1. #1
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    Urlaubsträume

    Urlaubsträume

    Wie lange waren wir nicht mehr auf Malle?
    Wir nehmen gute Laune mit an Bord.
    Das Meer erstrahlt wie glitzernde Kristalle.
    Die Sorgen treiben alle darin fort.

    Wir liegen faul in unsren Hängematten,
    die Körper heiß und knusprig braun gebrannt.
    Zwei Palmen spenden uns ein wenig Schatten
    am schönen weißen Sommersonnenstrand.

    Der Kellner kommt, um Cocktails auszuschenken,
    die Haare schwarz, sein Dress ist blütenweiß.
    Wir möchten heut noch nicht an morgen denken,
    nein, dazu scheint die Sonne viel zu heiß.

    Am Abend lassen wir die Hüften schwingen,
    die Wellen taumeln friedlich hin und her.
    Von Südens Paradies wir Lieder singen.
    Mit nackten Füßen tanzen wir am Meer.

    Ein schriller Ton treibt uns zurück nach Hause.
    Ich schau mich um und lieg in meinem Bett.
    Ich sag zum Wecker: „Mach doch mal ´ne Pause,
    es war doch grad so kuschelig und nett.“

    Doch während wir am Morgenkaffee nippen,
    da fällt mir ein, es ist ja bald soweit.
    Ich spüre schon das Salz auf meinen Lippen.
    Zwei Wochen noch, dann kommt die Urlaubszeit.

    Vorschlag von Georg sehr gerne übernommen (4. Strophe, 3. Vers) Dankeschön:

    Urlaubsträume

    Wie lange waren wir nicht mehr auf Malle?
    Wir nehmen gute Laune mit an Bord.
    Das Meer erstrahlt wie glitzernde Kristalle.
    Die Sorgen treiben alle darin fort.

    Wir liegen faul in unsren Hängematten,
    die Körper heiß und knusprig braun gebrannt.
    Zwei Palmen spenden uns ein wenig Schatten
    am schönen weißen Sommersonnenstrand.

    Der Kellner kommt, um Cocktails auszuschenken,
    die Haare schwarz, sein Dress ist blütenweiß.
    Wir möchten heut noch nicht an morgen denken,
    nein, dazu scheint die Sonne viel zu heiß.

    Am Abend lassen wir die Hüften schwingen,
    die Wellen taumeln friedlich hin und her.
    Ein Feuer knistert leis' und Lieder klingen.
    Mit nackten Füßen tanzen wir am Meer.

    Ein schriller Ton treibt uns zurück nach Hause.
    Ich schau mich um und lieg in meinem Bett.
    Ich sag zum Wecker: „Mach doch mal ´ne Pause,
    es war doch grad so kuschelig und nett.“

    Doch während wir am Morgenkaffee nippen,
    da fällt mir ein, es ist ja bald soweit.
    Ich spüre schon das Salz auf meinen Lippen.
    Zwei Wochen noch, dann kommt die Urlaubszeit.
    Geändert von Dabschi (04.08.2018 um 09:07 Uhr)
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  2. #2
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    Liebe Dabschi,

    ein schönes Gute-Laune- Urlaubsgedicht ist das,
    ein leichter Duft von gegrillten Calamari und angebratenem Knoblauch umgibt mich,
    dazu ein dezentes Meeresrauschen im Hintergrund, herrlich!

    Vielen Dank für die fröhlichen Zeilen und die verströmte positive Energie!
    Liebe Grüße,
    Georg
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  3. #3
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    Lieber Georg,

    ich fühle mich geschmeichelt und freue mich, dass mein Gedicht so positive Gefühle in Dir wecken konnte:

    ein leichter Duft von gegrillten Calamari und angebratenem Knoblauch umgibt mich,
    dazu ein dezentes Meeresrauschen im Hintergrund, herrlich!
    Oh ja und die Zubereitung findet direkt am Strand vor den Augen der Urlaubsgäste statt. Ich schwelge in Erinnerungen.

    Ich habe Fernweh, aber die Vorfreude hat ja auch was.

