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  1. #16
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    Hallo Hans

    Sehr viele Tempofehler, wirre Zeichensetzung.

    Geistermeister ist genial

  2. #17
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    Hallo Hans,

    Dort wo das Reale endet versus Wirklichkeit ist höchste Stufe ist in der Tat ein Widerspruch par excellence. Allenfalls die Wahrnehmung (Perzeption) sollte an dieser Stelle enden. So könnte es lauten: Dort wo Wahrnehmbares endet/ Wo die Perzeption beendet
    Die Realität ist ein absoluter, nicht modifizierbarer, nie defizitärer Zustand.

    VG

    Uwe
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  3. #18
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    Hallo Nailpaw,

    habe keine Tempofehler gefunden. Die Zeichensetzung habe ich per Rechtschreibprogramm geprüft.

    LG Hans

    Hallo Uwe,

    die einheitliche Deutung von Begrifflichkeiten ist die unbedingte Notwendigkeit für das Verständnis.

    Das Reale ist der subjektive Wahrnehmungsbereich und so nur der subjektiv wahrgenommene Teil der Wirklichkeit.
    Realität verändert sich mit Erkenntnis und Wahrnehmung (mit der Zeit)
    Die Wirklichkeit ist alles Existente das zueinander in Wirkung ist.
    Die Wirklichkeit verändert sich mit ihrem Wirken (mit der Zeit).
    Veränderung ist Wirkung und Zeit und Zeit ohne Veränderung gibt es nicht.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #19
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    Das Reale ist der subjektive Wahrnehmungsbereich und so nur der subjektiv wahrgenommene Teil der Wirklichkeit.
    Bleiben wir bei bspw bei Lacan oder Freud, wenn das Reale gemeint ist. Das Reale kann nicht enden, denn es ist der Zustand, der sich menschlicher Ermächtigung, Sinn und Wahrnehmung entzieht. Er wird immer bestehen. Das Reale ist ein philisop. Begriff, den man in einem Vers nicht mal so an eine Grenze führen kann. Lacan beschreibt das Reale als dramatisch, da es nicht steuerbar, noch fassbar ist. Der Mensch wird mit ihm nicht fertig, noch kann er Beginn und Ende beschreiben.

    die einheitliche Deutung von Begrifflichkeiten ist die unbedingte Notwendigkeit für das Verständnis.
    Lieber Hans, das wäre deine persönliche, aber falsche und naive Definition, auf die wir uns da einigen müssten.

    VG

    Uwe
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  5. #20
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    Lieber Arkadier,

    Zwei Beispiele

    Jean-Paul Sartre (* 21. Juni 1905 in Paris – † 15. April 1980 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. In seinen frühen Theorien ging er davon aus, dass der Mensch absolute Freiheit besitzt. Die Außenwelt übt keinen realen Einfluss aus, der Mensch kann sich jederzeit frei entscheiden. Er ist was er tut und wie er sich entscheidet. Das einzige was ihm vorgegeben ist, ist seine Existenz, sein Dasein.
    Später modifizierte Jean-Paul Sartre seine Philosophie und postulierte, dass die menschliche Realität, das menschliche Handeln und Dasein, doch grundlegend von der Gesellschaft geprägt ist.
    Satre spricht hier ausdrücklich von menschlicher Realität, was diese somit von der Wirklichkeit abgrenzt.


    Nach Roscelin von Compiègne existieren nur Gegenstände und Individuen, die mit Sinnesorganen wahrgenommen werden können. Im Gegensatz dazu gibt es die Allgemeinbegriffe (Namen bzw. Bezeichnungen, die die Menschen einer bestimmter Gesamtheit ähnlicher Einzelgegenstände geben), die keine Realität haben.
    Roscelin spricht von der wahrgenommenen Realität als Abgrenzung zu dem Nichterkannten.

    LG Hans
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  6. #21
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    Lieber Hans,

    dass der Realitätsbegriff immer wieder Anlass zur Auseinandersetzung gibt, kann man in bis heute in der offenen Realismusdebatte verfolgen, wie Abgrenzung wissentschaftl. Realität. Unstrittig ist aber der Begriff Das Reale, das von Dir im Gedicht verwendet wurde und nicht einer Subjektivität unterliegt. Es ist genau definiert. Es ist das Undenkbare, Unsagbare, nicht bewußt korrigierbare, doch Existente. Es ist der Rest am Geschehen, der nicht bildlich noch sprachlich erklärt werden kann. Es gibt eine christliche Erörterung, die nur die Quelle und den Sinn Gott zuweist. Das menschliche Bewusstsein reicht nicht aus, um es zu begreifen.

    Dazu Lacan: "Das Reale ist immer etwas Unfassbares, Unsagbares, nicht Kontrollierbares, oft eine Art von Horror oder Trauma, das insbesondere in den Sphären der Sexualität, des Todes und der Gewalt in Erscheinung tritt. Es ist auf keinen Fall gleichzusetzen mit dem Begriff der Realität, der eher der symbolisch strukturierten Ordnung der Sprache und des Diskurses angehört."

    In der Abgrenzung zur Realität können wir uns verständigen. Das von dir verwendete Das Reale ist aber etwas völlig anderes, was vom Menschen nicht als beendet erklärt werden kann, weil es sich seinem Begreifen entzieht.

