Thema: Früh am Tag

  1. #1
    Registriert seit
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    Calw, Nordschwarzwald
    Beiträge
    757

    Früh am Tag

    Träge steigt der Morgen aus dem Osten.
    Langsam fließt sein Licht ins dunkle Tal,
    wo die Wiesen kühles Taunass kosten,
    perlengleich, in Tropfen ohne Zahl.

    Zögernd wächst der Tag in sein Ergrauen,
    Nebel hüllen rätselhaft den Bach.
    Schattensilhouetten in den Auen
    zeigen sich als Bäume nach und nach.

    Schaurig ist die Szenerie ergeben
    einem klammen Schweigen überall
    und gespensterhaft erscheint das Leben
    in der tiefen Stille Widerhall.

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2007
    Ort
    Im Rosental in Kärnten, Österreich
    Beiträge
    5.136
    Hallo Galapapa;

    Wenn es um die Natur geht, dann lies Galapapa und findest die Antwort;
    In dieser Kategorie kann dir so schnell keiner das Wasser reichen;

    Wann stehst du morgens auf um solche Bilder zu fühlen?

    Was soll man hier bekriteln, verixen oder hervorheben,
    was soll man hier verneinen , oder bejamben?
    Vor allem warum? Ich finde keinen Fehler, weder da noch dort, suche aber auch nicht danach;

    Hier steht Natur pur, zum Angreifen nahe;

    mfg. Behutsalem
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  3. #3
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    Jun 2008
    Ort
    Calw, Nordschwarzwald
    Beiträge
    757
    Liebe Line,
    herzlichen Dank für Dein Lob und das schöne Kompliment!
    Man m u s s doch nicht kritisieren, man kann einen Text doch einfach auch genießen, wenn er einem gefällt. Warum sollte man Fehler suchen, wenn sie einem nicht sofort auffallen?! Es gibt eben Leser, die Spaß daran haben, einen Text zu verbessern. Gott sei Dank, denn davon profitieren wir doch, wenn es eine konstuktive Kritik ist! Andere wieder, wie Du und ich, genießen einfach. Klar, das könnte man bequem oder gar faul nennen, aber ich finde, jeder sollte aus einem solchen Forum das heraus holen, was ihm Spaß und Freude macht, abgesehen von jenen, die Spaß daran haben, Andere herunter zu machen.
    Warum also sollte man sich zwingen, ein Gedicht zu kritisieren, wenn man nichts anzumerken hat, außer seinem Gefallen?!
    Wenn ich einen türkisfarbenen Himmel im Osten sehe am ganz frühen Morgen, dann stehe ich in der Regel nicht auf, sondern folge einem Drang, den mir ein alterndes Organ beschert. Das passiert ein- zweimal in der Nacht und oft eben ganz früh. Vor meinem Ruhestand bin ich morgens um 4:30 Uhr aufgestanden. Da war ein solcher Anblick für mich nichts Außergewöhnliches.
    Diese frühen Morgenstunden haben einen ganz eigenen Zauber inne, den ich auch in der Großstadt beobachtet und bedichtet habe.
    Danke nochmal und liebe Grüße!
    Galapapa

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