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  1. #31
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    Lieber kaspar,

    ich verstehe nicht was am Deutschtum schlecht sein soll? Vielleicht interpretiere ich diesen Begriff falsch. Eine Erklärung würde mich interessieren!

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #32
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    o Plonka Hans
    niemand erwartet, dass du das verstehest.
    aber du kannst dich der Sache annähern, indem du bei google "Volkstum" oder "Deutschtum" eingibst und darauf in Ruhe die Bilder betrachtest.

    viel spass
    kp
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  3. #33
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    Lieber kaspar,

    wenn Du bei Deutschtum an Kriege und Völkermord denkst, dann solltest Du Dich mit der Geschichte befassen. Trotz den Gräueln des 3. Reiches ist Deutschland dabei bei weitem nicht führend.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #34
    Jazemel Guest
    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Lieber kaspar,

    wenn Du bei Deutschtum an Kriege und Völkermord denkst, dann solltest Du Dich mit der Geschichte befassen. Trotz den Gräueln des 3. Reiches ist Deutschland dabei bei weitem nicht führend.

    LG Hans
    Ja und? Relativiert das irgendwas? Wird dadurch das Grauenhafte weniger grauenhaft? Macht es das in irgendeiner Form besser?
    Anstatt dich mit einer Hitliste der menschlichen Gräueltaten rauszureden, nimm den Tipp von wilma mal einfach an und nimm vor allen dein Recht auf Information und Bildung wahr und befasse dich selbst mit der Geschichte,

    Nicht zu fassen...

  5. #35
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    Lieber Jazemel,

    Ja und? Relativiert das irgendwas? Wird dadurch das Grauenhafte weniger grauenhaft? Macht es das in irgendeiner Form besser?
    Hier wollte ich nichts relativieren, entschuldigen oder herunterspielen. Verbrechen sind Verbrechen, gleich wie verbrecherisch andere sind. Was mich stört, ist, dass für die Verbrechen unserer Väter oder Großväter uns eine Schuld zugewiesen wird. Auf die Verbrechen unserer Väter sollten wir nicht ständig hinweisen und uns schuldig bekennen. Wer als Deutscher aufgrund der Verbrechen der Vergangenheit, das Deutschsein und das Deutschtum als schlecht bezeichnet oder gar hasst, ist ein Nestbeschmutzer übelster Art.

    Die Geschichte wurde immer von den Mächtigen und Siegern geschrieben und ist deshalb in vielen Aussagen falsch.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  6. #36
    Jazemel Guest
    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Lieber Jazemel,

    Hier wollte ich nichts relativieren, entschuldigen oder herunterspielen. Verbrechen sind Verbrechen, gleich wie verbrecherisch andere sind. Was mich stört, ist, dass für die Verbrechen unserer Väter oder Großväter uns eine Schuld zugewiesen wird. Auf die Verbrechen unserer Väter sollten wir nicht ständig hinweisen und uns schuldig bekennen. Wer als Deutscher aufgrund der Verbrechen der Vergangenheit, das Deutschsein und das Deutschtum als schlecht bezeichnet oder gar hasst, ist ein Nestbeschmutzer übelster Art.

    Die Geschichte wurde immer von den Mächtigen und Siegern geschrieben und ist deshalb in vielen Aussagen falsch.

    LG Hans
    Doch Hans, man muss sich mit der Vergangenheit beschäftigen. Das ist man der Gegenwart und der Zukunft schuldig. Denn nur wenn man die Mechaniken des Faschismus kennt, kann man dafür Sorge tragen dass es nicht wieder passiert.
    Was du tust ist, dich eines typischen Duktus zu befleißgen. Deutschtum, Nestbeschmutzer und und und...wirklich, folge wilmas Ratschlag und hol Geschichte nach.

    Und wenn du wirklich behauptest, dass die deutsche Geschichte in vielen Aussagen falsch ist, bewegst du dich gefährlich nahe an der Holocaustleugnung. Das ist in Deutschland eine Straftat.

