Die Wiedergänger sind los

Sie rufen wieder zu den Fahnen.
Man sieht sie wieder Hitler grüßen.
Sie tragen Stiefel an den Füßen.
Man konnte es ein wenig ahnen.

Der Boden bebt. Die Schreie hallen.
Man sieht den Mob durch Straßen toben,
Und es gibt solche, die es loben,
Wenn sie mal schnell Kanaken knallen.

Es gibt sie wieder, die sich beugen
Und von dem Recht auf Unmut sprechen.
Das wird sich eines Tages rächen,
Und die Geschichte liefert Zeugen.

Zu schweigen hieße zuzustimmen;
Sich abzuwenden, schafft Komplizen.
Wir müssen aufstehn aus den Sitzen,
Es reicht das Klagen nicht, die schlimmen

Und bösen Mächte zu betrauern.
Wer Freiheit will, muss darum kämpfen.
Nur Worte werden die nicht dämpfen,
Die nur auf unsre Schwäche lauern.