Thema: Zensur

  1. #1
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    Zensur


    Zensur

    Du glaubst, Demokratie sei frei
    Von Wildgewächs und von Hassesnöten,
    Es gäbe weniger Geschrei,
    Nur Bestes füllt' im Netz die Läden?

    Schau Dich doch endlich um,
    Hör' das Geschrei, Gebrumm,
    Mit dem die Superkalten
    Den Schweinehund erhalten!

    So kennt das Netz auch die Zensur –
    Selbst in der besten Volksherrschaft!
    Es bleibt Teil menschlicher Natur,
    Dass man sich Dominanzen schafft.

    Dazu verprellt man das Genie
    Mit gleichmachender Strategie,
    So dass nur noch der Kluge merkt,
    Wie die Kritik sich selbst verstärkt.

    Man gibt sich beispielsweis' naiv
    Und tut, als würd' man nichts verstehen,
    Treibt nun den Dichter an ein Riff,
    So dass bedroht er sich muss sehen,

    Wenn er begründet, was erfragt,
    Womit man ihn dann weiter jagt,
    Bis er sich blutend aufgeschürft
    Schließlich entnervt das Handtuch wirft.

    Die zweite Strategie ist klar:
    Man wirft ihm vor, zu viel zu schreiben.
    Das fänden alle sonderbar,
    Im Forum kann er so nicht bleiben.

    Gepuscht von Missgunst und von Neid:
    Der Pfützendichter schreibt Blödsinn!
    Ein Kritikaster sucht gern Streit,
    Sieht in dem Dichten nur Unsinn.

    Die Kommentare sind nicht frei
    Von Hinterhalt und Keilerei.
    Man muss da schon genauer schauen,
    Ob sie auch auf Erkenntnis bauen.

    Wer nicht verstehen will und kann,
    Der hat sich darum nie bemüht.
    Er ist und bleibt ein armer Mann,
    Der von Geistreichtum kaum besprüht.

    Hat man genügend Feind' beisammen
    Bekämpft man mit Spießen und Stangen
    Den kranken, alten Dichterwicht,
    Geht hart mit ihm dann ins Gericht!

    Er kann nicht mehr, wie er so will,
    Die Massenwut will ihn ersticken:
    Man hält für ihn schon heiß den Grill,
    Wird ihm damit zuleibe rücken.

    Das schafft nun die Community:
    Sie brandmarkt, der sich Musen lieh
    Und treibt – verborgen gern im Netz! –
    Ohne Anstand das Hassgehetz'.

    Wir wissen aus Mobbingprozessen,
    Wie krankenreif man Menschen quält.
    Der Bösewicht will das vergessen,
    Weil bei ihm nur Lustquälen zählt.

    Die Forumsleitung muss entscheiden,
    Ob sie mitträgt das Quälen, Leiden
    Oder mit menschlichem Verstand
    Fairnis besorgt im Dichterland.

    Doch das setzt Sittlichkeit voraus,
    Auf jeden Fall Charakterstärke,
    Dann kann frei sein das Dichterhaus
    Vom Böswill' der Banausenzwerge.


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    *

  2. #2
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    Lieber Herr Karg,

    ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendwer neidisch auf deine Gedichte oder die Fülle deiner Gedichte sein könnte. Quantität und Qualität sind zwei verschiedene paar Schuhe.
    Du wirfst anderen vor, sich nicht an Ethik und Moral zu halten. Bist du sicher, dass du deinen eigenen Ansprüchen genügst?
    Du wirfst anderen vor, dass sie nichts dazu lernen. Manchmal, lieber Herr Karg, wäre ein Blick in den Spiegel hilfreich.

    Und du bist hier in einem Gedichteforum, dass von Kommentaren und auch von Kritik lebt. Es ist nur natürlich, dass man dir inhaltliches wie arbeitstechnisches Feedback zu deinen Gedichten gibt. Damit wirst du vermutlich leben müssen. Selbstverständlich ist auch hier der Umgangston maßgebend.

    Wenn du das nicht möchtest, gibt es die Möglichkeit einen eigenen Blog mit nur deinen Gedichten zu eröffnen, da kannst du nach freiem Willen schalten und walten.
    Dich persönlich hat niemand anzugreifen, aber du auch nicht umgekehrt.