  7. #37
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    Hallo Hans,
    tümeln hat eine zufällige Ähnlichkeit mit taumeln.
    Wenn ich Deine gequirlten Kommentare lese, fällt mir automatisch Schillers Jungfrau von Orleans, III,6 / Talbot ein.
    Natürlich relativierst Du, wenn Du hunderttausendfache Verbrechen anführst, von anderen begangen und immer noch en vogue. Wenn ich mich erdreiste zu sagen, dass es nie Schlimmeres gegeben hat als Nazideutschland, rechne ich mir keine persönliche Schuld an, aber ich bin auch kein Nestbeschmutzer. Die Nestbeschmutzer, um in diesem Jargon zu bleiben, waren die, die für zigmillionen Tote verantwortlich waren und wenn ich die Ereignisse der letzten Jahre beobachte, fällt mir ein zweiter deutscher Dichter ein - Berthold Brecht mit der Warnung "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
    Natürlich freue ich mich, einem Volk anzugehören, das einen Goethe, Schiller, Beethoven - ich könnte die Reihe seitenweise fortsetzen - hervorgebracht hat. Der Rat, sich mal mit Geschichte zu beschäftigen, scheint mir ein guter. Goethe korrespondierte mit Geistesgrößen ohne Deutschtümelei, Schiller war französischer Ehrenbürger, Heine lebte in Frankreich, Beethoven in Österreich. Meine Freunde sind in der Überzahl Armenier, Russen, Japaner, Kirgisen. Eine Städtepartnerschaft (ein mecklenburgisches Städtchen und das polnische Pila) ist durch meine Initiative entstanden und mein Sohn, damals 10 Jahre jung, wurde in einer polnischen Zeitung zitiert: "Hier wachsen die gleichen Blumen wie bei uns!" In diesem Satz steckt mehr Tiefsinn, Wahrheit und Poesie als in Deinen deutschtümelnden Worten.
    Festival

  8. #38
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    Wenn wir hier über ,,Fremdenfeindlichkeit" schreiben, dann meinen wir in diesem Zusammenhang vermutlich wohl eher die Fremdenangst. Und diese lebt nunmal in dem primitivsten Teil unseres Gehirns, das keinen Hochschulabschluss hat. Sie lässt sich nicht durch intelligentere Teile des Gehirns oder gar durch fremde Argumente beeindrucken, geschweige denn steuern. In diesem Reptiliengehirn werden Blutdruck und Atmung reguliert. Und da campieren sie nun zuhauf in unserem Stammhirn, all die Fremden, im Vorgarten unserer eigenen Vorstellungen, all die schadenbringenden Wesen, die man getrost als Schädlinge bezeichnen kann, und die unseren Blutdruck ins Unermessliche steigen lassen. Der Mensch grenzt sich ab. So etwas soll sich nicht in ,,seiner Kultur“ breitmachen, nein, das will er nicht! Das sind Bilder von Messern und Kinderverstümmelern, von Sklaverei und Steinigungen als Todesstrafe, von Zwangsverheiratung, Kinderehen, und Polygamie, von Verfolgung Andersgläubiger und, und, und....
    Wie bei einer Hundphobie bräuchten wir etliche Begegnungen, die zeigen, dass es überwiegend unbegründete Ängste sind, denen wir aufgesessen sind. Wohl dem, der in der ständigen Begegnung mit ,,dem Fremden" Vorurteile überwinden oder -wie bei Festival- tiefe Freundschaften schließen kann. Dazu müssen wir aber auch das Glück von offenen Begegnungen haben. Da reicht die Begegnung mit nur drei Idioten aus, welche unsere Vorurteile über die andere Gruppe bestätigt.
    Und jetzt noch Kritik! Warum Kritik?
    In einzelnen kleinen Angelegenheiten mag die Überzeugung durch Worte funktionieren. Da hat z.B. jemand das Wort Geschichte oder Deutschtümelei falsch geschrieben und sofort werden die aufmerksamen Zeitgenossen ihm bei der sozialen Korrektur mit ihrem Rotstift und Kritik jederzeit und gerne freundlich zur Seite stehen.
    Nicht selten sind ja auch stützende Systeme wie Familien und Freundeskreise von dieser Kritik betroffen, mit denen Vorurteile und Ängste so liebevoll über Jahre am Lagerfeuer des primitiven Stammhirns gepflegt worden sind. Es ließe sich hinlänglich darüber streiten, ob man hierbei schon von Brauchtumspflege sprechen könnte. Spätestens bei der Missbilligung von außen fängt ein Schutzreflex an, um die Sippschaft vor dieser wohlmeinenden Unterstützung der hilfsbereiten ,,Kritikaster" zu verschonen. Da sind dann auch die liebevollsten Umerziehungsversuche nur zum Scheitern verurteilt.
    Ist es denn wirklich nur Kritik? Selbst der Bundestag lebt von der unüberwindbaren Dialektik seiner Standpunkte. In erster Linie soll mit geäußerter Kritik der Wähler beeindruckt und überzeugt werden, und das nur, um an die Töpfe der Macht zu gelangen. Da ist der politischen Widersacher allemal hilfreich und Mittel zum Zweck, denn der ist i.d.R. überzeugungsresistent. Je angreifbarer, desto besser. Hauptsache, es sind Standpunkte, sonst könnten sich keine scharfen Konturen und Kontraste herausbilden.
    Also was ist der tiefere Sinn in dieser Auseinandersetzung? Ist es das Bemühen um die Gunst des Lesers, vergebliche Überzeugungsarbeit bei Hans Plonka, oder das Einstehen für wahrhafte Wahrheit und Aufrichtigkeit?
    Hier können wir schließlich das Arsenal unserer Rhetorik, unseren unüberprüfbaren Mut und unser enormes Geschichtsbewusstsein ausbreiten und unter Beweis stellen. Danke, lieber Hans, dass du mich dieses schreiben lässt. Wir können die Standhaftigkeit unserer Standpunkte demonstrieren, danke lieber Hans. Wir können der Welt da draußen, die als Gastleser in diesem Forum mitlesen eine engagierte Streitkultur demonstrieren, danke lieber Hans. Wir können uns echauffieren, aufregen, präsentieren, produzieren und uns selbst gut- und in die Höhe schreiben, danke lieber Hans, ( wirklich überzeugen wird dich hier in Wahrheit keiner können., aber das war auch nicht zu erwarten.)
    Und manche, die sich darüber erheben, und sich mit der Unmöglichkeit eines solch femdenfeindlichen Standpunktes konfrontiert sehen, werden vielleicht ein kleines Hänschen in ihrem Stammhirn sitzen haben, mit welchem sie gerade in Resonanz treten.
    Die Auseinandersetzung mit der Dummheit wird uns bei allem nicht erspart bleiben, und wenn es unsere eigene wäre.

