1. #1
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    tage ohne sonnenschein

    im leben gibts oft trübe tage
    man denkt, die gehen nie vorbei.
    im sinn da steht die bange frage
    ob das noch zu ertragen sei?

    vergangen ist das glück auf erden.
    und trübsal nistet sich oft ein.
    es muss doch wieder besser werden,
    das kann so nicht das ende sein.

    aus tiefem grund steigst du empor.
    und ziehst dich wieder selbst herraus.
    es wird nicht alles wie zuvor.
    und dennoch wird das beste draus
    Geändert von Margot (17.07.2018 um 09:31 Uhr)

  2. #2
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    Hallo liebe Margot,

    Statt “aber” in der letzten Zeile, würde ich dir “doch” vorschlagen, da “ dich” und “doch” gleiche Betonung haben.
    MfG
    Metallist
    ...
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  3. #3
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    Doch wäre etwas zu unbewusst. Es ist in einem guten Ton verfasst. So als wäre die unspektakuläre Art etwas das lohnen könnte wenn das was sich lohnen würde zu spektakulär wäre um es dermassen wie hier ausser Betracht zu lassen. und eben nach Formel sich selbst zu bestimmen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Zitat Zitat von Margot Beitrag anzeigen
    aus tiefem grund steigst du empor.
    und ziehst dich wieder selber heraus.
    es wird nicht alles wie zuvor
    man macht aber das beste draus.
    Hey margot, um des leseflusses willen würde ich hier die 2. und 4. zeile den anderen im gedicht angleichen:
    und ziehst dich wieder selbst heraus.
    ...
    und doch: man macht das beste draus. // und dennoch wird das beste draus.

    ja, solche zeiten gibt es. aber ich bin mit dem sich am eigenen schopf aus dem sumpf ziehen nicht so sicher, wenn jemand erstmal richtig tief drin steckt. ganz sicher aber muss jeder selbst den willen aufbringen, sich helfen zu lassen und gott oder wen auch immer um hilfe bitten. lg gugol

  5. #5
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    Liebe Margot,

    mit Deinem Gedicht sprichst Du sicher den meisten Menschen aus der Seele. Wer kennt sie nicht, die Tage ohne Sonnenschein – ein Tunnel ohne Ende … ? Meistens ist es nur ein vorübergehender Zustand, der sich schnell wieder zum Guten wendet, aber manchmal ist es wie verhext und ein Happy End scheint unerreichbar. Hoffnung und Zuversicht sind während dieser Zeit treue Begleiter – wohl dem, der daran festhält.

    Dein Gedicht ist zudem metrisch sehr stimmig. Ein klitzekleiner Vorschlag für die letzte Strophe, 2. Vers:

    und ziehst dich wieder selbst heraus.

    Sehr gerne gelesen.

    Liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  6. #6
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    Hallo Margot,

    die Kommentare beinhalten bereits viele meiner Gedanken zu Deinem Gedicht, das mir gut gefällt, weil es Mut macht!
    Gern gelesen!

    Beste Grüße vom lautmaler

  7. #7
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    lieber metalist

    danke fürs lesen und kommentieren meines gedichtes. ich freue mich,wenn du bei mir reinschaust
    liebe grüsse margot

    lieber terrorist

    auch dir sage ich danke für deinen kommentar.über dein reinsehen freue ich mich ebenfals.
    liebe grüsse margot


    liebe gugol

    danke für deinen kommentar. ich habe es so geändert,wie du es vorgeschlagen hast.
    das man sich selbst aus dem loch herraus holen kann ist oft nicht möglich.
    teilweise auch nicht,wenn man keine hilfe annimmt,oder die hilfe nicht umsetzen kann.
    habe ich selbst aus nächster nähe erlebt.

    liebe grüsse margot


    liebe dabschi

    ja es sind viele menschen,die tage ohne sonne erleben.
    es ist aber auch sehr schwer hilfe anzunehmen das ist noch immer ein tabu thema.
    danke fürs lesen.

    liebe grüsse margot


    lieber lautmaler

    es freut mich, dass dir mein gedicht gefallen hat, und du es als mut machend empfindest.
    liebe grüße margot
    Geändert von Margot (17.07.2018 um 09:51 Uhr)

  8. #8
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    Hallo Margot,
    wenn man denn festgestellt hat, dass eine allmächtig wirkende "Göttliche Macht" vorgegangen sein könnte, dann ist das beruhigend!
    Mit Beste Grüßen
    lautmaler

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