1. #1
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    Denkfehler der 68er

    Die Großdenker von vor 50 Jahren
    hatten eine ganz glänzende Idee:
    „So wie die Menschen bisher waren
    taten sie alle sich doch nur weh“.

    Also schufen sie eine neue
    Lebensform der besonderen Art,
    ohne Familien und ohne Treue:
    Der offenen Gesellschaft großer Start.

    Das Land zum Swinger-Club verkam,
    jede fickte jeden, nach Herzenslust.
    Niemand dem anderen die Freiheit nahm,
    ob Eltern, ob nicht, alle gleich selbstbewusst.

    Doch dort, sieht jemand diese Wand?
    Wir rasen drauf zu, mein Gott, wir stehen
    an unseres Abgrundes Rand
    und es scheint, nur ich kann das sehen!
    Geändert von Zärtlichkeit (09.08.2018 um 00:02 Uhr)

  2. #2
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    ganz schön generalisier-, monokaulisier- und schwachsinnigsierend!

  3. #3
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    Hallo Toller Hecht,

    deine Meinung zu den 68er lasse ich dir mal. Du machst nicht den Eindruck, als wolltest du vom Gegenteil überzeugt werden.

    Aber vielleicht können wir über die Denkfehler von Autoren sprechen, die glauben, dass ein Gedicht entsteht, wenn man seiner Meinung Zeilenumbrüche verpasst und sie mit Reimpaaren ausstattet. Und nein, auch die umständlichste Wortreihung im Vers macht ihn nicht lyrischer.

    Hier fehlt mir Rhythmus. Oder Verdichtung. Wahrscheinlich beides. Wie wärs mit Bildern? "Am Rand des Abgrunds" wird schon so inflationär in Alltagsgesprächen benutzt, dass man das als Metapher kaum noch gebrauchen kann - es erzielt keine Wirkung mehr. Du willst du Wirkung?

    lg VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  4. #4
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    was heißt das? "du machst nicht den eindruck, als wolltest du überzeugt werden"
    im gegenteil.
    der autor gebiert sich wie ein seher, ein einäugiger unter blinden, nur er sieht, wie wir an die wand crashen, wobei er dies so deutlich sieht, daß er es mit einem Ausrufezeichen versehen muss, als wollte er, daß das geschieht, was sein umnebeltes Hirn gebiert.

    davon abgesehen, warum hacken du nachgeborenen auf die 68 herum? sie selbst haben keine visionen, begnügen sich damit, auf andere herumzuhacken, worin sich ihre energie erschöpft. das ist ziemlich jämmerlich, durchschaubar und öd und fade.

    und zum systemischen arbeitlosen: es gibt kein paradoxes system, außer daß vor deinem geistigen auge, was wiederum die indiosynkratie deiner netzhaut ist.

    spricht polyphem werner

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