    Vielen Dank für die fröhlichen Zeilen und die verströmte positive Energie!
    Aber nein, ich danke Dir für Deinen freundlichen Kommentar.

    Liebe Grüße
    Dabschi

    PS: Der 3. Vers in der 4. Strophe gefällt mir absolut nicht – klingt total verdreht. Ich hatte aber leider keine andere Idee. Vielleicht hat noch Jemand einen Vorschlag?
    Geändert von Dabschi (01.08.2018 um 19:09 Uhr)
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  4. #4
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    Hallo Dabschi,

    zum Gedicht habe ich nichts zu sagen, ich bin nur etwas nachdenklich geworden: So macht also der deutsche Spießer Urlaub - auf "Malle".
    Da ist es doch kein Wunder, dass die Möglichkeit, in der Welt herumzureisen, die der Staat bietet, er nichts an mehr Weltverständnis aus dem Urlaub mitbringt, als sein Hirn fasst.

    Lb. Gruß, Rumpelstilz

  5. #5
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    Hallo Rumpelstilz,

    zum Gedicht habe ich nichts zu sagen
    Schade

    ich bin nur etwas nachdenklich geworden: So macht also der deutsche Spießer Urlaub - auf "Malle".
    Da ist es doch kein Wunder, dass die Möglichkeit, in der Welt herumzureisen, die der Staat bietet, er nichts an mehr Weltverständnis aus dem Urlaub mitbringt, als sein Hirn fasst.
    Findest Du mein Gedicht zu oberflächlich? Wenn ja, dann frage ich mich: „Warum?“ Weil sie faul in der Hängematte liegen? Weil sie abends die Hüften schwingen lassen und mit nackten Füßen am Meer tanzen? Das nennt man Lebensfreude. Ein Strandurlaub ist nicht mit Niveaulosigkeit gleichzusetzen. Vielleicht stört Dich auch das umgangssprachliche "Malle". Mallorca reimte sich nicht so gut auf Kristalle. Übrigens: Mein Mallorca-Urlaub ist schon fast 30 Jahre her.

    LG
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  6. #6
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    Am Abend lassen wir die Hüften schwingen,
    die Wellen taumeln friedlich hin und her.
    Von Südens Paradies wir Lieder singen.
    Mit nackten Füßen tanzen wir am Meer.


    Liebe Dabschi,

    da Rumpelstilz zum Gedicht nichts zu sagen hat, hoffe ich, dass seine allumfassende Urlaubsgesellschaftskritik Dir die Laune nicht verhagelt hat.
    Da Du um einen Vorschlag gebeten hast, hätte ich folgendes anzubieten:

    Am Abend lassen wir die Hüften schwingen,
    die Wellen taumeln friedlich hin und her.
    Ein Feuer knistert leis' und Lieder klingen.
    Mit nackten Füßen tanzen wir am Meer.


    Viele liebe Grüße und schönen Urlaub!
    Georg
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  7. #7
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    Lieber Georg,

    da Rumpelstilz zum Gedicht nichts zu sagen hat, hoffe ich, dass seine allumfassende Urlaubsgesellschaftskritik Dir die Laune nicht verhagelt hat.


    Am Abend lassen wir die Hüften schwingen,
    die Wellen taumeln friedlich hin und her.
    Ein Feuer knistert leis' und Lieder klingen.
    Mit nackten Füßen tanzen wir am Meer.
    Super. Deinen Vorschlag übernehme ich sehr gerne. Vielen Dank dafür.

    Die Idee, dass ich das Wort singen durch klingen austauschen könnte, hatte ich auch schon, aber irgendwie stand mir „Südens Paradies“ im Wege und ich fand keine Alternative. Dass nun auch noch ein Feuer leise knistert, ist genial.

    Viele liebe Grüße und schönen Urlaub!
    Das LI hat es gut und muss nur noch zwei Wochen auf den Urlaub warten – wir noch ein bisschen länger. Aber die Vorfreude ist die größte. Einen „Miniurlaub“ hatten wir schon, warten nun geduldig auf den Jahresurlaub und zählen die Wochen.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
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