Emotionen.
Leere macht sich in mir breit,
will das ganze Ich bewohnen.

Da hilft weder Suff, noch Fressen,
der Raum ist zu, das Licht ist aus.
Alles möchte ich vergessen.
Lebendig komm ich nicht heraus.

So stirbt erneut ein Teil von mir.
Wie gut, dass ich vergesslich bin.
Gestorben ist die Lebensgier,
die Lebenslust war auch dahin.

Dresden, D., 25.05.2018