1. #1
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    Helmut Schmidt, ein Vorzeigedemokrat (aber auch ein Vorbild für die AfD?)

    Helmut Schmidt war ein über Partei - und Landes - Grenzen hinaus geschätzter Politiker, der niemals wirklich in Rente ging...der nach seiner aktiven Laufbahn als Berater sehr gefragt war. Helmut Schmidt ließ sich für seine Antworten Zeit, zog nach einer gestellten Frage erst mal am Glimmstengel und pustete den Rauch in die Luft - das ließ seine Antworten noch gewichtiger erscheinen. Während seiner aktiven Zeit war er nicht unumstritten...was ihn letztendlich auch den Job als Kanzler kostete...aber in der Zeit danach wagte es kaum einer ihm zu widersprechen. Wie ein guter Rotwein...reifte auch H.S. mit dem Alter. Er strahlte eine natürliche Autorität aus...das nicht jeder Politiker von sich behaupten kann. Er war...das versteht sich von selbst...kein Kumpeltyp - aber auch niemand...der auf die Menschen herab schaute...sondern ihnen auf Augenhöhe begegnete.

    Gerade weil H.S. für einen Politiker recht unumstritten war und man ihn als einen Politiker der bürgerlichen Mitte einordnen kann...will ich...in Anbetracht der heutigen politischen und gesellschaftlichen Lage... mal einige seiner bekannten Zitate näher anschauen.

    Zitat 1

    -Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.

    Dieses Zitat stelle ich mal bewusst an den Anfang, denn das würde wohl fast jeder unterschreiben wollen. Die Spaltung unseres Landes ist ein Beleg dafür...dass man...links wie rechts....das Augenmaß verloren hat und eine Abkühlung (nüchterne) dringend notwendig wäre.

    Zitat 2

    -In der Krise beweist sich der Charakter

    Gilt zu jeder Zeit und in allen Lebenslagen, nur hat eben jeder eine andere Vorstellung davon...wie und auf welche Art man einen guten Charakter beweist. Während die einen meinen es wäre ein guter Charakterzug jeden in unser Land zu lassen und zu unterstützen...erkennen andere gerade in dieser Vorgensweise schlechte Charakterzüge. So ist der Begriff "Gutmensch" entstanden. Für mich sind die einen weder per se gute...noch die anderen per se schlechte Menschen. Es ist sicherlich nicht richtig gar nichts...aber auch falsch alles zu tun. Die meisten Migranten kommen ohne Ausweispapiere zu uns...viele von ihnen machen falsche Angaben was Alter und Herkunft angeht - betrügen also schon an der Landesgrenze. Wenn ich die Krise des einen zur Krise eines anderen mache, dann zeugt das gewiss nicht von einem guten Charakter.

    Zitat 3

    -Heutzutage ist das wichtigste zu lernen, wie man andere Völker versteht. Und zwar nicht nur deren Musik, sondern auch ihre Philosophie, ihre Haltung, ihr Verhalten. Nur dann können sich die Nationen untereinander verstehen.

    Auch das unterschreibe ich. Auf Europa bezogen würde ich sagen: Ich kann die Nachbarn achten, sie verstehen lernen, mich mit ihnen austauschen...aber deshalb müssen wir nicht gleich in einer Wohngemeinschaft zusammenziehen und uns aus einer Kasse bedienen. Wer von euch hat mit seinem Nachbarn eine gemeinsame Haushaltskasse? Niemand! Wie kann ich für ein ganzes Land fordern...was ich selbst nicht mal im Kleinsten bereit bin zu leisten? Das sind Fantastereien...die keine Kriege verhindern...sondern sie mittelfristig heraufbeschwören. Wir haben seit 70 Jahren Frieden in Europa - warum sollte ich ein Erfolgsmodell ändern wollen?! Und da komme ich gleich zum nächsten Zitat:

    Zitat 4

    -Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.

    Erklärt sich von selbst...siehe oben...dazu muss man nicht mehr viel sagen.