    L.G.A.

  9. #39
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    Zitat Zitat von albaa Beitrag anzeigen
    Lieber Anjulaenga,

    Irgendwie erinnert mich das an Tucholsky, ähnlich klarsichtig und die deutschen "Seele" sezierend.

    Im übrigen bewundere ich deine Geduld mit Plonka. Hast du eine Ausbildung dafür, wie man mit solchen Problemfällen kommuniziert? Es ist ja ein nettes Schauspiel für uns gelangweilte User, aber letztlich nur eine Bühne für dich und die zweifelhafte Narretei von Plonka. Ob Letzteres so erstrebenswert ist, weiß ich nicht. Jedenfalls seid ihr als Duo aber dennoch unterhaltsamer als Karg und Walther, was ausschließlich an dir liegt.


    Lieben Gruß
    albaa
    edit: Heißt das bewusst "Pflegeljahre"?
    Hi albaa, dein charme ist unwiderstehlich. Hans Plonka kann ohne bühne nicht leben. Anjuleanga hat einfach die ruhe weg. ich finde letzteres jedenfalls amüsierlich. Hansens geistige wirrnisse und hoaxes bleiben leider unverändert. da ist der unterschied zwischen deutschdumm und deutschtum zu bewundern (Hansens ergüsse sind unter ersterem zu rubrizieren). unnu weiter viel spaß, alle miteinander! lg W.
    PS: wie man oben gut liest, ist unser Anjuleange nicht nur saucool, er weiß auch richtig bescheid. im ernst.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  10. #40
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    Lieber Jazemel, lieber Festival,

    wir sollten bei allem immer die Wahrheit suchen und akzeptieren. Wenn bei etwas die Suche verboten ist, dann soll da etwas verborgen werden. Das Verbergen von Wahrheit besonders, wenn sie mich betrifft, empfinde ich als einen feindlichen Akt. Ihr solltet euch einmal genau über Geschichtslügen, besonders Deutschland betreffend informieren, darüber steht eine Menge im Internet.
    Was für die Mehrheit gut ist, ist meist gegen die Interessen einer Minderheit. Diese Minderheit hat jedoch die Deutungshoheit, weil ihnen die Medien gehören. So kommt es dazu, dass die Mehrheit denkt, dass Dinge die für sie gut sind, für sie schlecht sind und Dinge, die für sie schlecht sind, gut sind. Dies zieht sich durch die ganze Geschichtsschreibung, doch heute ist die Zeit der Aufklärung und es lässt sich nichts auf Dauer verbergen, auch wenn die Suche nach der Wahrheit, besonders in Deutschland, bei manchen Dingen verboten ist und sanktioniert wird.
    Ja wir sollten uns ausführlich mit der Vergangenheit beschäftigen, damit wir ihre Lügen (Propaganda) erkennen, für eine bessere Zukunft ohne Lügen und mit Akzeptanz der Wahrheit. Mit dem Erkennen der Wahrheit habe ich auch die Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Zukunft.