    VG

    Uwe
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  7. #22
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    Lieber Arkadier,

    dass der Realitätsbegriff immer wieder Anlass zur Auseinandersetzung gibt, kann man in bis heute in der offenen Realismusdebatte verfolgen, wie Abgrenzung wissentschaftl. Realität
    Bei der Debatte um Realismus geht es um die angenommene Existenz von vom menschlichen Bewusstsein unabhängigen Phänomenen. Dabei wird eine vom Denken unabhängige Existenz angenommen, also eine den Denkfähigkeiten nicht zugängliche Existenz, die zwar dem Realismus angehört, aber nicht realisiert (erkannt) und nicht subjektiv real bzw. Realität werden kann.

    Unstrittig ist aber der Begriff Das Reale, das von Dir im Gedicht verwendet wurde und nicht einer Subjektivität unterliegt. Es ist genau definiert. Es ist das Undenkbare, Unsagbare, nicht bewußt korrigierbare, doch Existente. Es ist der Rest am Geschehen, der nicht bildlich noch sprachlich erklärt
    Der Begriff „Das Reale“ enthält keine personelle Zuordnung, jedoch aber eine subjektive (Gemeinschaft, Gruppe, Menschheit, Art usw.), denn was real ist, muss erkannt worden sein.
    In meinem Gedicht schrieb ich „Dort wo das Reale endet“. Dies bedeutet demnach, dort wo jede Erkenntnis endet. Die vom Realismus angenommene Existenz ist eine nicht realisierbare Realität, die subjektiv keine Realität sein kann. Es kann zwar im metaphysischen Sinne als real oder Realität bezeichnet werden, jedoch aber nicht im subjektiv verstehbaren Kontext (Zusammenhang).

    In der Abgrenzung zur Realität können wir uns verständigen. Das von Dir verwendete. Das Reale ist aber etwas völlig anderes, was vom Menschen nicht als beendet erklärt werden kann, weil es sich seinem Begreifen entzieht.
    Hier stimme ich Dir zu. Den Begriff „Das Reale“ habe ich jedoch in diesem Zusammenhang im subjektiven und nicht im metaphysischen Sinne verwendet.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (24.09.2018 um 17:36 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  8. #23
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    Hallo Hans,

    ich will in dem Kontext keinen philsoph. Diskurs bestreiten (der würde wohl ausufern), doch muss noch darauf hinweisen, dass das Reale kein metapysischer Begriff ist, sondern völlig und individuell zugegen. Freud beschrieb es in der Psychoanalyse als das was seine Arbeit mit Klienten unendlich erschwerte. Er nannte es auch den Widerstand, der die Therapie zu oft verunmöglichte. Das Reale beeinflusst unsere Schemata also stets u. ständig, ohne das ihm mit Ratio begegnet werden könnte, denn es entbehrt jeden erkennbaren Sinns. Die theologische Betrachtung halte ich dagegen für rein metaphysisch.

    VG Uwe
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    Henry van Dyke

  9. #24
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    Lieber Arkadier,

    doch muss noch darauf hinweisen, dass das Reale kein metapysischer Begriff ist, sondern völlig und individuell zugegen.
    Du hast die offene Realismusdebatte angesprochen, die allerdings berücksichtigt die methaphysischen Aspekte. In meinem Gedicht habe ich das Reale im Zusammenhang mit dem Meister, also subjektiv und nicht methaphysisch oder theologisch verwendet.
    Danke für Deine Mitarbeit zur Klärung der Differenz.

    LG Hans
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  10. #25
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    Für mich sieht es so aus:


    Real.

    und
    dann,
    wenn
    Du
    aufhörst
    die suche
    philosophisches
    beendest
    eintauchst, du!
    ertrinkst
    und
    augenblicklich
    wieder
    zuhause,
    zuhause
    in dir..
    erst dann:
    weißt du
    (wieder)
    was du
    bist

    (Real(ität)).


    Blöderweise würde am Schluss nicht Real ganz genauso passen, Wörter kommen da nicht hin.. und der Verstand erst recht nicht.

    Lg, Skirke

  11. #26
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    Hallo Skirke,

    Jeder Realität geht die Realisierung voraus. Realisieren kann jedoch nur das subjektive Reale, das nicht personell sein muss aber eine geistige Voraussetzung für jede Realität ist. Nicht realisierte Existenz kann nicht subjektiv sein und auch nichts realisieren. Wird nicht realisierte Existenz geleugnet muss subjektive Realität (Geist) durch Wahrnehmung (Erkenntnis) der Schöpfer jeder Existenz sein (Geist geht dem materiellen voraus), was an vielem erkennbar, sich aber nicht als unbedingte Voraussetzung beweisen lässt, so dass nicht realisierte Existenz zwar unbewiesen aber als Möglichkeit angenommen werden muss.

    LG Hans
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  12. #27
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    Lieber Hans,

    ich kann nur sagen, was ich "sehe"... gar nichts, was nicht Nichts ist. Könnte sagen, es gibt keine Realität was sich als Realität zeigt. Andersrum könnte ich aber auch sagen, es gibt nur Realität und diese Realität ist aber nichts, bzw. man kann es nicht greifen. Noch abgefahrener ist, "ich" selbst bin dieses Nichts! und zwar überall.

    Lg, Skirke
    fühlt sich für mich so an, als ob Du vom Verstand her in die Nähe davon kommst, aber das reicht nicht, es bleibt technisch.

  13. #28
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    Liebe Skirke,

    mit absoluter Sicherheit beweisbar ist nur der Vorgang der erkennenden Wahrnehmung (Bewusstsein). Alles andere kann eine Täuschung sein.

    LG Hans
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