    Liebe alle,
    hört doch bitte auf, an seinen dichterischen Fähigkeiten rumzukritisieren. Es bringt nichts und vergiftet die Stimmung im Forum. Es reicht, wenn ihr Grenzen setzt, wenn er inhaltlich mal wieder ubers Ziel schießt.

    Ich wäre euch wirklich äußerst dankbar.

    Mit vielen, lieben Grüßen
    Liara
    Geändert von Liara (10.09.2018 um 11:52 Uhr) Grund: RS

  3. #3
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    Das ist, als ob jemand in einem Anzug aus lebendig zusammengenähten Zieseln und einer Diskokugel zwischen den Beinen, mit einem Jetpack durch die Straßen schwebt und den Leuten unter sich zuruft: "Guckt mich nicht an! Guckt mich bitte nicht an!"...

    Kopfschüttelnd,
    k

  4. #4
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    Wie dieser Text von mir interpretiert wird:

    Du glaubst, Demokratie sei frei
    Von Wildgewächs und von Hassesnöten,
    Es gäbe weniger Geschrei,
    Nur Bestes füllt' im Netz die Läden?
    Die 1. Strophe behandelt das Thema Demokratie im Internet (Netz).
    Dem Leser wird unterstellt zu glauben, Demokratie sei frei von "Wildgewächs" und "Hassesnöten", was womöglich darstellt,
    dass der Autor das Gegenteil denkt. Nämlich, dass es auch in Demokratie "Wildgewächs" (wilde Gedanken) und "Hassesnöte" gibt.
    Selbstverständlich gibt es auch in einer Demokratie andersdenkende Menschen.
    Beim Vergleich: "Es gäbe weniger Geschrei" fehlt dem Autor der Bezug, weniger Geschrei als wo/wann/wie?
    "Nur Bestes füllt' ", hier bleibt die Frage unbeantwortet, wofür das Apostroph steht.
    Aus welchem Grund sollte nur das Beste im Netz die "Läden" füllen? Später werden wird im Gedicht deutlich, dass der Autor mit den Läden die GedichteForen meinen könnte, in denen er seine Werke einpflegt.

    Schau Dich doch endlich um,
    Hör' das Geschrei, Gebrumm,
    Mit dem die Superkalten
    Den Schweinehund erhalten!
    Wieder taucht in dieser Strophe das "Geschrei" auf, synonymisiert mit dem "Gebrumm".
    Die "Superkalten" könnten die kaltherzigen Menschen sein, wer immer damit gemeint ist, wenigstens die durch "du" angesprochenen. Das Subjekt: "Schweinehund" kann als das Böse verstanden werden, also diejenigen, die fortwährend böse und kalt sind – wogegen auch immer.

    So kennt das Netz auch die Zensur –
    Selbst in der besten Volksherrschaft!
    Es bleibt Teil menschlicher Natur,
    Dass man sich Dominanzen schafft.
    Die Strophe thematisiert das Titelthema: "Zensur", die es laut Gedicht sogar in der besten Volksherrschaft gibt.
    Ebenfalls führt die Strophe an, dass es zur menschlichen Natur gehört, Dominanz zu haben, was allerdings eine Binsenweisheit ist, denn nahezu bei jeglichen Lebewesen wird ein Dominanzverhalten beobachtet.
    Der Mensch insbesondere strebt wohl wie kein anderes Lebewesen nach Macht.

    Dazu verprellt man das Genie
    Mit gleichmachender Strategie,
    So dass nur noch der Kluge merkt,
    Wie die Kritik sich selbst verstärkt.
    In dieser Strophe bleibt mir unklar, worauf sie sich bezieht. Bezieht sie sich auf das Machtstreben? Dann verprellt das Streben nach Macht das Genie mit "gleichmachender Strategie", was wiederum nicht nicht näher erläutert wird. Was soll eine "gleichmachende Strategie" denn sein? Im nächsten Vers wird der Kluge angesprochen, der als Einziger merkt, wie Kritik am Genie sich selbst verstärkt. Wer dieser Kluge sein soll, bleibt unklar.

