Die Felder, die es nie gab


Die liebe war des Wahnsinns Saat
Aus Feuerfeldern Funken flitzen
Grün' Smaragde Tränen schwitzen
Und Scheu im Antlitz suchte Rat
Wo Geier auf den Pfählen sitzen

Rattenfängers süße Töne
Lüge! Lüge, was er spricht
Gier im Fleisch dem Dorn gleich sticht
Worte kennt er, wahr' und schöne
Doch, dass er nicht lügt, das denkt er nicht.

Heißer brennt's in Kopf und Augen
Stolz und innig, selbst verzehrend
Heißer gierend und begehrend
Die dem Feld zum wachsen taugen
Fürchtend und doch auch verehrend

Und wieder spielen sie das Lied
Er hebt ab und bleibt nicht hier
Kein ich, kein sie, erst recht kein wir
Exodus oder Genozid?
Oder lieber noch ein Bier

Rattenfänger weiß nicht weiter
Zerbricht die Flöte und ist still
Und fängt nie, was er fangen will
Nur den Gedanken, den er hat:
Die Liebe war des Wahnsinns Saat