Der Loewe, wie er dort im Kaefig liegt,
gezaehmt und gefangen, waehrend er vor sich nichts als Gitter sieht.
Keine Moeglichkeit sich zu entfalten,
Keine Moeglichkeit einen anderen Weg zu beschreiten.

Bis er seine Augen schliesst
und sich mit vorstellhafter Hoffnung uebergiesst.
Seiner Hoffnung dem Schmetterling,
wie er ebenfalls gefangen in seinem Kokon Hing.

Alleine, gefangen und eingesperrt,
bis er durch den ersten Lichtstrahl seine Freiheit erfaehrt.
Er beginnt nach dem Licht zu greifen,
mit eigener Kraft die Freiheit zu beschreiten.

Knack, sein Ziel erreicht,
die Freiheit, die ihm sein Leben entgegenreicht.
Wie er anmutig seine Fluegel ausbreitet
und in seine eigene Welt schreitet.

BAM, wieder aus dem Traum erwacht,
der Waerter tritt ein mit riesiger Macht.
Der Loewe angsterfuellt einen Ausweg suchend,
nimmt nur die Lichtstrahlen wahr, nach ihm rufend.

Er denkt wieder an den Schmetterling,
wie er sofort nach dem ersten Lichtstrahl fing.
Der Loewe entscheidet sich sie zu ergreifen
PENG, er sieht sie nur noch verbleichen.
Der Schmetterling beginnt langsam einer farblosen Motte zu gleichen
Doch scheinbar ist die Freiheit nun leichter zu ergreifen.

Die Realitaet scheint ihm ganz unmittelbar,
bis um ihn herum nur noch Schwarz zu sehen war.
Aber er hoert ihn doch,
Der Schmetterling flattert noch.

Nichts ahnend dem Flattern nachspaehend
funkeln seine Augen einen Lichtstrahl sehend.
Ohne sich Gedanken zu machen,
beginnt er nach dem Licht zu packen.

Kraftvoll arbeitet er sich vor,
Knack, ganz viele Lichter leuchten empor.
Durch das Knacken in ein Paradies geschickt,
Nun ist er der Schmetterling, der die freie Welt erblickt.