    Man gibt sich beispielsweis' naiv
    Und tut, als würd' man nichts verstehen,
    Treibt nun den Dichter an ein Riff,
    So dass bedroht er sich muss sehen,
    In dieser Strophe wird erstmalig klar, dass es hier um einen verprellten Dichter geht. Aufgrund der Historie des Autors DrKarg, liegt die Vermutung nahe, dass es um ihn geht, der sich verprellt und sogar als Genie sieht.
    Die Kritiker des Autors werden nun relativ deutlich als Mobbende dargestellt, die den Dichter an ein Riff treiben, was den Dichter sich bedroht fühlen lässt. Hier bleibt unklar, warum ein Riff eine Bedrohung ist.

    Wenn er begründet, was erfragt,
    Womit man ihn dann weiter jagt,
    Bis er sich blutend aufgeschürft
    Schließlich entnervt das Handtuch wirft.
    Hier wird erklärt, dass der Autor sich gejagt fühlt, sogar blutend und aufgeschürft ist und entnervt das Handtuch wirft.

    Die zweite Strategie ist klar:
    Man wirft ihm vor, zu viel zu schreiben.
    Das fänden alle sonderbar,
    Im Forum kann er so nicht bleiben.
    Es wird deutlich gemacht, dass der Autor die Kritik gehört hat, er würde zu viel schreiben. Der Autor pauschalisiert, dass "alle" es sonderbar fänden, dass er so viel schreibt. Er schließt im letzten Vers der Strophe, dass er so im Forum nicht bleiben kann und legt seinen Abschied damit nahe.

    Gepuscht von Missgunst und von Neid:
    Der Pfützendichter schreibt Blödsinn!
    Ein Kritikaster sucht gern Streit,
    Sieht in dem Dichten nur Unsinn.
    Hier stellt der Autor für sich selber fest, dass er durch Missgunst und der Empfindung, das andere neidisch auf ihn seien, gespushed wird. Der Autor gibt sich selber den Namen "Pfützendichter" und schreibt, er schriebe Blödsinn.
    Der zweite Teil der Strophe beschäftigt sich mit den "Kritikastern", die gerne Streit suchen und in der Dichterei nur Unsinn finden.
    Der Autor liegt damit alleine beim Begriffsverständnis schon falsch und zudem sucht auch nicht jeder Kritikaster gerne Streit und nicht jeder Kritikaster sieht im Dichten nur Unsinn.

    Die Kommentare sind nicht frei
    Von Hinterhalt und Keilerei.
    Man muss da schon genauer schauen,
    Ob sie auch auf Erkenntnis bauen.
    In dieser Strophe rutscht das Gedicht wieder zum Thema "Forum" und bezieht sich explizit auf die Kommentare zu den Gedichten von DrKarg. In der hiesigen Demokratie ist es möglich Meinungen frei auszudrücken, auch im Netz. Es braucht den Autor nicht wundern, dass unter allen Kommentatoren auch Hinterhalt und Keilerei dabei sind, da diese entweder bei einer genügender Masse von Kommentaren zu einem Gedicht, oder aber bei wenigen Kommentaren zu vielen Gedichten über eine lange Zeit unweigerlich auftauchen müssen, allein aus dem Grund weil es verschiedene Meinungen gibt, die das menschliche Auffassungsspektrum der Wirkung von Gedichten darstellen.
    Der Autor unterstellt, auch nicht ohne Hinterhalt, was er ja selber an den Kritikastern kritisiert, dass nicht alle Kommentare mit "Erkenntnis" sind. Es übergibt sich somit dem Leser die Vermutung, dass DrKarg einen Teil seiner Leser für Erkenntnislos hält, quasi: dumm, einfältig, jung oder eben ungebildet und noch nicht weise.

    Wer nicht verstehen will und kann,
    Der hat sich darum nie bemüht.
    Er ist und bleibt ein armer Mann,
    Der von Geistreichtum kaum besprüht.
    Diese Strophe stellt ein kleines verschimmeltes Sahnehäubchen dieses Gedichtes dar.
    Es lässt sich daraus problemlos ableiten, dass es behindertenbeleidigend ist.