    Zitat 5

    -Wenn man ins Fleisch schneiden muß, dann muß man beim eigenen Fleisch anfangen


    Gehört in diesen Kontext. Was ich schon im Kleinen nicht leisten kann und will...kann als Großes und Ganzes erst recht niemals funktionieren und tragfähig sein.

    Zitat 6

    -Nichts ist wichtiger als Seelsorge für Menschen in Not. (..) Für mich ist nichts unwichtiger als Theologie


    Eine versteckte Kritik an den Kirchen und Religionen dieser Welt. Gerade gestern hat die Katholische Kirche veröffentlicht...was sie an Vergewaltigungen im eigenen Haus recherchierte. Nur in Deutschland und nur in Eigenrecherche sind das schon mehrere tausend Fälle., dabei wurde ein Großteil der Akten schon im Vorfeld von der Kirche vernichtet. Die Dunkelziffer ist weitaus höher - und das betrifft nicht nur Deutschland...sondern in allen Ländern dieser Welt wo die KK tätig ist gibt es eine Vielzahl von Vergewaltigungen...die von Geistlichen ausgeübt werden. Seit es die Kirche gibt...und auch bis zum heutigen Tage. Selbst im Vatikan sitzen Geistliche...die nachweislich an den Schändungen von Kindern direkt oder indirekt beteiligt waren. Auf die Seelsorge solcher Menschen scheiße ich. Seelsorge kann jeder einzelne betreiben...das ist keine Domäne der Kirchen - zumal die Seelsorge der Kirche ohnehin vom Staat finanziert wird...dieser auch das Personal stellt. Im Gegenteil...man sollte die Kirchen von in Not geratenen Menschen fernhalten.

    Zitat 7

    -Nach meiner Meinung hat es niemals eine Weltordnung gegeben. Weder im 20. noch im 19. noch im 18. Jahrhundert, noch zur Zeit der alten Römer.

    Naja, kommt darauf an was man unter Weltordnung versteht. Eine Ordnung...die diesen Namen auch verdient...ist wohl nur die...in die sich auch jeder...gleich welchen Rang er hat...mehr oder weniger freiwillig einfügt. Eine solche Ordnung hat es in der Tat niemals gegeben - und kann es auch in Zukunft nicht geben...da von der Natur nicht gewollt. Es ist im Sinne der Natur...dass der eine den anderen...auch gegen dessen Willen...dominiert. Eine "gerechte Welt"...wie sie sich die Linksromantker wünschen...kann und wird es niemals geben. Aus der evolutions-biologischen Logik heraus würde eine gerechte Welt langfristig gesehen das Ende der Menschheit bedeuten. Daran anknüpfend folgendes Zitat:

    Zitat 8

    -Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen

    War es vielleicht mal "früher"...zu Zeiten der Boheme - heute ist es nur noch eine Illusion von Weltfremden...denen... in ihrem Mikrokosmos....der Blick fürs Ganze verloren ging. Wenn, dann können ähnlich gelagerte Kulturen miteinander auskommen,...was man dann größzügig Multikulti nennen darf...wenn man denn unbedingt will. Aber zu glauben total gegensätzliche Kulturen könnten miteinander harmonieren...das sind die romantischen Vorstellungen von Spinnern. Dazu passt:

    Zitat 9

    -Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.