    LG Hans


    Liebe Anjulaenga,

    Überzeugungsresistent (dogmatisch) möchte ich auf keinen Fall sein. Meine Meinungen ändere ich gerne, jedoch nur aufgrund von Logik und Fakten. Danke für Dein Interesse und Deine Meinungen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  11. #41
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    Hallo Hans Plonka

    Zitat Zitat von Hans Plonka
    wir sollten bei allem immer die Wahrheit suchen und akzeptieren.
    Es muss heißen "Liebe Jazemel", "Liebe albaa", "Lieber klaatu", "Lieber
    Anjulaenga".


    Alles eine Frage der Aufmerksamkeit: Aber, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

    Nun ja, vielleicht ist es auch noch nicht zu spät und du solltest auch mit deinen "Studien der deutschen Geschichte" nochmals von vorne anfangen.


    Lieben Gruß
    albaa
    Geändert von albaa (19.09.2018 um 21:06 Uhr)

  12. #42
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    Hallo Hans,
    ich lass mal einen ganz Großen für mich sprechen und zitiere aus Goethes "Vermächtnis" drei Strophen:

    "Das Wahre war schon längst gefunden,
    hat edle Geisterschaft verbunden;
    das alte Wahre, fass es an!
    Verdank es, Erdensohn, dem Weisen,
    der ihr, die Sonne zu umkreisen,
    und dem Geschwister wies die Bahn.

    Sofort nun wende dich nach innen,
    das Zentrum findest du dadrinnen,
    Woran kein Edler zweifeln mag.
    Wirst keine Regel da vermissen:
    Denn das selbständige Gewissen
    ist Sonne deinem Sittentag.

    Den Sinnen hast du dann zu trauen,
    kein Falsches lassen sie dich schauen,
    wenn dein Verstand dich wach erhält.
    Mit frischem Blick bemerke freudig,
    und wandle sicher wie geschmeidig
    durch Auen reichbegabter Welt."

    Gruß,
    Festival

  13. #43
    Jazemel Guest
    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Lieber Jazemel, lieber Festival,

    wir sollten bei allem immer die Wahrheit suchen und akzeptieren. Wenn bei etwas die Suche verboten ist, dann soll da etwas verborgen werden. Das Verbergen von Wahrheit besonders, wenn sie mich betrifft, empfinde ich als einen feindlichen Akt. Ihr solltet euch einmal genau über Geschichtslügen, besonders Deutschland betreffend informieren, darüber steht eine Menge im Internet.
    Was für die Mehrheit gut ist, ist meist gegen die Interessen einer Minderheit. Diese Minderheit hat jedoch die Deutungshoheit, weil ihnen die Medien gehören. So kommt es dazu, dass die Mehrheit denkt, dass Dinge die für sie gut sind, für sie schlecht sind und Dinge, die für sie schlecht sind, gut sind. Dies zieht sich durch die ganze Geschichtsschreibung, doch heute ist die Zeit der Aufklärung und es lässt sich nichts auf Dauer verbergen, auch wenn die Suche nach der Wahrheit, besonders in Deutschland, bei manchen Dingen verboten ist und sanktioniert wird.
    Ja wir sollten uns ausführlich mit der Vergangenheit beschäftigen, damit wir ihre Lügen (Propaganda) erkennen, für eine bessere Zukunft ohne Lügen und mit Akzeptanz der Wahrheit. Mit dem Erkennen der Wahrheit habe ich auch die Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Zukunft.

    LG Hans


    Liebe Anjulaenga,

    Überzeugungsresistent (dogmatisch) möchte ich auf keinen Fall sein. Meine Meinungen ändere ich gerne, jedoch nur aufgrund von Logik und Fakten. Danke für Dein Interesse und Deine Meinungen.