    "Wer nicht verstehen [...] kann, der hat sich nie darum bemüht."
    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, nachsprechen, überdenken und dann dieses Schlussfolgern:
    Jemand der an die Grenzen seiner geistigen Fähigkeit bei der Lösung eines Problemes gestoßen ist, kommt nicht weiter, kann nicht weiter. Deswegen hat er sich gemäß des Autors nicht darum bemüht
    und bleibt darum ein "armer Mann", der von "Geistreichtum" kaum besprüht wurde.
    Wer also

    geistig beeinträchtigt, also behindert ist
    und nicht verstehen kann,
    der ist und bleibt ein armer Mann
    der sich nie darum bemüht hat zu verstehen.

    Das ist eine Beleidigung aller geistig behinderten Menschen.

    Hat man genügend Feind' beisammen
    Bekämpft man mit Spießen und Stangen
    Den kranken, alten Dichterwicht,
    Geht hart mit ihm dann ins Gericht!
    Die Thematisierung der Feinde, die den Dichter angreifen wird wieder aufgenommen.

    Er kann nicht mehr, wie er so will,
    Die Massenwut will ihn ersticken:
    Man hält für ihn schon heiß den Grill,
    Wird ihm damit zuleibe rücken.
    Es wird dargestellt, dass sich der Autor in seiner Fantasie wie in einem Spießrutenlauf fühlt, worauf hin er das Gefühl hat, künftig gegrillt zu werden.

    Das schafft nun die Community:
    Sie brandmarkt, der sich Musen lieh
    Und treibt – verborgen gern im Netz! –
    Ohne Anstand das Hassgehetz'.
    Hier gipfelt das Empfinden des Autors, von seinen Kritikern gegeißelt zu werden, in dem Begriff "hassgehetz".
    Der Autor fühlt sich tatsächlich gehetzt und gehasst.

    Wir wissen aus Mobbingprozessen,
    Wie krankenreif man Menschen quält.
    Der Bösewicht will das vergessen,
    Weil bei ihm nur Lustquälen zählt.
    Der Autor unterstellt den Kritikern, dass sie eine Lust daran haben, den Autor zu quälen.

    Die Forumsleitung muss entscheiden,
    Ob sie mitträgt das Quälen, Leiden
    Oder mit menschlichem Verstand
    Fairnis besorgt im Dichterland.
    Der Autor schiebt die Verantwortung auf die Forumsleitung, die entscheiden soll, ob die Qual weitergeht, oder ein Ende findet.

    Doch das setzt Sittlichkeit voraus,
    Auf jeden Fall Charakterstärke,
    Dann kann frei sein das Dichterhaus
    Vom Böswill' der Banausenzwerge.
    Der Autor unterstellt der Forumsleitung Sittenlosigkeit und Charakterschwäche, sofern sie die "Banausenzwerge" (Kritiker) gewähren lassen.

    Insgesamt stellt das Gedicht eine heftige Anschuldigung gegen die Kritiker von DrKarg dar. Über 16 Strophen lang führt DrKarg aus, dass er sich von seinen Kritikern stark angegriffen und sogar gemobbt, gehasst und gehetzt fühlt.
    DrKarg stilisiert sich in diesem Gedicht selber zum Genie hoch, dass nur von Klugen erkannt wird.
    Es ist einfach möglich eine Passage in dem Gedicht mit dem Begriff der Behindertenfeindlichkeit in Verbindung zu bringen.
    Da der Autor sich über seine Kritikern beschwert, muss er sich selber in dieser Hinsicht ebenso reflektieren.
    Geändert von MiauKuh (11.09.2018 um 11:18 Uhr)

  5. #5
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    5.847
    klaatu,
    es geht nicht um mich! Es geht um uns alle und um die Frage, wie wir miteinander umgehen!!!

