Der Landmann


Die milde Luft hält an,
Vom Südwind hergefächelt,
Damit der Landmann lächelt
Wenn Strahlen er sieht dann.

Nach kühlen, grauen Tagen
Mit sonnwartendem Blick
Will er für sein Geschick
Die Wolken gern verjagen.

Den Wechsel braucht das Land,
Damit die Früchte reifen,
Wenn feuchte Tropfen streifen
Das Haar und das Gewand.

Begeht er seinen Acker,
Wo alles grün und gütlich,
Lächelt er ganz gemütlich:
„Das Jahr, es hält sich wacker!“


©Hans Hartmut Karg
2018

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