    Mit "Schmelztiegel" hat es Schmidt gut auf den Punkt gebracht. Hierzu lohnt es sich sein legendäres Interview bei Maischberger nochmal reinzuziehen...wo H.S. eindringlich vor einer solchen Entwicklung warnte...wie wir sie heute haben. Ohne zu wissen wer das gesagt hat...hätte man hinter den Worten...was Argumentation und Duktus angeht...auch einen Kopf der Identitären Bewegung vermuten können. Dagegen ist die heutige Argumentation der AfD ein Papiertiger. Kann sich jeder selbst von überzeugen...denn das Interview ist heute noch auf youtube für jeden zu sehen. Übrigens: es wird viel über die AfD geredet - wenn die Leute Angst haben müssen, dann nicht vor der AfD...hinter der sich mehrheitlich gemäßigte und demokratische Kräfte versammeln...wie die Politikwissenschaftler auch bestätigen - Angst haben sollte man vor der Identitären Bewegung....denn dahinter versammeln sich sehr mächtige Leute aus mehreren Ländern Europas...und nicht nur aus...wie anfangs der Fall...aus Deutschland und Österreich. Diese Bewegung hat...dank einiger Gönner...sehr viel Geld...aber vor allem ein ausgezeichnetes Netzwerk. Hinter der I.B. versammeln sich viele Studenten und Intellektuelle. Die Identitäre Bewegung wollte sich der AfD anschließen...was diese aber ablehnt.Noch. Bei manchen aktivistischen Veranstaltungen arbeitet man zusammen...sofern diese sich im Rahmen unserer Verfassung bewegen.
    Ob Identitäre Bewegung, NPD, Der Dritte Weg u.a. ähnlichen Kalibers...sie alle wollten sich der AfD anschließen und wurden abgelehnt. Dies wird von Medien und politischen Gegnern aber gerne unterschlagen...oder zumindest nicht betont. Und da sind wir auch schon beim nächsten Zitat:

    Zitat 10

    -Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die politischen Journalisten eigentlich mehr zur politischen Klasse gehören und weniger zum Journalismus.


    Genau das sagen AfD und Pegida. Aber nicht nur die...sondern auch die Politikwissenschaftler. Dazu muss man jedoch kein Wissenschaftler sein...kann jeder Nichtleitmedienblinde auch so sehen.
    Natürlich ist der Begriff "Lügenpresse" provokativ...nicht der Begriff selbst...sondern seine Herkunft...aber er hat durchaus seine Berechtigung...was das nächste Zitat nochmals unterstreicht:

    Zitat 11

    -Das Fernsehen ist inzwischen in beängstigendem Umfang ein Erziehungsfaktor geworden. in vielen fällen wichtiger noch als die eltern oder die schule. das erlegt den Fernsehmachern eine riesige Verantwortung auf. Aber sie sind sich dessen nicht bewußt. und sie werden auch nicht zur Verantwortung gezogen.

    bevor ich da groß zu erklären versuche...hier gleich das nächste..:

    Zitat 12

    -Wir leben in einer Fernseh-Demokratie


    Ich hatte ja schon in einem anderen Post erwähnt...dass man das vielen...auch hier schreibenden Menschen anmerkt. Kaum sagt ein SPD Politiker in der Tagesschau die Bürger sollen in ihrem Alltag gegen Rechts aufstehen...meldet sich z.B. ein W. zu Wort und ruft zum zivilen Widerstand auf. Der Politiker hätte ebenso so sagen können man solle gegen krimninelle Ausländer aufstehen. Das sagen auch Politiuker..aber eben nicht die der SPD, Grünen und Linken...und so wird das dann von den Medien auch nicht berichtet. Die Leitmedien sind Lakaien und Erfüllungsgehilfen der links-liberalen Politikerklasse. Daran kann es überhaupt keine Zweifel geben. Auch zu diesem Punkt gibt es jede Menge unabhängige Experten...die das ebenfalls anmahnen. Es ist nun mal ein Unterschied...ob ich die Berliner Zeitung, die Zeit, den Spiegel...oder den Cicero lese. In den Redaktionen der Leitmedien sitzen zu 70% linke oder links-liberale Journalisten und Redakteure - auch dazu gibt es unabhängige Studien. Das Kräfteverhältnis im Land ist aber ein ganz anderes. Journalisten verpflichen sich in einem Ehrenkodex zur Unabhängigkeit und Neutralität. Unabhängig mögen die meisten sein...neutral aber gewiss nicht. Was man gerade jungen Leuten (leider) sagen muss...ist...dass es legal ist rechts zu sein. Das gehört zum Spektrum einer Demokratie - dafür muss man sich weder entschuldigen noch rechtfertigen. Und auch der Rechtspopulismus ist "normal" - dem Wort nach sagt er eigentlich nichts anderes als "der Wille geht vom Volk" aus. Es wird zum Vorwurf gemacht...dass der Populismus Sachverhalte verkürzt darstellt...aber auch das ist im Sinne des Erfinders. Das muss sogar so sein. Populismus ist eine Form der Anarchie. Und es gibt auch kein Gesetz...das verbietet bestimmte Ausländer abzulehnen. Jedem ist es erlaubt Afghanen, Nord-Afrikaner, Türken, Spanier, Franzosen...nicht zu mögen. Es ist sogar erlaubt sie zu hassen. Verboten hingegen ist "nur" der Aufruf zum Hass - also die Hetze. Auch Rassentheorien und Rassendiskussionen sind erlaubt - gehören zum Handwerkszeug jedes Biologen und Anthropologen. Und es spricht für sich, dass man das vielen Menschen erst sagen muss. Und selbst wenn...wollen oder können sie es nicht kapieren. Von verstehen...im Sinne von Verständnis...will ich ja gar nicht reden.