    LG Hans


    Wow, als würde man im Vorhof der xenophoben Stumpfsinnigkeit mit Humpty Dumpty diskutieren, der in verdruckster Empörung die übermächtigen Kreise im In- und Ausland bezichtigt, den Deutschen die Wahrheit vorzuenthalten oder zu verbieten.
    Wirklich, zusammen mit dem weinerlichen Elmer Fudd und den aggressiven Yosemite Sam, haben wir unser foreneigenes Pegida-Dreigestirn.



    Hi Anjulaenga,

    Angst oder eigentlich doch eher Hysterie?
    Wenn man sich durch Zeitungen und Nachrichten liest und hört, lauert die Angst ja immer und überall.
    Ob Handys, Gentechniktomaten, Flüchtlingen, Kühe oder Butter, die Liste ist fast endlos.

    Die gegenwärtiges Art mit den Ängsten umzugehen ist, zu deuten, mit Vorliebe auf den/ die vermeindlich Schuldigen, also die
    Handyhersteller, den bösen Wissenschaftler, den Flüchtlingen, oder den pupsenden Rindern.
    Und leider werden dabei Hilfsmittel zur "Angstbewältigung" ausgeblendet, die bei der Einschätzung von Risiken unabdingbar sind: Hintergrundinformation und Statistik.
    Worüber man sich Sorgen machen muss entscheidet der Hysteriespiegel der Woche.
    Dessen Höhe hängt von der Exotik der Gefahr ab.

    Rauchen, Alkohol, Übergewicht und Autofahren bringen zwar hunderttausende um, sind aber irgendwie eingepreist.
    Auch ertrinken in der Badewanne (60 Tote pro Jahr), oder ersticken an Fischgräten (800 Tote pro Jahr) sind nicht sexy.
    Rinderwahnsinn, Schweinepest und Kampfhunde haben da schon bessere Schlagzeilen.
    Noch stärkere Gefühle produzieren neue Technologien und der Spitzenreiter sind Flüchtlinge, die das Deutsche im Deutschen unterwandern wollen, die (dräuendes trommeln) Islamisierung des Abendlands.
    Je theoretischer das Risiko, desto panischer die Stimmung.

    Und diese Ängste werden ernst genommen.
    Die Ängste ernst nehmen ist ja ein populäres Dauerversprechen, das von Kommunikationsberatern empfohlen wird.
    Egal ob jemand sich vor weißen Mäusen, Pestiziden, PVC-Böden oder den Untergang des Abendlandes fürchtet.
    Eine Unterscheidung zwischen berechtigten und unberechtigten Befürchtungen gilt als unsensibel.
    Deshalb müssen Ängste grundsätzlich "ernst genommen werden". Auch wenn die Befürchtungen von einer Minderheit
    gehegt werden, handelt es sich dabei immer um "die Ängste der Bevölkerung".
    Ein Heer von Therapeuten, Medienschaffenden, Sozialpädagogen und Politikern, widmet sich diesen mit Begeisterung
    ( mit ihrerseits besorgt gerunzelter Stirn, welche die Ernsthaftigkeit unterstreichen soll), aber nicht zum Behufe
    der Überwindung der Ängste, denn das wäre schlecht fürs Geschäft.

    Und ich denk mir manchmal, ob ein Klaps auf die Amygdala es nicht auch tun würde.

    Lieber Gruß

    Jaz

  14. #44
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    Liebe Deutsche, lieber kaspar praetorius, liebe Angst, liebe Migrationshintergründlinge, liebe Flüchtlingsheimbelagerer, liebe Islamisten, lieber Hans,

    Geduld und Intregation sollte uns allen kein Fremdwort mehr sein, letzteres sollte zumindest immer groß geschrieben werden, der Rest kommt von alleine.

    ich hab euch alle lieb! L.G.A.


    Liebes Festival,

    danke für den lyrischen Ausflug.
    bis sich solch ein sicherer Blick für die geschmeidige Wandlung einstellt hat, welcher einen durch die Auen reichbegabter Welt begleiten soll, wird gewiss noch viel Blödsinn verzapft werden müssen. Goethe schützt jedenfalls nicht vor Dummheit. L.G.A.