    MiauKuh,
    ich möchte mich für die große Mühe bedanken, die Du Dir mit meinem Gedicht gemacht hast.
    Ausdrücklich darf ich darauf hinweisen, dass mein Gedicht sich nicht auf dieses Forum und seine Nutzer bezieht.
    Hier hat man es bisher immer fertig gebracht, Prangersteller in die Schranken zu weisen.
    Mein Gedicht möchte die Forenethik vorantreiben und Fake News verhindern.
    Also muss man Interventionen benennen dürfen, die dies verhindern wollen.
    Ich selbst bemühe mich immer um anständige Umgangsformen!!!
    LG H. H. Karg
    Geändert von Dr. Karg (13.09.2018 um 10:15 Uhr) Grund: Textergänzung

  6. #6
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    Hallo Dr. Karg

    Hat man genügend Feind' beisammen
    Bekämpft man mit Spießen und Stangen
    Den kranken, alten Dichterwicht,
    Sie sind also nicht der "kranke, alte Dichterwicht"?

    Erzählen Sie doch keinen...

    LG
    k

  7. #7
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    Hallo Drkarg,

    Danke, dass du auf meinen Kommentar eingegangen bist.
    Ich möchte mich mit dir über diesen Satz diskutieren, der auf dein eigenes Gedicht bezogen ist:
    Zitat Zitat von Dr. Karg Beitrag anzeigen
    klaatu,
    es geht nicht um mich!
    Das kann ich, beim besten Willen, nicht nachvollziehen, weil die Fakten, die du selber über dich in die Welt des Internet gesetzt hast, auf dich zeigen.

    In deinem Gedicht schreibst du:
    "Den kranken, alten Dichterwicht,"

    Es ist bekannt wie alt du bist. Ebenfalls ist bekannt, auch von dir selber (an anderer Stelle geschrieben), dass du leider krank bist.
    Diese Zeile aus dem Gedicht bezieht sich also direkt auf dich.
    Du hättest beide Attribute "krank" und "alt" herauslassen können. Dann hätte ich ohne Kenntnis über deine Biografie, die ich aber nun mal zur Interpretation herangezogen habe, nicht dich mit dem Dichter identifizieren dürfen.
    So aber darf ich es, weil es eben deine Attribute sind.

    Nun behauptest du, dein Gedicht bezieht sich auf alle Dichter.
    Dann sind also alle Dichter krank und alt?
    Nur ein Gegenbeispiel:
    Ich bin jung und gesund.

    Also, kurzum, ich sehe nicht warum dein Gedicht sich auf alle Dichter beziehen sollte.
    Aus meiner Sicht ist klar, dass du über dich geschrieben hast, was auch die Historie deines Schreibens im Zusammenhang mit den Geschehnissen um dich und deine Person herum belegt.
    Nicht immer ist der Autor das lyrische Ich, wirklich nicht, hier ist aber die Interpretation aus meiner Sicht eindeutig.

    Was ich wiederum nicht verstehe ist, wie du dein Gedicht mit FakeNews in Verbindung bringst.
    Du thematisierst im Grunde Mobbing, aber was hat das mit Fakenews zu tun?
    Insbesondere mit Kritikastern?

    Mit diesem Schluss möchte ich es auch dabei belassen.

  8. #8
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    Sonnenwende,
    das waren wir doch vorher auch schon nicht! Ich denke nur an manche Deiner Kommentare!
    HHK

  9. #9
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    Pardon, aus Versehen passiert! Kommt nicht wieder vor!
    Auf folgende forenethische Fakten möchte ich hier nochmals hinweisen:
    1. Wer es ehrlich meint, der kommt mit einem Nicknamen aus, braucht also keine zwei oder mehr. Noch besser: Er gibt seinen Namen an, wenn er nichts zu verbergen hat.
    2. Fakenews und Hasskommentare zeichnen sich dadurch aus, dass hinter ihnen Personen stehen, die offenbar mit sich selbst Probleme haben. Sigmund Freud hat längst umfassend Seelenlinien der Destruktion beschrieben - und deren Quellen.
    3. Als Dichter möchte ich Gedichte schreiben und nicht blöd angemacht oder persönlich beleidigt werden.
    Hans Hartmut Karg
    Geändert von Dr. Karg (16.09.2018 um 09:33 Uhr) Grund: Textergänzung

  10. #10
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    9.177
    Hallo zusammen,

    und jetzt zurück zum Gedicht. Danke.

    Gruß
    Nachteule
    -Moderator-

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