    Zitat 13

    -Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon

    Schmidt sagt damit...dass es egal ist ob links-oder rechtspopulistisch. Populismus ist Populismus. Es gibt ihn auf beiden Seiten - und keiner ist besser als der andere. Und das gleiche gilt natürlich auch für den Extremismus. Ob nun rechte Glatzköpfe oder Linke aus der Rigaerstraße...Gewalt ist Gewalt. Nach den aktuell veröffentlichten Zahlen halten sich Links-und Rechtsextremismus die Waage. Gegen die Gewalt beim G20 Gipfel war Chemnitz ein Kindergeburtstag...was aber von Medien und Etablierten ganz anders dargestellt wurde. Ich verurteile beide "Ereignisse"...unabhängig von der Anzahl der Opfer...aber ich verachte die eindimensionale Berichterstattung seitens der Medien und den etablierten Parteien. Doch viel schlimmer ist es zu sehen wie viele darauf hereinfallen.

    Zitat 14

    -Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren!

    Genau! Es geht nicht darum...dass eine Seite über die andere siegt...denn das würde...egal welche Seite siegt...das Ende der Demokratie bedeuten. Es genügt nicht eine Demokratie zu haben...dafür liefert die Geschichte viele Beispiele...sie muss auch mit Leben gefüllt werden - und das ist ein langer und langsamer Prozess...siehe nächstes Zitat:

    Zitat 15

    -Das Schneckentempo ist das normale Tempo jeder Demokratie
    .

    u.a. daran scheiterte die Weimarer Republik...die mit großem Abstand modernste ihrer Zeit...von der auch heute noch vieles in unserer Verfassung zu finden ist. Die einen wollten schnell die Schmach der Kaiserzeit auswetzen...die anderen im Eiltempo zum Kommunismus überlaufen. Und wie heute ging es nur noch darum welches Extrem über das andere siegt. Und wie wir in allen Ländern Europas beobachten können...hat man wohl nicht viel daraus gelernt. Wenn man sie nicht provoziert und überstrapaziert leben die Rechten eher unauffällig unter uns...wie die Linken auch. Wenn es dann anders kommt...dann hat das Gründe - und egal ob man diese Gründe gutheißt oder verachtet...man sollte sie auf alle Fälle ernstnehmen und die Ursachen unter die Lupe nehmen. Genau das ist bis zum heutigen Tage nicht geschehen. Im Gegenteil...man provoziert weiter. Wie der Volksmund sagt: "Geschichte wiederholt sich". Dann ist das Geschrei groß. Deshalb zum Abschluss diese beiden Zitate:

    Zitat 16

    -Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden

    Zitat 17

    -Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muss ich für unser Vaterland schwarz sehen.


    Zum Glück war Helmut Schmidt nicht dem Urteilsvermögen leitmediengeplagter Bürger ausgesetzt, sonst wäre er nicht als großartiger Staatsmann...sondern womöglich als Rassist in die Geschichte eingegangen. Bestimmt gibt es viele weitere Zitate von Helmut Schmidt...die das ein oder andere relativieren könnten...aber in den heutigen Tagen würden sich die "weltoffenen" Bürger gar nicht erst die Mühe machen danach zu suchen...sondern...so wie sie das meist tun...gleich mit der Stigmatisierungskeule zuschlagen.