    Liebe/r Jaz und der Rest,

    das besondere an der Amygdala ist ja, dass wir unsere Emotionen durchaus steuern können, was ja auch Motivationstrainer zu nutzen wissen. Die reflektorische Xenophobie im primitiven Stammhirn ist da schon ein härterer Brocken. Hier hilft auch kein Klaps mehr. Hier müssen handfeste Erfahrungen her, um einen cerebralen Umbau in Gang zu setzen. Ein Hundephobiker wäre z.B. ganz gut in einem Tierheim aufgehoben. Hier lernt er den Respekt und den angemessenen Umgang mit den Tieren kennen. Er wird schon nach wenigen Monaten feststellen, dass die domestizierten Wölfe ihm nicht nach dem Leben trachten und er nicht zerrissen werden soll. Er wird Freundschaften schließen. Einem Hans Plonka würde ich in diesem Zusammenhang zuerst den Besuch an einer hochkarätigen Historiker Fachtagung empfehlen, und danach ein dreimonatiges Auslandspraktikum in einem libanesischen Flüchtlingscamp. Auch er würde fortan andere Lieder singen, da bin ich mir ganz sicher. Man darf nicht vergessen, Hans ist ein Anhänger des offenen Denkens. Ihr werdet es sehen, er ändert seine Meinungen gerne aufgrund von Logik und Fakten. Hans ist schließlich nicht dogmatisch oder kritikresistent.
    Und wer kennt sie denn nicht, seine eigenen anfänglichen Schwierigkeiten, die im weiteren Verlauf einer humanitären Logik gewichen sind. Entwicklung ist eine deutsche Tugend in Reinkultur. Und auch Hilfsbereitschaft zeichnet ihn aus. Ein Deutscher bliebe doch nie auf der primitiven Stufe seiner eigenen Angst stehen.
    vielen Dank für eure manigfache Entwicklungshilfe, die das Deutschtum auf eindrückliche Weise wiederbelebt und unter Beweis gestellt hat.

    L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (20.09.2018 um 16:24 Uhr)

  15. #45
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    Hallo albaa, Festival, Jazemel, Anjulaenga,

    Entscheidungen sollten sich nicht nach Meinungen richten, auch meine Meinung ist für das Gesamte völlig unwichtig. Meinungen werden durch das bessere Sprachrohr das auch Werbung bedeutet gebildet und gegenteilige Meinungen können damit diskriminiert werden, sodass sie sich als Minderheit fühlen und keine Stellungnahme wagen, weil sie sonst Nachteile befürchten. Ich wehre mich gegen diktatorische Meinungsbildung und Entscheidungen, die dann auch noch dogmatisiert werden. Warum werden wichtige Fragen und Entscheidungen nicht nach positiven und negativen Folgen für die Mehrheit abgewogen, um sich dann möglichst für die positive Seite zu entscheiden.
    Zwei Beispiele:


    Soll ein Teil der Bevölkerung von freiwilligen Spenden, Almosen und zu beantragenden Zuschüssen, für die eine Bedürftigkeitskontrolle (Überwachung) stattfindet überleben?
    Oder
    Soll die Hilfe als Pflicht (Steuer) stattfinden und die erforderliche Versorgung ein Recht sein?

    Soll die Bevölkerungsdichte konstant bleiben oder sogar noch durch Einwanderung zunehmen?
    Oder
    Soll die Bevölkerungsdichte abnehmen, damit mehr Raum für alle bleibt?

    Bei jeder Antwort gibt es Gewinner und Verlierer, wobei sich sich die Gewinner nicht aufgrund ihrer Macht durchsetzen sollten. Es sollte ein Ausgleich angestrebt werden, bei dem die Vorteile für die Mehrheit vorrangig berücksichtigt werden sollten.
    Es gibt sehr viele Fragen die nicht durch die Meinungsmache und Werbung, sondern zum Besten der Mehrheit der Menschen abgewogen und entschieden werden sollten.
    Diktatorische Entscheidungen, die zudem durch werbende Meinungsmache und Diskriminierung von Gegnern getroffen werden finde ich ekelhaft.
    Unseren Disput vermag ich kaum als Diskussion zu sehen, denn bei einer Diskussion muss die beiderseitige Bereitschaft bestehen, sich durch logische Argumente überzeugen zu lassen, wozu ich auch schon auf meine Bereitschaft hingewiesen habe. Auf meine Argumente wurde nicht eingegangen. Vielmehr wurde mir Unkenntnis unterstellt und es regte sich bei mir der Verdacht, dass ich als Verschwörungstheoretiker gesehen werde und dass es den Disputanten überwiegend, statt logischer Begründung, lediglich um die Vertretung von Interessen ging.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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