1. #1
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    grüne Sommertracht

    Dies ist mein erstes Gedicht, ich hoffe es gefällt euch.

    Sieh die schöne Sommerpracht,
    wunderschön mit grüner Tracht.
    Immer da und unbeacht,
    die wunderschöne Sommerpracht.

    Die grüne Tracht so eindrucksvoll,
    wertvoll ist sie, hoffnungsvoll.
    Schwindet nun, ach was ein Graus,
    ist es den schon alles aus?
    Geändert von Daniela T. (29.08.2018 um 14:23 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von Daniela T. Beitrag anzeigen
    Dies ist mein erstes Gedicht, ich hoffe es gefällt euch.

    Sieh die schöne Sommerpracht,
    wunderschön mit grüner Tracht.
    Immer da und unbeacht,
    die wunderschöne Sommerpracht.

    Die grüne Tracht so eindrucksvoll,
    wertvoll ist sie, hoffnungsvoll.
    Schwindet nun, ach was ein Graus,
    ist es den schon alles aus?
    Ich habe dir mal markiert, was du wiederholst und doppelt sagst. In der ersten Strophe ist die einzige Aussage: Schön! Und das sagst du immer wieder. Dabei lautet die Devise: Show, don't tell. Beschreibe die Sommerpracht. Wie sieht sie aus? Was ist daran schön? Verwende Adjektive, aber nicht ein Werturteil wie svhön. Wenn du sie schön beschreibst, statt vorzusagen, dass wir sie schön finden sollen, werden wirvon selbst rausfinden, dass sie schön ist. Die Beschreibung in der zweiten Strophe ist recht mau, denn es ist nur eine Aufzählung. Und wieder sagst du vor. Was ist denn daran so eindrucksvoll, wie verbreitet sie Hoffnung? Und auch die folgenden Aussagen sind schlicht zu kurz und wenig. Was erzählst du uns im Folgenden: 1) dass sie schwindet. Und zwar, indem du das exakt mit zwei Worten hinschreibst, nicht beschreibst. Wie verläuft das Schwinden, in welchen Schritten? Hier würde alles schön nacheinander hinpassen. 2) dass sich das grausig anfühlt bzw auswirkt. Das erhält ein einziges Wort und ist dann schon vorbei. Hat sich das Grausen wohl nicht lange gehalten. So kann sich überhaupt kein eindringliches Gefühl von Grausen aufbauen zum Nachempfinden. Da braucht es auf jeden Fall mehr.

    Vor dem Dichten benötigst du scheinbar noch einige Grundlagen des Erzählens und Beschreibens, um auch das in ein Gefühl oder Nachempfinden rüberzubringen, was du aussagen willst, ohne es explizit zu sagen, bevor du es dann in ein Gedicht pressen kannst.

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