    Wer nicht lange recherchieren und eine Quellen-Angabe für die Zitate möchte, der kann sich gerne per Mail melden. Oder sich das Video anschauen. Doch ich warne davor es nicht zu tun...will man sich ein anderes Bild bewahren...denn dort ist H.S. in seinem Duktus schärfer und deutlicher als manchen lieb ist.
    Geändert von AndereDimension (13.09.2018 um 12:40 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  2. #2
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    Hallo AD,

    ich kann nicht ganz verstehen, was du uns hier mitteilen willst.

    Du reißt Zitate Schmidts aus dem Zusammenhang und kommentiert sie hier, bzw. interpretierst sie nach deinem Gusto.

    Zum Abschluss schreibst du:

    Zum Glück war Helmut Schmidt nicht dem Urteilsvermögen leitmediengeplagter Bürger ausgesetzt, sonst wäre er nicht als großartiger Staatsmann...sondern womöglich als Rassist in die Geschichte eingegangen. Bestimmt gibt es viele weitere Zitate von Helmut Schmidt...die das ein oder andere relativieren könnten...aber in den heutigen Tagen würden sich die "weltoffenen" Bürger gar nicht erst die Mühe machen danach zu suchen...sondern...so wie sie das meist tun...gleich mit der Stigmatisierungskeule zuschlagen.
    Was soll mir das sagen? "Ich zitiere Helmut Schmidt, füge den Zitaten meine Meinung hinzu, und mindere so die Gefahr, dass ich für einen Rassisten gehalten werde"? Was für ein lächerliches Konstrukt.

    Na, dann binge ich auch mal ein Zitat:

    Staatsautorität als Selbstzweck kann es nicht geben, da in diesem Fall jede Tyrannei auf dieser Erde unangreifbar und geheiligt wäre.

    Zum Glück war der Verfasser nicht dem Urteilsvermögen leitmediengeplagter Bürger ausgesetzt, sonst wäre er nicht als außergewöhnlicher Staatsmann...sondern womöglich als Friedensaktivist in die Geschichte eingegangen. Bestimmt gibt es viele weitere Zitate dieses Staatsmannes die das ein oder andere relativieren könnten...aber in den heutigen Tagen würden sich die "besorgten" Bürger gar nicht erst die Mühe machen danach zu suchen...sondern...so wie sie das meist tun...gleich mit der Stigmatisierungskeule zuschlagen.

    viele Grüße

    Eddigeh
    Geändert von eddigeh (13.09.2018 um 14:50 Uhr)
    "Ich pass' immer auf zu dir"

  3. #3
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    Hallo eddigeh,

    ich teile nicht im eigentlichen Sinne etwas mit...sondern stelle etwas (taugt Schmidt als Vorbild der AfD) zur Diskussion. Die Zitate findest Du überall im Internet...also haben diese Aussagen schon andere lange vor mir als zitierenswert eingestuft. Dass ich kein Rassist bin...das weiß ich auch so - dafür benötige ich keinen Vergleich...mit wem auch immer. Nur weil einige Dumpfbacken das hier behaupten...macht mir das noch lange keine Sorgen. In meinem persönlichen Umfeld käme niemand auf die Idee so etwas zu behaupten...alleine das zählt für mich - und nicht was hier so manche von sich geben. Zudem weiß ich ja woher es kommt - kann es somit auch entsprechend einordnen.

    Staatsautorität als Selbstzweck kann es nicht geben, da in diesem Fall jede Tyrannei auf dieser Erde unangreifbar und geheiligt wäre.
    ist überhaupt nichts gegen einzuwenden.

    Dass ich die Zitate kommentiere...oder meinetwegen auch interpretiere...das kannst Du mir nicht zum Vorwurf machen...das gehört zu meiner Bringschuld. Verwerflich wäre es dann gewesen---hätte ich sie unkommentiert eingestellt. Das hätte man mir dann erst recht (gehe ich jede Wette ein) zum Vorwurf gemacht.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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